Diese Seite speichert Informationen in sog. Cookies in Ihrem Browser. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

Prinzregententheater München © Marcus Buck, München

Prinzregententheater München

Sonderprogramm „Energetische Sanierung staatlicher Gebäude“

Bereits im Jahr 2008 hat die Bayerische Staatsregierung das Sonderprogramm zur energetischen Sanierung staatlicher Gebäude, damals ein zentraler Baustein des Klimaprogramms Bayern 2020, eingerichtet. Seit 2012 steht ein jährliches Volumen in Höhe von 20 Millionen Euro zur Weiterführung zur Verfügung. Bis heute wurden insgesamt 260 Millionen Euro für die Verbesserung der Energieeffizienz des staatlichen Gebäudebestands bereitgestellt. Mit vorgenannten Haushaltsmitteln konnten bisher energetische Optimierungsmaßnahmen an rund 890 staatlichen Gebäuden mit dem Hauptziel der CO2-Einsparung durchgeführt werden.

Einzelne Maßnahmen

Die Maßnahmen erstrecken sich von Verbesserungen der Gebäudehülle bis hin zu Sanierungen der Gebäudetechnik. Nachstehend aufgeführte Beispiele bei sehr unterschiedlichen Gebäudetypen sollen die Vielzahl der durchgeführten Sanierungen verdeutlichen.

Im Bereich der Hochschulen wurde unter anderem das Hörsaal- und Fakultätsgebäude der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut ausgewählt. Das 1970 errichtete Gebäude erhielt neue Fenster sowie eine zusätzliche Wärmedämmung an der Fassade und am Dach. Außerdem wurden die Lüftungsanlagen mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet, die Gebäudeleittechnik erneuert und hocheffiziente Umwälzpumpen sowie neue Heizkörperventile eingebaut. Für diese Maßnahmen wurden 1.469.000 Euro aus dem Sonderprogramm bereitgestellt.

Ebenfalls energetisch optimiert wurde das denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude des Finanzamts Kaufbeuren Außenstelle Füssen. Mit rund 238.000 Euro aus dem Programm wurden Teilbereiche der Gebäudehülle mit einer Wärmedämmung versehen sowie neue Fenster eingebaut. Außerdem wurde die alte Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt.

Energetische Sanierungserfolge konnten auch am Gebäude der Polizeidienststelle Kiefersfelden sowie bei der Autobahnpolizei Holzkirchen erzielt werden. Beide Gebäude erhielten einen Vollwärmeschutz, Dämmarbeiten am Dach wurden durchgeführt und eine solarthermische Anlage zur Unterstützung der Heizung wurde installiert. Darüber hinaus wurde im Gebäude der Polizeiinspektion Kiefersfelden ein neuer Heizkessel mit verbesserter Brennwerttechnik eingebaut.

Hervorragende Ergebnisse

Mit den bisher umgesetzten Maßnahmen kann voraussichtlich eine CO2-Einsparung von über 49.000 Tonnen pro Jahr erzielt werden. Auf die Lebensdauer der Bauteile bezogen ergibt sich eine prognostizierte CO2-Vermeidung von über 1,3 Millionen Tonnen absolut. Darüber hinaus können die jährlichen Betriebskosten in Form von Energieeinsparungen auf Basis der heutigen Energiepreise um bis zu 13,6 Millionen Euro gemindert werden.

Bildergalerie