Herrmann verleiht Kommunale Verdienstmedaillen

München, 11. Juli 2016 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat 27 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Medaille in Gold und Silber für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung verliehen.

Kommunale Verdienstmedaille in Gold
© Christoph Schedensack

Mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Gold, Silber oder Bronze werden jährlich Personen geehrt, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Bürgerinnen und Bürger können Anregungen für diese Ehrung mit einer Darstellung der Verdienste bei der Gemeinde oder beim Landratsamt einreichen. Diese und eigene Vorschläge geben die Gemeinden und Landratsämter über die Bezirksregierungen an das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr weiter. Fotos von der Verleihung finden Sie hier.

Kommunale Verdienstmedaille in Gold

Dr. Ivo Holzinger

Oberbürgermeister der Stadt Memmingen

Dr. Ivo Holzinger steht seit 36 Jahren äußerst erfolgreich als Oberbürgermeister an der Spitze der Stadt Memmingen. Er ist heute der dienstälteste Oberbürgermeister in Bayern, nachdem er 1980 als jüngster Oberbürgermeister Bayerns begonnen hatte. Mit herausragendem persönlichem Engagement und unermüdlichem Arbeitseifer hat er in dieser beeindruckend langen Zeit die Entwicklung der Stadt in vorbildlicher Weise geprägt. Seinen zielstrebigen und vielfältigen Initiativen und seinem nachdrücklichen Einsatz ist es zu verdanken, dass sich Memmingen während seiner Amtszeit zu einer der wirtschaftsstärksten Städte im Regierungsbezirk Schwaben mit geringer Arbeitslosigkeit und hoher Finanzkraft entwickelt hat. Seit vielen Jahren setzt er sich für eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur in der Region ein, um die Stadt möglichst gut an den überörtlichen Verkehr anzubinden. Die Bildung von Kindern und Jugendlichen ist Dr. Holzinger ein besonders wichtiges Anliegen. Hierfür hat er den Ausbau der Kinderbetreuung kontinuierlich vorangetrieben. Die Stadt kann heute eine nahezu hundertprozentige Abdeckung an Kindergarten-, Hort- und Krippenplätzen aufweisen. Hohe Investitionen wurden zudem nutzbringend für die Sanierung und Modernisierung der städtischen Schulen getätigt. Der Erhalt der historischen Altstadt als Markenzeichen Memmingens nahm für Herrn Dr. Holzinger stets einen hohen Stellenwert ein. Im Jahr 2014 konnte die Stadtentwicklung in der Innenstadt durch die Umgestaltung der Fußgängerzone erfolgreich abgeschlossen werden. Um die gute medizinische Versorgung für Memmingen und die Region zu erhalten, hat Dr. Holzinger die Erweiterung und Modernisierung des Klinikums forciert. In besonderem Maße hat er das Kulturleben in der Stadt unterstützt, sowohl durch die Bereitstellung von Haushaltsmitteln als auch mit kulturellen Einrichtungen, wie der „MeWo-Kunsthalle“ oder dem Kulturzentrum „Kaminwerk“. Großen Wert legt Dr. Holzinger auf eine solide Haushaltspolitik. Trotz zahlreicher Investitionen ist es ihm gelungen, die Verschuldung der Stadt im Vergleich zu anderen Städten gering zu halten. Über die Grenzen der Stadt hinaus ist er in verantwortungsvollen Positionen beim Deutschen Städtetag, beim Bayerischen Städtetag und bei der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung für die kommunalen Interessen eingetreten. Dr. Holzinger war stets ein engagierter Verfechter der kommunalen Sparkassen und hat als Verwaltungsrats- und Zweckverbandvorsitzender der Sparkasse Memmingen- Lindau-Mindelheim und beim Sparkassenverband Bayern, zuletzt als stellvertretender Verbandspräsident viele Veränderungen in diesem Bereich mitgestaltet. Als Mitglied im Verwaltungsrat der Versicherungskammer Bayern hat er maßgeblich die Weiterentwicklung des Konzerns unterstützt. Dr. Holzinger ist ein Kommunalpolitiker, der aufgrund seiner reichen Erfahrung, seines politischen Geschicks, seiner glaubwürdigen und persönlich gewinnenden Art und seiner Bürgernähe parteiübergreifend hoch geachtet wird. Dr. Ivo Holzinger hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Christa Meier

Mitglied des Stadtrats Regensburg, ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg und ehemaliges Mitglied des Bayerischen Landtags

Christa Meier stellt sich seit 44 Jahren mit außergewöhnlichem Engagement und großer Einsatzfreude in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. 1972 wurde sie erstmals in den Stadtrat Regensburg gewählt, dem sie zunächst 18 Jahre lang angehörte. 1990 wählten die Regensburger Bürgerinnen und Bürger Christa Meier zu ihrer Oberbürgermeisterin und mit ihr die erste Frau an die Spitze einer bayerischen Großstadt. Nach ihrem Ausscheiden aus diesem Amt gehört sie seit 1996 erneut dem Stadtrat an. Bis heute engagiert sie sich unermüdlich für die städtische Gemeinschaft. Durch ihr vorbildliches Wirken als Stadträtin und Oberbürgermeisterin hat sich Christa Meier in den vergangenen vier Jahrzehnten bleibende Verdienste um die Stadt Regensburg erworben. Dabei hat sie sich von Anfang an dem sozialen Auftrag verpflichtet gefühlt und diesen in allen ihren Funktionen auf vielfältige Weise mit Leben erfüllt. Ihr Wirken war stets von ihrer sozial orientierten Grundhaltung und einer uneingeschränkten Solidarität für ihre Mitmenschen geprägt. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, der intensive Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und die Einführung der Mittagsbetreuung an Schulen, die bayernweit zum Vorbild wurde, sind in der Stadt Regensburg eng mit ihrem Namen verbunden. Dank ihrer Initiative konnte auch die Einrichtung eines Seniorenamtes als Anlaufstelle für die älteren Bürgerinnen und Bürger realisiert werden. Über die sozialpolitischen Themen hinaus zählen zu den Arbeitsschwerpunkten von Christa Meier die Bereiche Umwelt, Verkehr und Abfallentsorgung. Während ihrer Amtszeit als Oberbürgermeisterin wurde der Stadtverwaltung ein Umweltreferat angegliedert und ein bundesweit beachtetes Abfallwirtschaftskonzept erarbeitet. Ein wichtiges Anliegen war und ist ihr die Gleichstellung von Frauen und Männern. Zudem engagiert sie sich dafür, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubinden. Auch nach 44 Jahren intensiver kommunalpolitischer Tätigkeit setzt sich Christa Meier mit unvermindertem Elan zielstrebig für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger ein und leistet wertvolle Arbeit für ihre Heimatstadt. Von 1978 bis 1990 hat Christa Meier zusätzlich zu ihrem Mandat als Stadträtin Verantwortung auf Landesebene übernommen und die kommunalen Interessen auch als Mitglied des Bayerischen Landtags nachdrücklich vertreten. Als erste Frau führte sie acht Jahre lang den Vorsitz im kulturpolitischen Ausschuss. Für Chancengerechtigkeit in der Bildungspolitik einzutreten, war dabei eines ihrer Hauptanliegen. Ihre weitreichende kommunalpolitische Erfahrung kam auch der Arbeit der kommunalen Spitzenverbände zugute. Für die Belange aller Städte hat sich Christa Meier kompetent im Bayerischen und im Deutschen Städtetag engagiert. Christa Meier hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Klaus Adelt

