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Hilfsprogramme zur Beseitigung von Hochwasserschäden

München, 1. August 2013 (stmi). Bund und Länder haben sich über die Hilfen für die vom Hochwasser Geschädigten geeinigt. Die ausgehandelten großzügigen Lösungen erlauben nun schnelle und nachhaltige Schadensbeseitigung an Wohngebäuden inklusive Hausrat sowie der Instandsetzung und der Wiederherstellung der geschädigten Infrastruktur in den Kommunen. Auch bereits begonnene Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Schäden können bei der Förderung anerkannt werden.

Hilfe für betroffene Bürger und Unternehmen © Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

„Die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen und Bürger bekommen jetzt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung zur Behebung der Hochwasserschäden an ihren Wohngebäuden und ihrem Hausrat“, freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Auch die Gemeinden erhalten bei der Instandsetzung und der Wiederherstellung ihrer geschädigten Infrastruktur finanzielle Planungssicherheit.

Im Anschluss an die Soforthilfen erhalten die geschädigten Bürgerinnen und Bürger Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Auch die Reparatur beschädigter notwendiger Hausratsgegenstände oder die Wiederbeschaffung zerstörten Hausrats sind förderfähig. Bereits erhaltene Soforthilfen sind hier anzurechnen. Die Zuschussanträge sind bei der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu stellen.

Auch die Aufwendungen zur Beseitigung von hochwasserbedingten Schäden an der Infrastruktur in Städten und Gemeinden und deren Wiederherstellung werden den Gemeinden bzw. den kommunalen oder nicht-kommunalen Trägern erstattet. Die Zuwendungen für Schäden an Infrastruktureinrichtungen in Gemeinden in öffentlicher und sonstiger Trägerschaft können bis zu 100 Prozent betragen. Für individuelle Schäden an Gebäuden und Einrichtungen in nicht kommunaler Trägerschaft sind bis zu 80 Prozent vorgesehen, in begründeten Einzelfällen (Härtefällen) können sie über 80 Prozent hinausgehen. Die Gemeinden sammeln entsprechende Anträge und legen sie zur Bewilligung den Bezirksregierungen vor.

Die Antragsformulare finden Sie in der Rubrik "Formulare".

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