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78 neue Katastrophenschutzfahrzeuge

Manching, 24. Oktober 2015 (stmi). Effiziente Organisation in der Gefahrenabwehr und hoch motivierte Einsatzkräfte sind Garanten für die hohen bayerischen Sicherheitsstandards zum Schutz der Bevölkerung. Das setzt eine moderne Ausstattung voraus.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière bei der Übergabe von Katastrophenschutzfahrzeugen an Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen © Christoph Schedensack

Gemeinsam mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann 78 vom Freistaat Bayern und vom Bund finanzierte Katastrophenschutzfahrzeuge an Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen übergeben. Dazu Herrmann: "Ich freue mich, dass wir den Feuerwehren und den freiwilligen Hilfsorganisationen heuer erneut eine so große Anzahl an Einsatzfahrzeugen übergeben können. Unsere hoch motivierten Einsatzkräfte sorgen tagtäglich dafür, dass wir in Bayern besonders sicher leben können. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank und Anerkennung". Damit Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen auch bei allen Einsätzen bestmöglich ausgestattet sind, hat Bayern seit dem Doppelhaushalt 2009/2010 ein eigenes Investitions- und Beschaffungsprogramm in Höhe von 40 Millionen Euro aufgelegt. Daraus hat der Freistaat allein in diesem Jahr 16 Mannschaftstransportwagen und drei Abrollbehälter Dekontamination beschafft.

Investitions- und Beschaffungsprogramm

Der Bund hat im Rahmen seiner Zuständigkeit für den Katastrophenschutz 15 Gerätewagen Sanität, 21 Gerätewagen Dekontamination, sieben Schlauchwagen und 16 Löschgruppenfahrzeuge finanziert. Die Ausrüstung wird auf ganz Bayern verteilt, damit Material und Einsatzkräfte im Ernstfall schnell zum jeweiligen Einsatzort transportiert werden können. Über 470.000 Einsatzkräfte engagieren sich in Bayern bei Feuer, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen. Davon sind rund 450.000 ehrenamtlich tätig. Kein anderes Land der Bundesrepublik kann eine ähnlich hohe Ehrenamtsquote vorweisen.