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Bayerisches Wohnungsbauprogramm: Wohnzentrum Etztal, altengerechtes Wohnen in Berg © Michael Amberg, Schinharl Höss Amberg Architekten, München

Bayerisches Wohnungsbauprogramm: Wohnzentrum Etztal, altengerechtes Wohnen in Berg

Förderung von Wohnraum für Ältere

Die Altersstruktur unserer Gesellschaft verändert sich im Zuge des demografischen Wandels. Der Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, wird nach Berechnungen des Bayerischen Landsamts für Statistik und Datenverarbeitung bis 2031 gegenüber 2011 um mehr als 36 Prozent steigen, der Anteil der über 74-jährigen sogar um fast 41 Prozent.

Es entspricht dem Wunsch vieler älterer Menschen, so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Ist dies aufgrund von Pflegebedürftigkeit allerdings nicht mehr möglich, muss ein ausreichendes Angebot an stationären Altenpflegeinrichtungen bestehen. Hier erhalten die Senioren neben Wohnung, Betreuung und Verpflegung auch die notwendige Pflege.

Der Freistaat Bayern fördert die Errichtung von bedarfsgerechten Ersatzneubauten für bestehende stationäre Altenpflegeeinrichtungen. Die Förderung erfolgt mit einem Kapitalmarktdarlehen der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt, das mit Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die Dauer von zehn Jahren zinsverbilligt wird. Die Fördermittel sind vor Baubeginn bei den Bezirksregierungen, der Landeshauptstadt München oder den Städten Nürnberg und Augsburg zu beantragen. Diese Stellen erteilen auch nähere Auskünfte und sind bei der Antragstellung behilflich.

Der Neubau von stationären Altenpflegeeinrichtungen kann unter bestimmten Voraussetzungen im Bayerischen Wohnungsbauprogramm gefördert werden, die Modernisierung bestehender Einrichtungen im Bayerischen Modernisierungsprogramm.