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Digitaler Einsatzfunk seit Ende 2015 flächendeckend verfügbar

München, 18. Januar 2016 (stmi). Der Aufbau des Digitalfunks schreitet voran. In immer mehr Städten und Regionen können die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz den neuen BOS-Funk nutzen. Die Netzabdeckung erreicht mittlerweile knapp 99 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland.

Einsatzkräfte mit Digitalfunkgeräten © Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

In Bayern wurde das Netz für den Digitalfunk BOS Ende 2015 flächendeckend in Betrieb genommen und steht seit Anfang 2016 allen bayerischen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zur Verfügung. Das bayerische Netz umfasst knapp 900 Basisstationen und damit ein Fünftel der bundesweit benötigten Standorte. Vor seine bislang größte Herausforderung stellte der G7-Gipfel 2015 in Elmau den Digitalfunk BOS. Dank des robusten und leistungsfähigen TETRA-Funkstandards hat er sich auch unter Volllast sowie bei Unwetter mit Gewitter und Starkregen – wie schon bei Orkantief „Niklas“ Ende März 2015 – hervorragend bewährt.

Technische Eignung

 Zu Spitzenzeiten waren beim G7-Gipfel fast 18.000 Endgeräte im Einsatz; an einer Basisstation mitunter bis zu 7.500 Endgeräte zeitgleich. Damit setzte der Einsatz europaweit Maßstäbe, vergleicht man ihn mit dem bisher größten Digitalfunk-Einsatz bei der Olympiade 2012 in London

Informationen zum BOS-Digitalfunk in Bayern finden Sie im Internet unter www.digitalfunk-hilft-helfen.de. Einen detaillierten Fortschrittsanzeiger zum bundesweiten Aufbau des Digitalfunks finden Sie unter http://www.bdbos.bund.de.