Marktplatz Bayreuth
© Hirner und Riehl, München

Aktuelles aus der Städtebauförderung

Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus der Städtebauförderung.

Zweiter Projektaufruf - Leuchtturmprojekte der CO2-Einsparung (kommunale Infrastruktur)

Flagge der Europäischen Union
© http://ec.europa.eu

Die Europäische Union und der Freistaat Bayern fördern in den Jahren 2014 bis 2020 Maßnahmen der CO2-Einsparung bei der öffentlichen Infrastruktur und bei öffentlichen Gebäuden als Leuchtturmprojekte - mehr. Im Rahmen des Operationellen EFRE-Programms im Ziel "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" / Prioritätsachse 3 „Klimaschutz“  können in der Maßnahmengruppe „Energieeinsparung in öffentlichen Infrastrukturen (kommunal)“ in Bayern in den Programmjahren 2014 - 2020 Investitionen von insgesamt 32 Millionen Euro (förderfähige Kosten) unterstützt werden. Gefördert werden können Maßnahmen  zur Ersetzung der fossilen Wärmeerzeugung durch regenerative Anlagen, die Anschubfinanzierung für unrentierliche Kosten beim Aufbau von Verteilernetzen und Anschlüssen für Gebäude sowie die Entwicklung und vor allem Umsetzung von integrierten kommunalen Energieleitplänen. 

Auf der folgenden Internetseite finden sich weitere führende Informationen und Bewerbungsunterlagen.

Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen

Ortstypisches Arbeiterhaus in Kürnach - Ehrenamtliche Helfer beim Räumen des Gebäudes
© Demel, Kürnach

Der Staat unterstützt die Gemeinden mit der Städtebauförderung bei der Sanierung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern, damit die Wohnungen anschließend anerkannten Flüchtlingen als neues Zuhause dienen können. Vor allem dann, wenn das Gebäude bis vor kurzem noch als Wohnhaus genutzt worden ist, wird oft eine einfache Sanierung ausreichen. Mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten ist der finanzielle Beitrag des Staates dazu außerordentlich hoch.

Einige Projekte stehen bereits kurz vor ihrer Fertigstellung. Aktuelle Beispiele aus fünf Regierungsbezirken sind in den Projektblättern näher beschrieben.

Weitere Informationen enthält der Flyer für die Gemeinden. Papier-Exemplare können im Bestellportal für Broschüren und Fachinformationen bestellt werden.

Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2017

Kindernest in Schwabach des Zentrums für Arbeit und Kultur - hier: spielende Kinder
© ZAK Schwabach

Ab 2017 stehen in Bayern rund 34,2 Millionen Euro des Bundes und des Freistaats Bayern im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier zur Verfügung. Ziel der Förderung ist die Stärkung der sozialen Integration und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Städten und Gemeinden, um allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen zu können. Mit dem Investitionspakt sollen Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen dergestalt qualifiziert werden, dass sie zu Orten der sozialen Integration und des sozialen Zusammenhalts werden. Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Fachtagung Städtebauförderung fand am 17.10. 2016 in Nördlingen statt

Bildmarke der Fachtagung Städtebauförderung in Nördlingen am 17.10.2016 - Großansicht
© Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Schwerpunkt der Tagung war die Wertschätzung des Vorhandenen und die Frage, wie wir leerstehende Gebäude sinnvoll nachnutzen können. Dabei wurden zwei Themenblöcke vertieft betrachtet:

  • "Lebensraum für anerkannte Flüchtlinge": Anhand von zwei Beispielen aus der Praxis wurde dargestellt, wie Gemeinden mit einer Maßnahme gleich mehrere aktuelle Herausforderungen – die Beseitigung von Leerständen sowie das Schaffen von Wohnungen beziehungsweise Treffpunkten für anerkannte Flüchtlinge – bewältigen können und dazu vom Staat eine hohe finanzielle Unterstützung erhalten.
  • "Neues Heimatgefühl in alten Bauten": Auch hier wurde mit Beispielen gezeigt, wie es Gemeinden gelingt, Bürger für das Wohnen in Bestandsbauten zentral im Ort zu begeistern.

Moderator der ganztägigen Fachtagung war Florian Wagner, bekannt unter anderem von der Sendung "Heimatrauschen" des Bayerischen Fernsehens. Die Fachtagung findet jährlich an unterschiedlichen Orten statt und richtet sich an die Bürgermeister, Gemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeinden in Bayern, an Architekten und Fachplaner sowie an die Vertreter der Bezirksregierungen.

Einzelheiten zum Ablauf und zu den Referenten können Sie dem angefügten Programm entnehmen.

Impressionen der Fachtagung

Transferwerkstatt Stadtumbau West - Exkursion am 24. - 25. Oktober 2016

Tirschenreuth Luftbild
© Stadt Tirschenreuth

In diesem Jahr fand die Transferwerkstatt Stadtumbau West am 24. Oktober und 25. Oktober 2016 in Nord- und Ostbayern statt. Erstmals wurde eine Transferwerkstatt im Stadtumbau West als zweitägige Busexkursion in insgesamt fünf Programmkommunen des Stadtumbau West durchgeführt. Im Fokus: Gewerbebrachen, die Stärkung der Innenorte und spannende Einzelprojekte wie die Vorstellung des interkommunalen Zweckverbandes Winterling-Brachen, die Europan-Projekte in Selb und das Landesgartenschaugelände 2013 in Tirschenreuth.

Die Reise führte von Nürnberg über Schwarzenbach, Selb. Arzberg nach Tirschenreuth (und von dort zurück nach Nürnberg). Dieses Format bietet einen direkten Einblick in die vielfältige Umsetzungspraxis des Stadtumbaus vor Ort in den Kommunen  und die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Stadtumbaus in ländlichen Raum und in gesamten Freistaat Bayern.

Weitere Informationen zum Ablauf der Exkursion finden Sie unter folgendem Link: Stadtumbau West

FAQ
Manche Fragen zu der Förderung werden häufiger gestellt. Die Antworten dazu finden Sie in dieser Übersicht.

Hochwasser in Bayern - Finanzhilfen für Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Die durch das Hochwasser im Mai und Juni 2016 verursachten Schäden müssen so schnell wie möglich wieder in Ordnung gebracht werden. Das Bayerische Kabinett hat am 07. und 14. Juni 2016 ein Hilfepaket für Hochwasseropfer beschlossen. Mehr dazu erfahren Sie unter www.bayern.de.

Die betroffenen Gemeinden erhalten danach Finanzhilfen zur Wiederherstellung ihrer zerstörten Infrastruktur. Ansprechpartner für die Kommunen ist das zuständige  Sachgebiet für Städtebau an der Regierung von Niederbayern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Förderprogramme.