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Verkehrskonferenz Mittelfranken

Nürnberg, 23. Januar 2014 (stmi). Den Auftakt für Verkehrskonferenzen in allen Regierungsbezirken Bayerns hat heute Verkehrsminister Joachim Herrmann in Nürnberg gegeben.

Kreuzungsfreier Ausbau Frankenschnellweg © Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz

„Eine leistungsfähige und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur aller Verkehrsträger ist die Lebensader jeder Volkswirtschaft. Sie ist Grundvoraussetzung für Mobilität“, machte Herrmann deutlich und zeigte als wichtige verkehrspolitische Ziele auf:

  • Alle Verkehrsträger - Straßen, Schienen, Wasserwege und Luftverkehr optimal vernetzen.
  • Mehr in Ausbau und Erhalt von Straßen investieren: 2013 hat Bayern rund 1,2 Milliarden für Bundesfern- und Staatsstraßen ausgegeben und aktuell für den Bundesverkehrswegeplan 2015 bayernweit 184 Straßenbau-, 30 Bahn- und 2 Wasserstraßenprojekte angemeldet.
  • Gütertransport auf Schiene und Wasserstraßen verlagern.
  • Information der Verkehrsteilnehmer: vor allem für den Personenverkehr bietet das Verkehrsinformationsportal hochwertige, aktuelle und übergreifende Informationen.
  • Attraktives Nahverkehrsangebot schaffen: seit der Bahnreform hat Bayern 50 neue Haltepunkte errichtet, das Nahverkehrsangebot um rund 50 Prozent ausgeweitet, dichtere Takte, längere Betriebszeiten und optimierte Anschlussverbindungen durch den "Bayern-Takt" geschaffen.
  • Radwege ausbauen, insbesondere neue Radwege an Staatsstraßen schaffen.
  • Bahnstationen barrierefrei gestalten.

„Da Mobilität Geld kostet, brauchen wir aber eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung für unsere Verkehrsinfrastruktur. Ich begrüße es daher, dass im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zusätzliche fünf Milliarden Euro für die Verkehrsinfrastruktur vorgesehen sind“, ergänzte der Minister.

Verkehrsprojekte in Mittelfranken

356 Kilometer Autobahnen, 569 Kilometer Bundestraßen und 1.696 Kilometer Staatsstraßen führen durch Mittelfranken. In den Bedarfsplan aufgenommen sind 5 Autobahn-Ausbaustrecken mit insgesamt 20 Teilprojekten sowie 47 Bundesstraßenprojekte. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung und in der Präsentation (PDF-Datei; etwa 8 MB).