Wechsel an der Spitze des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung

München, 16. Dezember 2013 (stmi). Nach fast sechs Jahren an der Spitze des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung verabschiedet sich Karlheinz Anding in den Ruhestand. "Als Bayerns Herr der Zahlen haben Sie von A wie Absolventen bis Z wie Zuzüge einfach alles gezählt und damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geliefert", würdigte  Innenminister Joachim Herrmann den bisherigen Präsidenten.

Verabschiedung des Präsidenten des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung, Karlheinz Anding und Einführung seiner Nachfolgerin Marion Frisch am 16. Dezember  2013
© Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Karlheinz Anding begann seine Karriere 1977 beim damaligen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen. Sein Weg führte ihn über das Landratsamt Erding und die Regierung von Oberbayern 1988 in die Staatskanzlei. Dort war er vier Jahr lang Referatsleiter in der Abteilung 'Richtlinien der Politik'. Von 1992 bis 1994 leistete er Aufbauhilfe in den neuen Bundesländern, u.a. als Umweltstaatssekretär in Mecklenburg-Vorpommern. Sein Weg führte ihn schließlich über das Bayerische Innenministerium als Referatsleiter mit verschiedenen Funktionen bevor er an das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung wechselte.

Marion Frisch begann ihren Dienst in der Bayerischen Staatsverwaltung im Jahr 1991 Sie bekleidete verschiedene Funktionen im Bayerischen Innenministerium, u.a. als persönliche Referentin des ehemaligen Bayerischen Innenministers Dr. Günther Beckstein und Vertreterin des Hauses in Berlin. Fast 10 Jahre lang war sie Referatsleiterin in der Verfassungsschutzabteilung, zuletzt deren stellvertretende Leiterin.

Wichtige Aufgaben

Zu den wichtigen Aufgaben der Amtsspitze gehört z.B. die Funktion des bayerischen Landeswahlleiters, der für die amtlichen Ergebnisse von Wahlen, Volksbegehren und Volksentscheiden zuständig ist. Die in Zukunft wichtigste Herausforderung wird es sein, die Aufgabenwahrnehmung des Landesamtes Schritt für Schritt nach Fürth zu verlagern. Der entsprechende Beschluss des Bayerischen Ministerrates vom November 2009, bis 2019 dort im Gebäude der ehemaligen Quelle-Hauptverwaltung 540 Arbeitsplätze zu schaffen, war eine strukturpolitisch wichtige Entscheidung für die Region.

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