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Innenminister Herrmann besucht Gatterlmesse

München, 14. September 2014 (stmi). Joachim Herrmann hat an der Gedenkmesse auf dem Zugspitzplatt teilgenommen. Der Innenminister appellierte an alle Bergfreunde, ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.

Innenminister Joachim Herrmann hat an der Gatterlmesse auf der Zugspitze teilgenommen. © Bayerns Polizei - Christian Amse

Mit der alljährlichen Gatterlmesse gedenkt die Bayerische Polizei einem Unglück, das sich vor mehr als 60 Jahren am Zugspitzgatterl ereignet hat. Am 20. Dezember 1952 riss eine Lawine vier Grenzpolizisten und einen Vorarlberger Skibergsteiger trotz getroffener Sicherheitsvorkehrungen in den Tod. Unter widrigsten Umständen suchten zeitweise 100 Helfer nach den Verschütteten und riskierten dabei ihr eigenes Leben. Seither gedenkt die Bayerische Polizei mit einem alljährlichen Gottesdienst den Opfern dieses Unglücks sowie allen Angehörigen der Bayerischen Polizei, die in Ausübung ihres Dienstes den Tod fanden, und allen Bergfreunden, die im Zugspitzgebiet tödlich verunglückt sind.

Traurige Bilanz: 7.000 Hilfeleistungen und 73 Todesfälle

Trotz der immer perfekteren Ausrüstung der Berg- und Wintersportler sowie der stetig verbesserten Sicherheitsvorkehrungen in den Bergregionen ist der Einsatz von Rettungskräften leider viel zu häufig geboten. So musste die Bergwacht im vergangenen Jahr über 7.000 Mal Hilfe leisten. Mit 73 Todesfällen registrierte sie erneut eine traurige Bilanz. Innenminister Herrmann appellierte daher an alle Bergfreunde: „Schätzen Sie Ihre Fähigkeiten realistisch ein. Wählen Sie Ihre Touren entsprechend Ihres Leistungsniveaus und beachten Sie dabei auch unbedingt die Sicherheitshinweise der Bergwacht. Sonst gefährden Sie nicht nur Ihr eigenes Leben, sondern auch das Ihrer Helfer.“

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