Mitglied des Stadtrats Selbitz, des Kreistags Hof und des Bayerischen Landtags und ehemaliger Erster Bürgermeister der Stadt Selbitz und ehemaliger Stellvertreter des Landrats des Landkreises Hof

Klaus Adelt wirkt seit mehr als drei Jahrzehnten tatkräftig und sachkundig auf Gemeinde-, Kreis - und Landesebene. Als Stadtrat und langjähriger erster Bürgermeister der Stadt Selbitz hat er großen Anteil an der positiven Entwicklung seiner Heimatstadt. Hervorzuheben ist sein Engagement für die Erschließung von Wohnbau- und Gewerbegebieten, für den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen sowie für die Umsetzung der staatlichen Vorgaben zur Abwasserbeseitigung. Als Kreisrat übernimmt Klaus Adelt seit mehr als 25 Jahren kommunalpolitische Verantwortung. Von 1999 bis 2008 war er Stellvertreter des Landrats des Landkreises Hof. Auf Kreisebene gilt sein besonderes Interesse der Stärkung und der Optimierung des Schienennahverkehrs sowie der Förderung der kommunalen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Landkreis Hof. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist Klaus Adelt die Erwachsenenbildung, für die er sich seit Jahren nachdrücklich im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschulen im Landkreis Hof engagiert. Kompetent und engagiert vertritt Klaus Adelt als Mitglied des Bayerischen Landtags die regionalen Interessen auch auf Landesebene. Trotz aller Beanspruchung durch sein Landtagsmandat findet Klaus Adelt immer noch die Zeit, sich weiterhin als Stadtrat und als Kreisrat verantwortungsvoll und verlässlich für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einzusetzen. Klaus Adelt hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Tamara Bischof

Landrätin des Landkreises Kitzingen und Mitglied des Bezirkstags Unterfranken

Tamara Bischof steht seit 16 Jahren als Landrätin erfolgreich an der Spitze des Landkreises Kitzingen. Aufgrund ihrer verantwortungsvollen Amtsführung, ihrer Kompetenz und ihrer Tatkraft hat sie großen Anteil an der positiven Entwicklung der Region. Sie hat vielfältige Initiativen ergriffen und wichtige Projekte auf den Weg gebracht, die die Zukunftsfähigkeit des Landkreises sichern. Von Anfang an war ihr die Bildungspolitik ein wichtiges Anliegen. Um Kindern und Jugendlichen eine möglichst gute Ausbildung zu gewährleisten, wurden die kreiseigenen Schulen ausgebaut und zeitgemäß ausgestattet. Ebenso wichtig ist der Landrätin eine gute medizinische Versorgung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Für die Generalsanierung der Kreisklinik Kitzingen werden daher in den nächsten Jahren Investitionen in Millionenhöhe getätigt, um eine moderne Gesundheitsvorsorge sicherzustellen. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern und um eine leistungsfähige Infrastruktur für die Wirtschaft zu schaffen, wurde in den vergangenen Jahren das 260 Kilometer lange Kreisstraßennetz saniert und erneuert. Akzente hat Tamara Bischof auch im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs gesetzt. Das Tarifsystem wurde vereinfacht und der Landkreis Kitzingen wurde in den Verkehrsverbund Mainfranken integriert. Eine wichtige Zukunftsaufgabe sieht die Landrätin im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe, um den Anforderungen einer sich ändernden Gesellschaft gerecht zu werden. So wurde die Jugendsozialarbeit an den Schulen ausgebaut, eine Koordinierende Kinderschutzstelle neu gegründet und eine Fachstelle für Seniorenfragen ins Leben gerufen. Landrätin Tamara Bischof hat sich in außerordentlicher Weise für die Belange des Landkreises eingesetzt, ihr erfolgreiches Wirken wird über alle Parteigrenzen hinweg allgemein anerkannt. Tamara Bischof hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Rudolf Breunig

Mitglied des Marktgemeinderats Kirchzell und ehemaliger zweiter Bürgermeister des Marktes Kirchzell

