Vorsicht Taschendiebe!

Nürnberg, 29. November 2013 (stmi). Gelegenheit macht Diebe! Gerade im vorweihnachtlichen Trubel haben Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten, in Kaufhäusern oder in öffentlichen Verkehrsmitteln Hochkonjunktur.

Gelegenheit macht Diebe! Gerade im vorweihnachtlichen Trubel haben Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten oder in Kaufhäusern und öffentlichen Verkehrsmitteln oftmals leichtes Spiel.
© Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Die Maschen der Täter reichen vom einfachen Hineingreifen in Mäntel und Taschen bis hin zu ausgeklügelten Ablenkungsmanövern mehrerer Täter. Dabei rempeln Taschendiebe ihre Opfer scheinbar unabsichtlich an, beschmutzen ihre Kleidung oder bitten darum, Geld zu wechseln. Während einer das Opfer ablenkt, entwendet ein zweiter die Wertsachen. Ein dritter übernimmt die Beute und taucht in der Menge unter. Bis das Opfer den Diebstahl bemerkt, sind die Täter über alle Berge. Entsprechend schwierig ist es, Taschendiebe zu ermitteln. "Die Bayerische Polizei setzt aber alles daran, die Langfinger schnell hinter Schloss und Riegel zu bringen", so Staatsminister Joachim Herrmann.

Daher werden in den kommenden Wochen mehr uniformierte und zivile Polizeistreifen in den bayerischen Innenstädten unterwegs sein. Staatsminister Herrmann setzt aber auch auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger: "Jeder einzelne kann sich wirkungsvoll vor Taschendieben schützen."

Wie können Sie sich schützen?

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie besonders bei einem Menschengedränge auf Ihre Wertsachen.

Was können Sie tun, wenn Sie bestohlen wurden?

  • Machen Sie andere Personen auf den Dieb aufmerksam und prägen Sie sich Tätermerkmale ein.
  • Lassen Sie sämtliche Karten sofort über den Sperr-Notruf 116 116 sperren.
  • Melden Sie den Vorfall direkt an die Polizei: Hier kann Ihre Karte durch das so genannte KUNO-Sicherheitssystem zeitnah für das elektronische Lastschriftverfahren, für das nur eine Unterschrift und keine PIN-Nummmer benötigt wird, gesperrt werden.
  • Melden Sie den Verlust von Personaldokumenten sofort bei der zuständigen Gemeinde oder Stadtverwaltung.

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