© Schinharl Höss Amberg Architekten, München
Bayerisches Wohnungsbauprogramm, Altengerechtes Wohnen in Gilching
Wohnen in Bayern
Der Freistaat Bayern unterstützt die Wohnraumversorgung seiner Bürger auf vielfältige Weise. Mit den Programmen der Wohnraumförderung fördert er beispielsweise den Bau oder die Modernisierung von Mietwohnungen. Mietern dieser geförderten Wohnungen gibt er einen Zuschuss zur Miete. Damit sich auch weniger wohlhabende Familien Wohneigentum leisten können, fördert der Freistaat den Bau oder Kauf von selbstgenutzten Wohnungen und Häusern. Darüber hinaus wird der Bau von Studentenwohnheimen oder von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderung unterstützt.
Der Freistaat Bayern schafft die rechtlichen Grundlagen für Belegung und Nutzung der Wohnungen.
Wohngeld entlastet Mieter und Eigentümer bei den Wohnkosten. Wohngeld entlastet Mieter und Eigentümer bei den Wohnkosten. Vor allem Rentnern oder Familien mit geringem Einkommen leistet der Staat einen finanziellen Zuschuss zu ihren Mietkosten oder zu den Belastungen für das eigene Heim. Die Höhe des Wohngeldes hängt ab von der Anzahl der Haushaltsmitglieder, die berücksichtigt werden können, von der Höhe des Einkommens und von der Höhe der Miete bzw. Belastung. So bekommt beispielsweise ein Ehepaar mit drei Kindern in Aschaffenburg bei einem Bruttomonatseinkommen von 2550 Euro und einer Bruttokaltmiete von 695 Euro auf Antrag ein monatliches Wohngeld von 152 Euro. Im Haushaltsplan des Freistaates Bayern 2013/2014 sind Ausgaben für Wohngeld in Höhe von 132 Millionen Euro bzw. 129 Millionen Euro veranschlagt.
Mit dem Experimentellen Wohnungsbau erprobt der Freistaat zusammen mit Wohnungsunternehmen neue Wege beim kostengünstigen und nachhaltigen Wohnungsbau. Aktueller Schwerpunkt sind Wohnungsbaumaßnahmen zur Bewältigung des demographischen Wandels und der energetischen Herausforderung.
Energieeffizientes Bauen schont die Umwelt und zahlt sich auch in finanzieller Hinsicht aus. Rund 40 Prozent der eingesetzten Endenergie in Bayern werden für den Gebäudebereich aufgewendet. In der energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes liegt somit ein enormes Einsparungspotenzial. Energieeffiziente Neubauten gewährleisten einen ressourcenschonenden und sparsamen Betrieb.
Die Anforderungen an Wohnungen und die bautechnischen Grundlagen entwickeln sich permanent weiter. Bauherren und Planern gibt der Freistaat aktuelle Hinweise zur Planung an die Hand, als Grundlage für zeitgemäße und gut nutzbare Wohnungen. Barrierefreiheit, Energieeinsparung, Modernisierung und Wohnraum für Studierende und für Menschen mit Behinderung sind dabei die Schwerpunktthemen.
Daten und Fakten zum Wohnen in Bayern stellt die Entwicklung und die derzeitige Situation des Wohnungsbaus und der Wohnraumförderung im Freistaat dar. Infolge der zunehmenden Wohnungsmarktanspannungen in den bayerischen Ballungsgebieten ist Bauen das Gebort der Stunde. Bayern erhöht daher seine Investitionen in den Wohnungsbau. Die Landesmittel für die Wohnraumförderung sind im Doppelhaushalt 2013/2014 jeweils um 5 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro pro Jahr angehoben worden. Der Bayerische Ministerrat hat am 12. März 2013 beschlossen, diesen Ansatz für 2014 nochmals um 50 Millionen Euro zu erhöhen. Zusammen mit den Kompensationsmitteln des Bundes stehen damit in 2013 210 Millionen und 2014 sogar 260 Millionen Euro für die Wohnraumförderung zur Verfügung.
Ausstellungen und Veranstaltungen
Aktuell
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19.06.2013Wohnungen für Studenten
Bayerns Hochschulen sind spitze! Daher hat Bayern jedes Jahr mehr Studienanfänger. Das ist sehr erfreulich. Allerdings ist es für viele Studenten schwierig, geeignete und bezahlbare Wohnungen zu finden. Damit sich das ändert, wollen wir bis 2017 den Bau beziehungsweise die Sanierung von 1.000 Wohnheimplätzen jährlich mit staatlichen Mitteln fördern. Dafür stehen im kommenden Jahr 27,5 Millionen Euro zur Verfügung.
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25.03.2013Wohnungsfertigstellungen 2012
2012 wurden in Bayern 41.139 Wohnungen fertig gestellt. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 2,5 Prozent. Das soll sich ändern: Im Rahmen der "Initiative Wohnungspolitik" wurden daher die Haushaltsmittel für die Wohnraumförderung um 50 Millionen Euro erhöht.
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