Rudolf Breunig wurde vor 41 Jahren erstmals in den Marktgemeinderat Kirchzell gewählt und engagiert sich seither verdienstvoll für die Entwicklung seiner Heimatgemeinde. Als zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender hat er über viele Jahre hinweg besondere Verantwortung für die Gemeindepolitik übernommen. In der langen Zeit seiner Zugehörigkeit zum Marktgemeinderat hat Rudolf Breunig zahlreiche wichtige Projekte mitgetragen und mitgestaltet. In den Anfangsjahren seiner kommunalpolitischen Arbeit war es ihm ein wichtiges Anliegen, die durch die Gebietsreform eingemeindeten Ortsteile zu integrieren, ohne dabei deren Besonderheiten aus den Augen zu verlieren. Kompetent und tatkräftig hat er sich für die Neuordnung der Trinkwasserversorgung in der Marktgemeinde eingesetzt. Den Markt Kirchzell als Schulstandort zu erhalten, war ihm ein weiteres wichtiges Anliegen. Die damit verbundene Generalsanierung der Grundschule hat er in vielfältiger Weise unterstützt. Besonderes Engagement zeigt Rudolf Breunig für die interkommunale Zusammenarbeit und die integrierte ländliche Entwicklung im Rahmen der sog. Odenwald-Allianz mit der Zielsetzung, die Attraktivität der Region als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum auch künftig zu bewahren. Aufgrund seiner überzeugenden Arbeit für die Gemeinschaft genießt Rudolf Breunig bei den Bürgerinnen und Bürgern seiner Heimatgemeinde hohes Ansehen. Seine siebenmalige Wiederwahl in den Marktgemeinderat bringt dies deutlich zum Ausdruck. Rudolf Breunig hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Thomas Ebersberger

Zweiter Bürgermeister der Stadt Bayreuth

Thomas Ebersberger leistet seit insgesamt 26 Jahren wertvolle kommunalpolitische Arbeit für die Stadt Bayreuth. Seit 2002 bekleidet er in vorbildlicher Weise das Amt des zweiten Bürgermeisters. In den vielen Jahren seiner Stadtratszugehörigkeit hat Thomas Ebersberger die Stadtpolitik maßgeblich mitgestaltet und verantwortungsvoll an der Lösungsfindung vielfältiger Aufgabenstellungen mitgewirkt. Zentrale Themen seiner Stadtratstätigkeit sind der wirtschaftspolitische Bereich mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Sozialverträglichkeit sowie die Bereiche Jugend und Verkehr. Als Vorsitzender des Jugendausschusses tritt er insbesondere dafür ein, die Möglichkeiten der städtischen Jugendhilfe weiter zu entwickeln, die Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien zu verbessern und weitere Voraussetzungen für ein kinder- und familienfreundliches Umfeld in der Stadt zu schaffen. Darüber hinaus trägt er als Pfleger für das Schulwesen besondere Verantwortung und fungiert bei allen Fragen rund um diesen Pflegebereich als Verbindungsglied zwischen dem Stadtrat und der Verwaltung. Im Krankenhauszweckverband hat Thomas Ebersberger als langjähriger Verbandsrat und als Mitglied im Verbandsausschuss auch in diesem Bereich wichtige Entscheidungen mitgetragen und gestaltet. Besonderes Augenmerk legt Thomas Ebersberger auf die Pflege der Beziehungen zu der französischen Partnerstadt Annecy. Thomas Ebersberger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Michael Ebnet

Mitglied des Stadtrats Schönsee und des Kreistags Schwandorf und ehemaliger zweiter und dritter Bürgermeister der Stadt Schönsee

Michael Ebnet engagiert sich seit 41 Jahren beispielhaft auf kommunalpolitischer Ebene für die Stadt Schönsee und den Landkreis Schwandorf. Als Mitglied des Stadtrats und als dritter und zweiter Bürgermeister hat er die Geschicke der Stadt Schönsee maßgeblich mitgestaltet. Während seiner langen Mandatszeit hat er durch seine von großer Erfahrung und der Kenntnis von zeithistorischen Zusammenhängen geprägte Mitarbeit wesentlich zur Weiterentwicklung der Stadt Schönsee beigetragen. Aktiv hat er die Gründung der Partnerschaft zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Schönsee mit der tschechischen Gemeinde Ronsperg unterstützt. Michael Ebnet setzt sich in besonderem Maße für die Förderung des Jugendsports ein. Die von ihm gegründete Spielvereinigung Dietersdorf organisiert regelmäßig Fußballturniere zwischen deutschen und tschechischen Mannschaften und trägt damit zur Stärkung des nachbarschaftlichen Verhältnisses bei. Als Mitglied des Kreistags Schwandorf setzt sich Michael Ebnet seit 26 Jahren auch überörtlich für die kommunalen Interessen ein. Michael Ebnet ist aufgrund seines überzeugenden Wirkens eine in Stadt und Landkreis hoch geschätzte Persönlichkeit. Michael Ebnet hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Heinz Eichinger

Mitglied des Kreistags Dachau und ehemaliger Erster Bürgermeister der Gemeinde Vierkirchen

Heinz Eichinger ist seit mehr als vier Jahrzehnten in der Kommunalpolitik aktiv. 18 Jahre lang stand er als erster Bürgermeister erfolgreich an der Spitze der Gemeinde Vierkirchen. Wichtige Projekte seiner Amtszeit waren der Neubau der Kläranlage sowie der Bau und die Erhaltung des Naturerlebnisbades. Die Entwicklung und Bewahrung der Heimat als Lebensraum für die Menschen war Heinz Eichinger ein zentrales Anliegen. Um die Regionalentwicklung mit Hilfe von EU-Fördermitteln in kommunaler Zusammenarbeit umzusetzen, wurde auf seine maßgebliche Initiative hin im Jahr 2006 der Regionalentwicklungsverein „Dachau Agil" gegründet, dem heute u. a. der Landkreis Dachau und nahezu alle Gemeinden des Landkreises Dachau angehören. Viele Projekte insbesondere Lehr- und Erlebniswanderwege bzw. Radwanderwege, vernetzte Jugendplätze und pädagogische Spielplätze, Denkmalschutz- und Museumsprojekte auf dem Gebiet der Vereinsmitglieder sowie die Förderung der Volksmusik im Dachauer Land hätten ohne Heinz Eichingers besonderes Engagement für ein gemeinsames Vorgehen nicht oder nicht so wirksam vorangetrieben und verwirklicht werden können. Seine große Erfahrung und seinen Sachverstand bringt Heinz Eichinger seit 32 Jahren auch überörtlich als engagiertes Mitglied des Kreistags Dachau ein. Heinz Eichinger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Heinrich Faatz

