Förderung des Denkmalschutzes

München, 14. August 2014 (stmi). Die Städtebauförderung unterstützt im Programmjahr 2014 wieder 81 historische Stadt- und Ortskerne aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz". Einen Schwerpunkt bildet die barrierefreie Umgestaltung des öffentlichen Raums.

Luftbild des Regensburger Doms: Auch Regensburg profitiert vom Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“
© Herbert Stolz, Regensburg

„Die gewachsenen Stadt- und Ortskerne sind Kostbarkeiten, die unsere Heimatorte einzigartig machen. Wir tun deshalb gut daran, das bauliche Erbe in Ehren zu halten und sorgsam damit umzugehen“, betont Innen- und Bauminister Joachim Herrmann. Die Mittel des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ dienen der  Sicherung, Modernisierung und Erhaltung denkmalgeschützter Altstadt- und Ortskerne. Hierfür stehen Fördermittel in Höhe von 27,4 Millionen Euro bereit. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich im Programmjahr 2014 ein Gesamtinvestitionsvolumen von 40,6 Millionen Euro. Herrmann: „Vor allem im ländlichen Raum leisten wir mit dem Programm 'Städtebaulicher Denkmalschutz' einen wertvollen Beitrag, um die regionalen Besonderheiten zu schützen und damit die Qualität des persönlichen Lebens zu steigern."

Barrierefreiheit im Fokus

Neben der Revitalisierung alter Bausubstanz durch Sanierung und Umnutzung bildet die barrierefreie Umgestaltung des öffentlichen Raums einen Schwerpunkt des Förderprogramms. Herrmann: „Die Anpassung des öffentlichen Raums an die Erfordernisse des demografischen Wandels unter Berücksichtigung und Wahrung des historischen Baubestandes ist eine besondere Herausforderung. Sie wird in den nächsten Jahren ein wesentlicher Schwerpunkt in der Städtebauförderung sein.“