Diese Seite speichert Informationen in sog. Cookies in Ihrem Browser. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

Erfolgreiche Rettung aus der Riesending-Höhle

Berchtesgaden, 19. Juni 2014 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann ist erleichtert über die erfolgreiche Rettung des verunglückten Höhlenforschers: "Ich danke der Bergwacht Bayern und allen Helfern für ihren beispiellosen Einsatz! Dem Verunglückten wünsche ich eine baldige und vollständige Genesung."

Höhlenrettungseinsatz "Riesending", Berchtesgaden © Bergwacht Bayern

Innenminister Herrmann erklärte anlässlich der Pressekonferenz der Bergwacht Bayern in Berchtesgaden: "Ich bin sehr, sehr erleichtert und glücklich, dass der Patient gerettet wurde. Der Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland danken allen Einsatzkräften. Ich bin begeistert von der großartigen Rettungsaktion, die die Bergwacht Bayern aus dem Stegreif organisiert hat. Mein Dank gilt auch den vielen Rettungskräften aus Österreich, Italien, Kroatien und der Schweiz, der Bundeswehr, der Polizei von Freistaat, Bund und Österreich, dem Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und auch der Feuerwehr vor Ort. Es war richtig, dass wir in den letzten Jahren die Ausstattung der Bergwacht verbessert und in diesen Bereich investiert haben. Seit 2011 unterstützen wir die Bergwacht mit jährlich weit mehr als drei Millionen Euro. Das bauen wir weiter aus. Bis 2015 planen wir mit einer Summe von insgesamt 25 Millionen Euro. Dafür danke ich auch dem Bayerischen Landtag, der diese Mittel bereit gestellt hat. In den letzten zwei Jahren haben wir die Höhlenrettung ausgebaut. Beim Einsatz in Berchtesgaden waren über 90 % der beschafften Ausstattung im Einsatz." Herrmann wies auch darauf hin, dass durch die sog. "Retterfreistellung" nun auch der Verdienstausfall der eingesetzen ehrenamtlichen Kräfte der Bergwacht erstattet werden kann.

Insgesamt waren bei dem 11 Tage dauernden Einsatz 728 Rettungskräfte im Einsatz, davon 202 Höhlenretter (42 aus Österreich, 24 aus der Schweiz, 89 aus Italien, 20 aus Kroatien und 27 aus Deutschland). Beteiligt waren auch die Bayerische Polizei, die Bundespolizei und die Bundeswehr (in der Kaserne Bischofswiesen konnten viele Einsatzkräfte untergebracht werden). Im Einsatz waren weiter Ehrenamtliche des Bayerischen Roten Kreuzes (insbes. Kreisverband Berchtesgadener Land) und des Mateser Hilfsdienstes. Die Polizei aus Österreich leistete Hilfe mit einem Hubschrauber. Unterstützung kam auch von der Freiwilligen Feuerwehr Berchtesgaden.