Erster Bürgermeister der Gemeinde Walsdorf und Mitglied des Kreistags Bamberg

Heinrich Faatz stellt sich seit 44 Jahren erfolgreich in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Als Mitglied des Gemeinderats der ehemaligen Gemeinde Erlau und als Mitglied des Gemeinderats Walsdorf hat sich Heinrich Faatz stets tatkräftig für die Interessen seiner Heimat eingesetzt. Bevor er 2002 von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Walsdorf zum ersten Bürgermeister gewählt wurde, hat Heinrich Faatz bereits 12 Jahre lang als zweiter Bürgermeister Verantwortung für die Gemeinde übernommen. Seine Kompetenz in allen Fragen der gemeindlichen Bauleitplanung erfährt im Gemeinderat große Wertschätzung. Die Entstehung zweier Biomasseheizkraftwerke und die Gründung einer landwirtschaftlichen Liefergemeinschaft für Waldhackschnitzel gehen maßgeblich auf die Initiative von Heinrich Faatz zurück. Ein besonderes Anliegen war ihm der Umzug der Gemeindeverwaltung in neue Räumlichkeiten, die schließlich im Jahr 2013 bezogen werden konnten. Auch sein Mandat als Mitglied des Kreistags Bamberg übt Heinrich Faatz seit mehr als 25 Jahren mit Umsicht, Kompetenz und großer Einsatzbereitschaft aus. Er hat zahlreiche Projekte mit auf den Weg gebracht und konnte dabei immer wieder seine Fachkunde im landwirtschaftlichen Bereich nutzbringend einsetzen. Für die Belange der Landschaftspflege engagiert sich Heinrich Faatz dabei in besonderer Weise. Heinrich Faatz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Adolf Feldmaier

Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Eching

Adolf Feldmaier leistet als Mitglied des Gemeinderats Eching seit nahezu vier Jahrzehnten wertvolle Arbeit für die kommunale Gemeinschaft. Als zweiter Bürgermeister übernimmt er seit 20 Jahren besondere Verantwortung. Den mit diesem Amt verbundenen Aufgaben widmet er sich gewissenhaft und zuverlässig. In den langen Jahren seines kommunalpolitischen Wirkens hat er hohe Investitionen in die Infrastruktur verantwortet. Dies gilt insbesondere für den Neubau der gemeindlichen Doppelturnhalle und den Neubau eines Gebäudes zur Unterbringung einer Kinderkrippe und eines Kinderhorts im Ortsteil Kronwinkl. Um die Entwicklung der Gemeinde zu fördern, war ihm die Ausweisung von Wohnbaugebieten und Gewerbeflächen ein wichtiges Anliegen. Darüber hinaus hat er sich für die Sanierung des gemeindlichen Straßen- und Wegenetzes sowie den Bau von Geh- und Radwegen eingesetzt. Das Ferienprogramm der Gemeinde Eching unterstützt er zudem seit vielen Jahren tatkräftig als Betreuer. Großes Augenmerk legt er auf die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen als wichtiger Bestandteil eines aktiven Gemeindelebens. Bei den Bürgerinnen und Bürgern erfreut sich Adolf Feldmaier großer Beliebtheit. Adolf Feldmaier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Josef Irlbacher

Zweiter Bürgermeister der Stadt Schönsee

Josef Irlbacher hat in den vergangenen 38 Jahren die Entwicklung der Stadt Schönsee intensiv begleitet und mitgestaltet. Von 1990 bis 2008 übernahm er das Amt des zweiten Bürgermeisters, das er seit der letzten Kommunalwahl erneut ausübt. In den vielen Jahren seines kommunalpolitischen Wirkens überzeugt er durch seine umfangreichen Kenntnisse und seine Sachkunde. Seine Arbeit ist stets von Sachlichkeit und dem Bestreben nach Ausgleich zwischen den gegensätzlichen Interessen im Stadtrat gekennzeichnet. Viele für die Stadt wichtige Projekte wurden von ihm mitgetragen und vorangebracht. Insbesondere hat er sich für die Maßnahmen zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie die Vorhaben im Bereich der Städtebauförderung engagiert. In der Stadt eine zukunftsfähige Infrastruktur aufzubauen, ist ihm ein wichtiges Anliegen. Mit Nachdruck setzt er sich für den Ausbau der Staatsstraße 2159 ein. Ein erhebliches Augenmerk legt er auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Die örtlichen Vereine, insbesondere die freiwilligen Feuerwehren finden in Josef Irlbacher einen tatkräftigen Unterstützer. Die lange Zugehörigkeit zum Stadtrat ist Ausdruck des Vertrauens, das ihm die Schönseer Bürgerinnen und Bürger entgegenbringen. Josef Irlbacher hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Karl Ludwig Kaditzky

Mitglied des Kreistags Traunstein und ehemaliger Erster Bürgermeister der Gemeinde Staudach-Egerndach

Karl Ludwig Kaditzky vertritt seit 44 Jahren mit hohem persönlichem Einsatz die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung auf Gemeinde- und Kreisebene. Als erster Bürgermeister der Gemeinde Staudach-Egerndach hat er 18 Jahre lang Verantwortung für die Geschicke der Gemeinde übernommen. Viele Projekte wurden realisiert, die der Gemeinde ihr heutiges Gesicht geben, wie etwa der Neubau des Rathauses, des gemeindlichen Bauhofs und des Feuerwehrgerätehauses. Die Kanalbaumaßnahmen konnten für das gesamte Gemeindegebiet umgesetzt werden. Im Kreistag Traunstein ist Karl Ludwig Kaditzky wegen seiner sachlichen und ausgleichenden Art ein über Parteigrenzen hinaus geschätztes und anerkanntes Mitglied. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender hat er wesentliche Projekte des Landkreises mitgetragen und die Arbeit des Landkreises nachdrücklich mitgeprägt. Besonders eingesetzt hat er sich für die Entwicklung und Realisierung des Programms „Bildung und Infrastruktur“, um bestmögliche Bedingungen für Bildung in der Region zu schaffen und problematische Verkehrssituationen im Straßenverkehrsbereich zu verbessern. Dem Engagement und Verhandlungsgeschick von Herrn Kaditzky ist es auch zu verdanken, dass mit den damals acht Gruppierungen im Kreistag ein gemeinsames Energieleitbild für den Landkreis entwickelt werden konnte. An der gelungenen Fusionierung der Kliniken aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein zu einer gemeinsamen Aktiengesellschaft hat Karl Ludwig Kaditzky durch seine geschickte Verhandlungsführung wesentlichen Anteil. Karl Ludwig Kaditzky hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Werner Kaniewski

