Richtfest des Museums der Bayerischen Geschichte

Regensburg, 10. Juni 2016 (stmi). Bayerns Geschichte bekommt ein Zuhause - in Regensburg.

Die Bayerischen Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und Joachim Herrmann, MdL Dr. Franz Rieger, der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, Staatssekretär Albert Füracker und Landtagspräsidentin Barbara Stamm
© Stefan Hanke, Sinzing

Innen- und Bauminister Joachim Herrmann war sich beim Richtfest für das Museum der Bayerischen Geschichte sicher: "Die vom Freistaat Bayern investierten rund 63 Millionen Euro sind hier gut angelegt. Der größte Schatz Bayerns bekommt ein eigenes Museum: die Lebensleistung der Menschen in unserer Heimat", betonte Herrmann, der stellvertretend für Ministerpräsident Horst Seehofer die Festrede hielt. Auf rund 2.500 Quadratmetern soll die Geschichte Bayerns vom 19. Jahrhundert bis heute präsentiert werden. Sollte der Bau in diesem sportlichen Tempo weiter voranschreiten, rechnet der Bauminister bereits im Jahr 2018 mit der Einweihung. Bayern feiert dann 200 Jahre Verfassung des Königreichs und 100 Jahre Freistaat.

Reiche Vergangenheit und starke Zukunft

Die Domstadt an der Donau sei für ein Museum der Bayerischen Geschichte geradezu prädestiniert. "Eine reiche Vergangenheit und eine starke Zukunft – Regensburg und die Oberpfalz sind Musterbeispiele für das starke und lebenswerte Bayern: Hier gibt es Chancen für junge Familien, Vollbeschäftigung, innovative Unternehmer, Handwerker und Mittelständler, Wissen­schaftler und Forscher", bestätigte Herrmann. Die Stärke Bayerns könne man beispielsweise auch an der Vergabe der Bauaufträge ablesen. Wie Bayerns Bauminister mitteilte, seien rund 75 Prozent der beauftragten Baufirmen aus Bayern. Besonders beeindruckt zeigte sich Herrmann von der Beteiligung der Bevölkerung beim Aufbau des Museums. "Das ist überwältigend! Mehr als 1.200 Exponate haben die Bayern bereits gespendet. So leisten alle mit ihren persönlichen Erlebnissen und Erinnerungsstücken ihren Beitrag für dieses Bürger-Museum", so Herrmann. Abschließend dankte er Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, für seinen Einsatz. Herrmann: "Sie schlagen eine wunderbare Brücke zwischen Tradition und Moderne, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das verdient vollen Respekt und Anerkennung."