Diese Seite speichert Informationen in sog. Cookies in Ihrem Browser. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

Übergabe von Fahrzeugen des Katastrophenschutzes

Manching, 2. August 2014 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung auf dem Flugplatz Manching 94 Fahrzeuge des Katastrophenschutzes an Feuerwehren und Hilfsorganisationen übergeben.

Innenminister Joachim Herrmann übergab auf dem Flugplatz Manching 94 Fahrzeuge des Katastrophenschutzes an Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen © Christoph Schedensack

Herrmann betonte bei der Fahrzeugübergabe die Wichtigkeit einer zeitgemäßen Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten für eine effektive Gefahrenabwehr: „Um spezielle Einsatzlagen beispielsweise bei Naturkatastrophen bewältigen zu können, brauchen unsere Feuerwehren und freiwilligen Hilfsorganisationen die beste Ausstattung.“ Die neuen Fahrzeuge werden bei den Einheiten des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes sowie der Feuerwehren eingesetzt. Sie sollen künftig für eine noch effektivere Hilfeleistung auch bei einem Massenanfall von Verletzten sorgen.

Mehrjähriges Investitionsprogramm

Besonders freute sich Herrmann über den Beitrag des Freistaates Bayern zur Finanzierung der neuen Ausrüstung. So werden allein zehn Sanitätsgerätewagen, 35 Mannschaftstransporter und sechs Löschwasserfördersysteme im Wert von sechs Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Investitions- und Beschaffungsprogramms finanziert. Herrmann: „Das ist unsere größte Einzelinvestition im Katastrophenschutz der letzten Jahrzehnte.“ Um die Ausrüstung des Katastrophenschutzes immer auf dem neuesten Stand zu halten, hat der Freistaat Bayern seit 2009 ein mehrjähriges Investitionsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro aufgelegt.

Auch Bund in der Verantwortung

Herrmann bedankte sich, dass auch der Bund im Rahmen seiner Zuständigkeit für den Katastrophen- und Zivilschutz 28 Sanitätsgerätewagen, 14 Dekontaminationsfahrzeuge und einen Schlauchwagen finanziert hat. Gleichzeitig appellierte der bayerische Innenminister an den Bund, sich nicht aus der gemeinsamen Verantwortung für den Bevölkerungsschutz zu verabschieden. „In den vergangenen beiden Jahren hat der Bund den Ländern nur 48 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das ist meines Erachtens unzureichend“, kritisierte Herrmann.