




Die Städtebauförderung unterstützt die bayerischen Kommunen seit 40 Jahren bei der städtebaulichen Erneuerung. Durch ihre große Anstoßwirkung für Investitionen ist sie zu einem wichtigen, strukturell äußerst erfolgreichen Förderinstrument geworden.
Die von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern anlässlich des Jubiläums konzipierte Ausstellung wird vom 2. Februar bis zum 29. Februar 2012 in der Obersten Baubehörde in München gezeigt. Ein kurzer Rückblick erläutert 40 Jahre erfolgreiche Förderpolitik. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen aber vor allem die aktuellen Handlungsschwerpunkte sowie die Aufgaben, mit denen sich die Kommunen mit Unterstützung der Städtebauförderung in Zukunft noch stärker auseinander setzen müssen.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zur veröffentlichten Broschüre finden Sie hier.

Die Transferwerkstatt des Modellvorhabens der Obersten Baubehörde "Ort schafft Mitte" hat am 10. November 2011 im Wasserschloss in Mitwitz stattgefunden. Die wissenschaftliche Begleitforschung stellte die ersten Erkenntnisse aus den Zwischenberichten der Modellkommunen vor. Prof. Dr. Manfred Miosga, Universität Bayreuth, berichtete über strategisches Leerstandsmanagement. Anschließend stellten Bürgermeister der Modellkommunen erste Erfahrungen im Rahmen des Modellprojektes vor. Ziel des Modellvorhabens ist es neue Instrumente der Städtebauförderung zu erproben, wie den Folgen des wirtschaftlichen und demographischen Wandels aktiv begegnet werden kann.
Die Dokumentation der Veranstaltung und weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie hier.

Das Programm "Leben findet Innenstadt – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" zielt auf ein verstärktes privates Engagement und eine erhöhte Investitionstätigkeit in bayerischen Stadt-, Orts- und Stadtteilzentren. Im Innenstadtprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung engagieren sich 2010 insgesamt 68 bayerische Städten und Gemeinden. Im Rahmen öffentlich-privater Kooperationen arbeiten sie gemeinsam mit der örtlichen Wirtschaft, Immobilieneigentümern und Bürgern an der Aufwertung ihrer Stadt- und Ortszentren. Als neues Instrument unterstützt ein öffentlich-privater Projektfonds zusätzlich die Zusammenarbeit vor Ort. Ein Netzwerk aus zwölf Kooperationspartnern begleitet das Innenstadtprogramm.
Weitere Informationen finden Sie unter lebenfindetinnenstadt.de.
Informationen zur Förderleitlinie Projektfonds.

Das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm wendet sich vor allem an Kommunen im ländlichen Raum und will dort insbesondere die überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge fördern. 2011 stehen für Bayern rund 7,5 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Aufgenommen wurden 27 interkommunale Kooperationen. Insbesondere werden Investitionen zur Stärkung der kommunalen Daseinsvorsorge in überörtlich zusammenarbeitenden Städten, Märkten und Gemeinden gefördert. Mit dem neuen Städtebauförderungsprogramm unterstützen wir bayerische Kommunen im ländlichen Raum und machen sie stark für die Zukunft. 100 % der Finanzmittel fließen in den ländlichen Raum und 72 % in dessen strukturschwache Teilräume.
Weitere Informationen zu dem neuen Programm finden Sie hier.

Die Städte und Gemeinden in Bayern können auf eine langjährige und erfolgreiche Sanierungsarbeit zurückblicken. In den letzten vierzig Jahren ist es durch kontinuierliche Investitionen gelungen, zahlreiche historische Stadt- und Ortskerne als attraktive Anziehungspunkte und Aufenthaltsorte zu bewahren und weiterzuentwickeln. Die Dichte herausragender Ensembles ist in Bayern enorm hoch, die gewachsenen Zentren sind baukulturelle Kostbarkeiten, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben.
Ziel im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz ist es, diese städtebaulichen Qualitäten der historischen Städte, Märkte und Gemeinden zu sichern und sie auch weiterhin behutsam an aktuelle Lebensformen anzupassen.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 23. März 2010 eine Nachfolgeregelung für die ausgelaufene Sonderförderung in Hochfranken und den Grenzlandkreisen zur tschechischen Republik beschlossen. Mit der neuen Härtefallregelung wird es jetzt landesweit struktur- und finanzschwachen Städten und Gemeinden erleichtert, in Einzelfällen für ausgewählte, regional besonders strukturwirksame städtebauliche Erneuerungsprojekte einen erhöhten Fördersatz von bis zu 80 Prozent zu erhalten. Die für alle Städtebauförderungsprogramme geltende Regelung gilt ab 1. Juni 2010.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Seit 2007 führt die Oberste Baubehörde das Modellvorhaben "Kooperationen – Pilotprojekte für die Stadtgesellschaft" durch. Für das neue Programmjahr wurden jetzt 28 Projekte aus 20 bayerischen Städten und Gemeinden ausgewählt. Der Bund und der Freistaat Bayern stellen Finanzhilfen in Höhe von 2,4 Millionen Euro aus dem Programm "Soziale Stadt" zur Verfügung. Die Schwerpunkte der Modellprojekte liegen in den Bereichen Integration, Schule / Qualifizierung, Jugend, lokale Ökonomie und Gesundheit. Mit dem Modellvorhaben sollen gezielt neue Partnerschaften und eine noch stärkere Vernetzung der Akteure in den Programmgebieten angestoßen werden. Dadurch soll auch ein Beitrag zur Verstetigung der von der "Sozialen Stadt" angestoßenen Aufwärtsentwicklung in den Quartieren geleistet werden.
Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie hier.