Erster Bürgermeister der Gemeinde Glashütten und ehemaliges Mitglied des Kreistags Bayreuth

Werner Kaniewski engagiert sich seit mehr als drei Jahrzehnten erfolgreich für die Gemeinde Glashütten. Er steht seit 31 Jahren an der Spitze der Gemeinde und ist dienstältester Bürgermeister im Landkreis Bayreuth. In seinen Ämtern als zweiter und erster Bürgermeister hat er stets besondere kommunalpolitische Verantwortung übernommen. Mit außerordentlicher Tatkraft hat Bürgermeister Kaniewski in vielen Bereichen die Weichen für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde Glashütten gestellt und wichtige Projekte auf den Weg gebracht. Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung wurde ein neuer Hochbehälter errichtet. Kindergarten, Schule und Mehrzweckhalle wurden energetisch saniert. Der Bauhof wurde erweitert, ein Feuerwehrhaus gebaut und das Rathaus saniert. Ein besonderes Anliegen war ihm der Bau einer Radwegeverbindung zur Nachbargemeinde Mistelgau. Mit Hilfe der 2005 ins Leben gerufenen Initiative „Radweg jetzt“ konnte der Radweg 2009 schließlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Auch als Kreisrat hat Werner Kaniewski stets überzeugende Arbeit für den Landkreis Bayreuth geleistet. Sowohl als Mitglied im Kreisausschuss wie auch als Fraktionsvorsitzender hat er die Kreispolitik über viele Jahre hinweg kompetent mitgestaltet. Werner Kaniewski hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Helmut Krämer

Erster Bürgermeister des Marktes Heiligenstadt i.OFr. und Mitglied des Kreistags Bamberg

Seit mehr als 25 Jahren wirkt Helmut Krämer auf Gemeinde- und Kreisebene vorbildlich für die kommunale Gemeinschaft. Als erster Bürgermeister hat sich Helmut Krämer in dieser langen Zeit besondere Verdienste um die positive Entwicklung des Marktes Heiligenstadt erworben. Zahlreiche Vorhaben, die er angestoßen und verwirklicht hat, geben der Marktgemeinde ihr heutiges Gesicht. Dazu gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung, der Anschluss an die Erdgasversorgung, die Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten und der Bau von Feuerwehr- und Gemeinschaftshäusern in den verschiedenen Ortsteilen der Marktgemeinde. Ein Herzensanliegen ist dem ersten Bürgermeister die Förderung des Fremdenverkehrs. Mit großem persönlichem Engagement hat er sich für den Ausbau von Wanderwegen, die Erweiterung des Radwegenetzes, die Anlage des Heiligenstädter Sees mit Kneippanlage und die Anerkennung des Marktes als Erholungsort eingesetzt. Über die Grenzen des Marktes Heiligenstadt hinaus engagiert er sich kompetent für die Belange des Fremdenverkehrs auch im Fränkische Schweiz-Verein und im Tourismusverband Fränkische Schweiz. Mit seiner weitreichenden kommunalpolitischen Erfahrung unterstützt Helmut Krämer als Mitglied des Kreisausschusses verantwortungsvoll die Arbeit des Kreistags Bamberg. Darüber hinaus vertritt er die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung nachdrücklich im Bayerischen Gemeindetag als Vorsitzender des Kreisverbands Bamberg. Helmut Krämer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Rüdiger Kreisl

Mitglied des Stadtrats Vöhringen und ehemaliger dritter Bürgermeister der Stadt Vöhringen

Rüdiger Kreisl engagiert sich seit vier Jahrzehnten mit hohem persönlichem Einsatz im Stadtrat Vöhringen und erfüllt die Idee der kommunalen Selbstverwaltung vorbildlich mit Leben. Zwanzig Jahre lang gestaltete er als Fraktionssprecher und als dritter Bürgermeister die Politik der 1977 zur Stadt erhobenen Gemeinde maßgeblich mit. Durch seine sachkundige und ideenreiche Stadtratsarbeit hat Rüdiger Kreisl wesentlich zur Entwicklung Vöhringens zu einer prosperierenden Stadt beigetragen. Hervorzuheben ist sein beharrliches Engagement für die Errichtung von Kreisverkehrsanlagen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Durch seinen vorausschauenden Einsatz wurde Vöhringen zum Vorreiter solcher Anlagen im Landkreis Neu-Ulm. Hohe Priorität haben für Rüdiger Kreisl die Vöhringer Städte- und Schulpartnerschaften, für die er sich im Rahmen der Völkerverständigung nachdrücklich eingesetzt hat. Als ehemaligem Studiendirektor gilt sein besonderes Augenmerk dabei der Integration junger Menschen in den politischen Prozess des Zusammenwachsens und Zusammenlebens der verschiedenen Länder. Seine kommunalpolitischen Vorstellungen bringt er auch in seine vielfältigen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten ein, sei es in Bezug auf den Ausbau der Verkehrssicherheit, bei der Sportförderung, beim Umweltschutz oder im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Aufgrund seines umfassenden Wirkens zählt Rüdiger Kreisl zu den Stützen der städtischen Gemeinschaft. Rüdiger Kreisl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Frank Kubitschek

Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Fürstenstein

Frank Kubitschek engagiert sich seit 38 Jahren vorbildlich für die Belange der Gemeinde Fürstenstein. Er ist dienstältestes Mitglied des Gemeinderats und kann auf weitreichende kommunalpolitische Erfahrungen zurückblicken. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender und zweiter Bürgermeister hat er die Gemeindepolitik an verantwortlicher Stelle mitgestaltet und wichtige Projekte mit auf den Weg gebracht. Nachdrücklich hat er insbesondere die Ortskernsanierung der Gemeinde Fürstenstein, den Neubau der beiden Kläranlagen, die Errichtung des Gemeindezentrums, den Neubau der sog. Gesunden Grundschule und die Entwicklung und den Neubau der altersgemischten Kindertagesstätte unterstützt. Durch sein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in zahlreichen Vereinen und Verbänden fördert Frank Kubitschek aktiv das gesellschaftliche Leben in seiner Heimatgemeinde. Seine durchgängige Wiederwahl in den Gemeinderat zeigt das hohe Maß an Vertrauen und Anerkennung, das er bei den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Fürstenstein aufgrund seiner Kompetenz und seiner Leistungen genießt. Über die Grenzen der Gemeinde Fürstenstein hinaus hat er sich in besonderer Weise für die Entstehung des Granitzentrums Bayerischer Wald eingesetzt. Frank Kubitschek hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Franz Kukla

