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Förderprogramme im Bereich Gebäude und Energie

Der Freistaat Bayern fördert die Einsparung von Energie und den vermehrten Einsatz regenerativer Energien auf vielfältige Weise.

Gebäude und Energie Logo © Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Neben der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bietet insbesondere das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie zahlreiche Förderprogramme an. Privaten Bauherren und Kommunen stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterschiedliche Programme für das energetische Bauen und Sanieren zur Verfügung. Hinzuweisen ist auch auf das Marktanreizprogramm des Bundes für erneuerbare Energien im Wärmemarkt.

Die unter ZUM THEMA aufgeführten Programme und Informationsmöglichkeiten geben einen Überblick über wichtige gängige Finanzierungshilfen, sie erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Neben den Förderungen des Freistaats und des Bundes fördern auch Städte, Gemeinden und Kommunen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Auskünfte hierzu erteilt Ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Darüber hinaus stehen im Internet verschiedene Angebote zur Recherche von Fördermöglichkeiten bereit, zum Beispiel der BINE Informationsdienst  oder der Wegweiser Energie der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Kommunalinvestitionsprogramm KIP

Der Bund hat mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz ein Sondervermögen "Kommunalinvestitionsförderungsfonds" in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zur Förderung von Investitionen von finanzschwachen Gemeinden und Gemeindeverbände eingerichtet. Auf den Freistaat Bayern entfällt dabei ein Anteil von 289,24 Millionen Euro. Die Bayern zur Verfügung stehenden Mittel werden für Maßnahmen der energetischen Sanierung kommunaler Gebäude und Einrichtungen, ergänzt um Maßnahmen des Barriereabbaus und des Städtebaus verwendet. Antragsberechtigt sind finanzschwache Gemeinden und Gemeindeverbände.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Konjunkturpaket II und Investitonspakt

Mit dem Konjunkturpaket II und dem Investitionspakt wurden seit 2008 umfangreiche Maßnahmen zur energetischen Modernisierung der Infrastruktur in Kommunen gefördert. Ende 2011 wurde das Konjunkturpaket II erfolgreich abgeschlossen. Mit Unterstützung von Bund und Freistaat wurden mit dem Konjunkturpaket II seit 2009 etwa 1.500 bayerische Kindergärten, Schulen und Verwaltungsgebäude energetisch modernisiert. 795 Millionen Euro Finanzhilfen wurden dafür zur Verfügung gestellt. Im Freistaat Bayern werden allein durch diese Modernisierungen künftig jedes Jahr über 320 Millionen Kilowattstunden weniger Energie verbraucht. Darüber hinaus hat das Programm der heimischen Wirtschaft während der internationalen Finanzkrise wichtige Impulse gegeben. Mit dem „Investitionspakt Bund-Länder-Kommunen zur energetischen Sanierung sozialer Infrastruktur“ wurden in Bayern knapp 150 kommunale Maßnahmen gefördert. Für den Investitionspakt 08 standen 60 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, für den Investitionspakt 09 waren es 47 Millionen Euro. Das von der Bayerischen Staatsregierung am 24. Mai 2011 beschlossene Energiekonzept Energie innovativ spricht sich für eine Fortsetzung des Investitionspakts aus.

Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verekhr hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und der Bayerischen Architektenkammer zwölf der geförderten energetischen Sanierungsmaßnahmen an Schulen begleiten lassen und die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen technischen und organisatorischen Herangehensweisen in der Broschüre "Energiesparen macht Schule" zusammengefasst. Die Broschüre erläutert nicht nur die technische Umsetzung, sondern stellt auch dar, wie die Maßnahmen in den Schulalltag integriert wurden. Einen Querschnitt im Konjunkturpaket II geförderter Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen zeigt das Sonderheft "Konjunkturpaket II"  der Zeitschrift bau intern.