Mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln

München, 25. August 2014 (stmi). Die öffentlichen Verkehrsmittel in Bayern werden laut Verkehrsminister Joachim Herrmann immer sicherer. Die Zahlen von Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gehen zurück.

Öffentlicher Verkehr auf Schiene und Straße
© Münchner Verkehrsverbund (MVV)

Der Innenminister führt diese Entwicklung insbesondere auf die hohe Präsenz von Polizei und Sicherheitsdiensten sowie auf die sehr gute Kooperation zwischen Bayerischer Polizei, Bundespolizei, Deutscher Bahn und anderer Verkehrsbetriebe wie der MVG zurück. "Einen gewichtigen Anteil hat auch der beständige Ausbau der Videoüberwachung an Bahnhöfen, Haltestellen und Verkehrsmitteln", betonte Herrmann weiter. "Daher setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, die Videoüberwachung im öffentlichen Personenverkehr noch weiter auszubauen."

Ausbau der Videoüberwachung

Die Videoüberwachung im öffentlichen Personenverkehr wurde in den letzten Jahren mit staatlicher Förderung kontinuierlich ausgebaut. Sie trägt nachweislich zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls bei und ist gerade bei der Aufklärung von Straftaten äußerst wirkungsvoll. In München sind mittlerweile in 58 S-Bahnhöfen und im Hauptbahnhof insgesamt 582 Kameras installiert. "Das sind 40 Bahnhöfe und 353 Kameras mehr als letztes Jahr", erläuterte Herrmann. "Der Freistaat hat das mit mehr als zwei Millionen Euro vollständig finanziert. Zuschüsse in Höhe von rund drei Millionen Euro war uns beispielsweise die Vollausstattung der Münchner S-Bahnzüge wert." Darüber hinaus sind alle Münchner U-Bahnhöfe mit Videotechnik ausgestattet. Bei Bus und Tram der MVG sind inzwischen rund drei von vier Fahrzeugen videoüberwacht, bei der U-Bahn gut jeder fünfte Wagen.

Weniger Körperverletzungen und Sachbeschädigungen

Zwar sind die von der Bayerischen Polizei registrierten Straftaten im öffentlichen Personenverkehr nach der Polizeilichen Kriminalstatistik im letzten Jahr gegenüber 2012 um rund sieben Prozent auf 22.790 Fälle gestiegen. "Hier schlagen aber vor allem die Schwarzfahrer zu Buche", so Herrmann. Die Zahl der Rohheitsdelikte, also insbesondere Körperverletzung, in öffentlichen Verkehrsmitteln ging im letzten Jahr von 2.237 (2012) auf 2.195 Fälle (2013) zurück. Ein vergleichbarer Trend zeigt sich auch schon für das Jahr 2014. Ebenfalls einen Rückgang gab es bei den Sachbeschädigungen, von 2.686 (2012) auf 2.451 Fälle (2013).