Erster Bürgermeister der Stadt Gundelfingen a.d.Donau und Mitglied des Kreistags Dillingen a.d.Donau

Franz Kukla übernimmt seit 38 Jahren Verantwortung für die Stadt Gundelfingen a.d.Donau als Mitglied des Stadtrats, zweiter Bürgermeister und seit 1999 als erster Bürgermeister. Zentrales Thema seines engagierten Wirkens ist die Stadtentwicklung im Rahmen der Städtebauförderung. Besonderes Augenmerk legt er auf die Belebung der Innenstadt. Hierfür wurden am Zentrum Nahversorgungsbetriebe angesiedelt, Wohnraum geschaffen sowie eine Veranstaltungs- und Begegnungsstätte eingerichtet. Auch älteren Menschen konnte mit Hilfe einer kommunalen Stiftung durch ein Alten- und Pflegeheim und durch betreute Seniorenwohnungen das Wohnen im Altstadtbereich ermöglicht werden. Mit der Erneuerung eines Teils der Stadtmauer als Abschluss der Innenstadt wurde ein städtebauliches Zeichen gesetzt. Ein wichtiges Anliegen ist Franz Kukla die interkommunale Zusammenarbeit, die er mit einem gemeinsamen Recyclinghof der Städte Gundelfingen und Lauingen beispielgebend umsetzen konnte. Aktiv fördert er die Partnerschaften der Stadt mit Gemeinden in Frankreich und in den Niederlanden. Als Gemeinschaftsvorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Gundelfingen a.d.Donau ist er ein Garant für die reibungslose Zusammenarbeit der Mitgliedsgemeinden. Auch auf Kreisebene vertritt Franz Kukla seit 14 Jahren engagagiert und sachkundig die Interessen der Region. Franz Kukla hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Manfred Ländner

Mitglied des Gemeinderats Kürnach, des Kreistags Würzburg und des Bayerischen Landtags und ehemaliger Erster Bürgermeister der Gemeinde Kürnach

Manfred Ländner engagiert sich seit 38 Jahren verdienstvoll auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene. Seine vielfältige kommunalpolitische Arbeit ist geprägt von einem fairen und parteiübergreifenden Miteinander, was ihm sowohl in Gemeinderat wie auch im Kreistag hohes Ansehen einbringt. Seit 1978 begleitet Manfred Ländner kompetent und tatkräftig die Entwicklung der Gemeinde Kürnach von einem ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Dorf hin zu einer modernen Landkreisgemeinde. Insbesondere während seiner zwölfjährigen Amtszeit als erster Bürgermeister wurden richtungsweisende Entscheidungen im Hinblick auf die künftige Entwicklung der Gemeinde Kürnach getroffen. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Ausweisung von Baugebieten und Gewerbeflächen sowie der Einstieg in das Städtebauförderungsprogramm. Für die Interessen des Landkreises Würzburg tritt Manfred Ländner als Kreisrat seit 20 Jahren nachdrücklich ein. Seit acht Jahren zeichnet er als Fraktionsvorsitzender für die Kreispolitik verantwortlich. Seit 2009 gehört er darüber hinaus dem Bayerischen Landtag an. Als Mitglied des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport bringt Manfred Ländner seine kommunalpolitischen Erfahrungen auch auf Landesebene ein. Trotz der mit diesem Mandat verbundenen fordernden Aufgaben gestaltet er die Politik vor Ort als Gemeinderat und Kreisrat weiterhin engagiert mit. Aufgrund seines bürgernahen und stets menschlichen Umgangs erfreut sich Manfred Ländner allseits großer Achtung. Manfred Ländner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Fritz Pflugbeil

Erster Bürgermeister der Gemeinde Haarbach und Mitglied des Kreistags Passau

Fritz Pflugbeil setzt sich seit insgesamt 38 Jahren verlässlich für die Gemeinde Haarbach ein. Sechs Jahre lang bekleidete er das Amt des zweiten Bürgermeisters. Seit zwei Jahrzehnten trägt er als erster Bürgermeister kommunalpolitische Verantwortung. In der bisherigen Amtszeit von Bürgermeister Pflugbeil wurden in der Flächengemeinde zahlreiche Vorhaben auf den Weg gebracht und verwirklicht, die die Entwicklung Haarbachs weiter vorangebracht haben. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Maßnahmen im Zuge der Abwasserentsorgung, die 2013 erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Um ein familienfreundliches Klima im Ort zu fördern, ist er erfolgreich für den Erhalt der Gemeinde als Schulstandort eingetreten. Grundschule und Kindergarten wurden saniert und das Betreuungsangebot durch Krippenplätze ergänzt. Ein großes Anliegen ist Bürgermeister Pflugbeil der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und die Stärkung des örtlichen Vereinslebens. Die Errichtung des Dorfkulturhauses im Ortsteil Wolfakirchen hat er deshalb ganz besonders unterstützt. Fritz Pflugbeil zeichnet sich durch seine bürgernahe Amtsführung aus. Insbesondere wurden die Maßnahmen zur Dorferneuerung in verschiedenen Ortsteilen in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Über die Grenzen der Gemeinde Haarbach hinaus stellt sich Fritz Pflugbeil seit 14 Jahren als Mitglied des Kreistags Passau in den Dienst der Gemeinschaft und engagiert sich sachkundig für die Interessen der Region. Fritz Pflugbeil hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Michael Reindl

Mitglied des Kreistags Dachau und ehemaliger Erster Bürgermeister der Gemeinde Erdweg

