Projekt "Neues Schumannareal" in Arzberg
© UmbauStadt, Weimar/Berlin

Stadtumbau - Wandel als Chance

Leitgedanke des Programms "Stadtumbau West" ist es, Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels fachlich und finanziell zu unterstützen.

Die Abnahme und Überalterung der Bevölkerung stellen Städte und Gemeinde vor die Herausforderung, Siedlungs- und Infrastruktur an die Folgen des demografischen Wandel anzupassen. Daneben haben Verlagerung und Aufgabe von Produktionsstätten und Gewerbebetrieben, aber auch Umstrukturierungen bei Streitkräften, Bahn und oder ehemaligen Bundespost oftmals Infrastrukturbrachen in großflächigem Umfang hinterlassen.

Das 2004 erstmals aufgelegte Bund-Länder-Programm "Stadtumbau" schafft die finanzielle Grundlage, um öffentliche Räume und Gebäude den sich teilweise massiv ändernden Nutzungsansprüchen und Konsequenzen ungünstiger Bevölkerungsentwicklung anzupassen. Mit Mitteln des Stadtumbaus sollen folglich Städte und Gemeinden begleitet werden, die den besonderen strukturellen Herausforderungen mit einem umfassenden Erneuerungsprozess begegnen, neue Perspektiven entwickeln und durch ein Bündel von Aufwertungsmaßnahmen gemeinsam mit ihren Bürgern und der örtlichen Wirtschaft neue Impulse in ihrer Gemeinde oder in Teilgebieten setzen. Dabei sollen die örtlichen Standortpotenziale weiterentwickelt werden, die einen Gewinn an Lebensqualität und örtlicher Attraktivität bedeuten.

 

Programmaufnahme und Fördergegenstände

Die Antragstellung zur Programmaufnahme erfolgt bei den zuständigen Bewilligungsstellen der Bezirksregierungen in Bayern. Weitere Informationen zur Programmdurchführung erteilen die dort zuständigen Ansprechpartner.

 

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

In einem integrierten, städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) sollen Einzelprojekte mit Entwicklungszielen der Gesamtgemeinde verbunden werden. Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen in Stadtumbaukommunen sind bestehende Planungskonzepte zu überprüfen und städtebauliche Zukunftsvorstellungen in einem fachübergreifenden, gesamtörtlichen Planungsansatz zu erarbeiten.

 

Beispiele Demografischer Wandel

Beispiele Strukturwandel

Beispiele Militärkonversion