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Start » Bauen » Staatlicher Hochbau » Baumaßnahmen » Universitätsklinikum Regensburg - Neubau der Klinik und Poliklinik für Pädiatrie
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Universitätsklinikum Regensburg

Neubau der Klinik und Poliklinik für Pädiatrie

KINDER- UNIKLINIK – OSTBAYERN, KUNO

Am 11. Januar 2010 hatte eine außergewöhnliche Spendenaktion ihr ehrgeiziges Ziel erreicht. In Regensburg konnte die von der bayerischen Staatsbauverwaltung errichtete Klinik und Poliklinik für Pädiatrie "KUNO" feierlich an das Universitätsklinikum übergeben werden. Ein Jahr Planung und drei Jahre Bauzeit waren notwendig, um mit dem Neubau die bislang noch fehlende Behandlungsmöglichkeit im Bereich Onkologie/Hämatologie sowie Transplantationsmedizin auf höchstem Niveau zu schaffen.


Der Neubau der pädiatrischen Klinik und Poliklinik stellt den westlichen Abschluss des Universitätsklinikums dar. Als Atriumsbau geplant fügt sich der quadratische Baukörper mit 44 m Länge und einer Höhe von 8,6 m in die umgebende Bebauung ein.

Um das einheitliche Erscheinungsbild des Gesamtklinikums zur Landschaft hin zu bewahren, kamen ziegelrote Faserzementplatten zum Einsatz, die sich farblich an den warmen Farbtönen der Klinker- und Terrakottafassaden der angrenzenden Bauteile orientiert.

In den horizontalen Fensterbändern wurden farbig emaillierte Glastafeln integriert, die der Fassadengestaltung die geometrische Strenge nehmen.
Diese Farbtöne wiederholen sich im gesamten Gebäude an unterschiedlichen Bauteilen wie z. B. Türen und Schränken, wodurch die Orientierung im Gebäude auch für die kleinsten Patienten erleichtert wird.

Der Innenhof, das allseits wahrnehmbare Zentrum des Gebäudes, bietet im Erd- und Sockelgeschoss Patienten optimale Spiel- und Bewegungsflächen im Außenbereich. Der 14 x 14 m große Innenhof besitzt im Sockelgeschoss einen verglasten Mehrzweckraum, dessen Dach eine weitere Spiel- und Aufenthaltsfläche für die Patienten bietet.
Bei der Konzeption der Patientenzimmer wurde großer Wert auf eine helle und freundliche Gestaltung gelegt. Nordseitig zum Innenhof hin, befinden sich die Arbeits- und Büroräume sowie die zentralen Spiel- und Aufenthaltsbereiche. Zu Ihnen sind in unmittelbarer Nähe die Schwesternstützpunkte angeordnet.
Mit der Planung und Bauleitung war das Architekturbüro Schuster – Pechtold – Schmidt aus München beauftragt. Der dreigeschossige Neubau hat eine Nutzfläche von 4.231 m² und bietet insgesamt für 52 Patientenbetten mit modernster Medizintechnik Platz. Die Gesamtkosten betragen 18,5 Mio. €, davon 5,7 Mio. € Spendenmittel aus der bayerischen Bevölkerung.