Michael Reindl hat 34 Jahre lang als erster Bürgermeister kommunalpolitische Verantwortung für die Gemeinde Erdweg übernommen. Durch sein zielgerichtetes und zukunftsorientiertes Handeln hat er das Bild der Gemeinde maßgeblich geprägt. Zahlreiche Infrastrukturprojekte hat er angestoßen und verwirklicht. Hierzu zählt die Wasserversorgung des Ortsteils Kleinberghofen, der Anschluss der Ortsteile Walkertshofen, Welshofen und Unterweikertshofen an das gemeindliche Kanalnetz sowie die Erweiterung der Kläranlage. Zahlreiche Baumaßnahmen wurden in die Wege geleitet wie der Neubau des Rathauses, eines Bürgerhauses und einer Sporthalle. Die Errichtung von Kindergärten in verschiedenen Ortsteilen und die Sanierung der Schule konnten ebenfalls in seiner Amtszeit umgesetzt werden. Mit dem Erwerb des „Wirtshauses am Erdweg“ wurde ein städtebauliches Kleinod vor dem Verfall bewahrt, das nach seiner Sanierung ein kultureller und sozialer Treffpunkt in der Gemeinde werden soll. Vorangetrieben wurden auch gemeindliche Straßenbauprojekte und der Ausbau der Gehwege. Seine fünfmalige Wiederwahl zum ersten Bürgermeister drückt die Anerkennung seiner Leistungen während seiner 34-jährigen Amtszeit eindrucksvoll aus. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt Michael Reindl seit 32 Jahren engagiert und sachkundig auch auf Kreisebene in verschiedenen Ausschüssen. Michael Reindl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Konrad Rupprecht

Erster Bürgermeister des Marktes Feucht und Mitglied des Kreistags Nürnberger Land

Konrad Rupprecht setzt sich seit 38 Jahren mit großer Tatkraft als Marktgemeinderat und erster Bürgermeister für den Markt Feucht ein. Insbesondere in seiner zwanzigjährigen Amtszeit als erster Bürgermeister hat er bedeutende Vorhaben angestoßen und verwirklicht, die die Marktgemeinde in ihrer Entwicklung erfolgreich voran gebracht haben. Durch Neubau, Erweiterung und Sanierung von Kindertageseinrichtungen konnte das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen deutlich erhöht werden. Es wurde ein Neubaugebiet ausgewiesen, in dem 350 Familien ein Zuhause gefunden haben. Erfolgreich hat Bürgermeister Rupprecht 2005 den Ortsmarketing-Prozess ins Leben gerufen. Durch die Zusammenarbeit von örtlichem Gewerbe, Marktgemeinderat, Gemeindeverwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern des Marktes Feucht konnten wichtige Projekte begleitet und realisiert werden, wie zum Beispiel die Umgestaltung des Ortszentrums, die Errichtung eines Lauf- und Walkingparcours oder die Aufstellung von touristischen Informationstafeln. Dank seines beharrlichen Engagements erfolgte im vergangenen Jahr der Umzug des Staatlichen Schulamtes Nürnberg Land nach Feucht. Bürgermeister Rupprecht handelt stets verlässlich und sachorientiert für den Markt Feucht. Die Begegnung und der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Marktgemeinde ist ihm dabei ein wichtiges Anliegen. Die Interessen des Landkreises vertritt Konrad Rupprecht kompetent seit vierzehn Jahren im Kreistag Nürnberger Land. Neben seinen Aufgaben als Mitglied im Kreisausschuss widmet er sich insbesondere der Thematik des Öffentlichen Personennahverkehrs. Konrad Rupprecht hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Gustl Schenk

Mitglied des Stadtrats Waldkraiburg, ehemaliger dritter Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg und ehemaliges Mitglied des Kreistags Mühldorf a.Inn

Gustl Schenk kann auf ein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik auf Stadt- und Kreisebene zurückblicken. Seit 38 Jahren gehört er dem Stadtrat Waldkraiburg an. Von 2005 bis 2008 trug er als dritter Bürgermeister besondere Verantwortung für die Belange der Stadt. Seine Sachkunde und seine Erfahrung aufgrund seiner beruflichen Qualifikation als Wassermeister konnte er als Werksreferent und zunächst als Verbandsrat im Zweckverband Abwasserbeseitigung, danach als Verbandsrat im Wasserbewirtschaftungsverband Inn-Niedertrasse verdienstvoll einbringen. Durch seine sachverständige Arbeit als Aufsichtsrat der städtischen Gesellschaften Stadtwerke Waldkraiburg und Stadtbau Wald-kraiburg hat er wesentlich zur positiven Entwicklung der Stadt beigetragen. Aktiv setzt er sich für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der Stadt und die Pflege und den Erhalt der städtischen Grünanlagen ein. Die Außendarstellung und das Image der Stadt sind ihm besondere Anliegen. Gustl Schenk ist für die Waldkraiburger Bürgerinnen und Bürger sowie für die örtlichen Vereine ein stets präsenter Ansprechpartner, der sich ihrer Sorgen und Nöte annimmt und diese in den kommunalen Gremien leidenschaftlich vertritt. 24 Jahre lang brachte Gustl Schenk seine kommunalpolitische Erfahrung auch in den Kreistag Mühldorf am Inn ein und leistete als Mitglied des Bauausschusses verantwortungsvolle Arbeit für die gesamte Region. Gustl Schenk ist es wichtig, pragmatische Lösungen zu erarbeiten. Aufgrund seines geradlinigen kommunalpolitischen Engagements ist er eine über Parteigrenzen hinweg geschätzte Persönlichkeit. Gustl Schenk hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Volker Seifert

Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Höchheim

Volker Seifert stellt sich seit insgesamt vier Jahrzehnten erfolgreich in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Als Mitglied des Gemeinderats Höchheim und als langjähriger zweiter Bürgermeister hat er die Entwicklung der unterfränkischen Gemeinde in dieser langen Zeit verantwortungsvoll mitgestaltet. Seine Aufgaben als zweiter Bürgermeister hat er stets vorbildlich wahrgenommen. Intensiv hat er die Dorfflurbereinigung in den Ortsteilen Irmelshausen und Rothausen begleitet. Auch bei der Planung und Realisierung der neuen Kläranlage hat sich Volker Seifert mit besonderem Engagement eingebracht. Ein wichtiges Anliegen war ihm der Neubau der Kinderkrippe im Kindergarten Höchheim. Gewissenhaft nimmt er seit Jahren die Gestaltung und Redaktion des vierteljährlich erscheinenden Gemeindeinformationsblattes wahr. Seit 2014 gilt sein besonderes Interesse der Kommunalen Allianz Grabfeldgau, deren Projekte er nachdrücklich unterstützt. Über die Kommunalpolitik hinaus engagiert er sich in vielfältiger Weise für die örtlichen Vereine und fördert dadurch aktiv den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner Kompetenz genießt Volker Seifert sowohl im Gemeinderat als auch in der Bevölkerung hohes Ansehen. Volker Seifert hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Norbert Sepp

Mitglied des Marktgemeinderats Kaufering, ehemaliger zweiter und dritter Bürgermeister des Marktes Kaufering und ehemaliges Mitglied des Kreistags Landsberg am Lech

Norbert Sepp fördert seit 50 Jahren mit beispielhaftem Engagement auf Gemeinde- und Kreisebene die Belange der kommunalen Selbstverwaltung. Seit einem halben Jahrhundert setzt er sich als Mitglied des Marktgemeinderats Kaufering tatkräftig für die Interessen seiner Heimatgemeinde ein. 17 Jahre lang hat er die verantwortungsvolle Aufgabe des dritten bzw. zweiten Bürgermeisters wahrgenommen. Maßgeblich hat er durch seine Vorbildfunktion dazu beigetragen, Abgrenzungen zwischen den von Einheimischen bewohnten Ortsteilen östlich des Lechs und den westlich des Lechs angesiedelten Heimatvertriebenen zu überwinden. Der Aufbau einer Infrastruktur zwischen den beiden Ortsteilen war hierfür eine wichtige Entscheidung. Die Errichtung eines Schulzentrums mit Grund- und Hauptschule sowie eines Sportzentrums haben wesentlich zum Zusammengehörigkeitsgefühl aller Kauferinger beigetragen. Dass die Standortentscheidung für die neue staatliche Realschule für Kaufering gefallen ist, ist dem kommunalpolitischen Geschick und der umfänglichen Überzeugungsarbeit von Norbert Sepp mit zu verdanken. Nachdrücklich hat er sich für den Kauf oder die Pacht von Flächen eingesetzt, um für das Biomasseheizkraftwerk des Marktes durch sogenannte „Kurzumtriebsplantagen“ Holz erzeugen zu können. Die außerordentlich lange Zugehörigkeit zum Marktgemeinderat Kaufering ist Ausdruck des Vertrauens, das ihm die Kauferinger Bevölkerung entgegenbringt. Im Kreistag Landsberg am Lech war Norbert Sepp über zwei Perioden hinweg ein kompetenter Vertreter aller Bürgerinnen und Bürger der Region. Norbert Sepp hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Hermann Weber

Ehemaliger zweiter Bürgermeister der Stadt Augsburg

Hermann Weber hat drei Jahrzehnte lang als Mitglied des Stadtrats, als Fraktionsvorsitzender und zuletzt als zweiter Bürgermeister die Entwicklung der Stadt Augsburg engagiert begleitet. Während seiner langen Mandatszeit hat er viele wichtige Entscheidungen mitgetragen. Als Architekt galt sein besonderes Augenmerk dem städtebaulichen Bereich, für den er sich auch überörtlich mehr als 20 Jahre als Mitglied im Bauausschuss des Bayerischen und des Deutschen Städtetages nachdrücklich engagiert hat. Durch seinen großen persönlichen Einsatz und seine politische Überzeugungsarbeit insbesondere auch bei interfraktionellen Verhandlungen hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass für die Stadt Augsburg so wichtige Verkehrsobjekte wie der Bau der Schleifenstraße und des Tunnels unter der Theodor-Wiedemann-Straße sowie der Ausbau der B 17 im Bereich des Stadtteils Bärenkeller auf den Weg gebracht werden konnten. An der Stadtentwicklung hat er als Mitglied im Bau- und Konversionsausschuss aktiv mitgearbeitet. Dabei war ihm die sinnvolle Nutzung und Gestaltung der Konversionsflächen nach dem Abzug der amerikanischen Truppen ein besonderes Anliegen. Als Mitglied im Finanzausschuss achtete er stets darauf, dass die städtischen Haushaltsmittel gerecht auf alle Bereiche der Daseinsvorsorge verteilt wurden. Ein städtischer Haushalt mit geringer Neuverschuldung war ihm ein wichtiges Anliegen. Hermann Weber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Waltraud Wiesholler-Niederlöhner

Dritte Bürgermeisterin der Stadt Traunstein und Mitglied des Kreistags Traunstein

Waltraud Wiesholler-Niederlöhner gehört seit 36 Jahren dem Stadtrat Traunstein an und gestaltet dort als dritte Bürgermeisterin die Stadtpolitik maßgeblich mit. Als Referentin setzt sie sich für den Erhalt und die Erweiterung der städtischen Grünanlagen ein. Sie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und dem Stadtbauamt und der städtischen Gärtnerei. In dieser Funktion hat sie auch die Bewerbungen der Stadt an der bundesweiten Aktion „Unsere Stadt blüht auf“ und zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 aktiv unterstützt. Der Erhalt der kommunalen Krankenhausversorgung ist ihr ein besonderes Anliegen, für das sie engagiert eintritt. Mit großem Engagement nimmt Frau Wiesholler-Niederlöhner ihr Mandat als Mitglied des Kreistags Traunstein wahr und wirkt als Fraktionsvorsitzende an wichtigen Entscheidungen verantwortungsvoll mit. Sie hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die kreiseigene Wohnungsbau-Gesellschaft nicht verkauft, sondern unter Erweiterung der Aufgaben aktiviert wurde. Besonders kennzeichnend für Ihr kommunalpolitisches Wirken ist Ihr soziales Engagement. Dies spiegelt sich auch in ihrem Einsatz für zahlreiche Traunsteiner Organisationen und Vereine wieder. So war sie treibende Kraft bzw. Gründungsmitglied insbesondere für das Traunsteiner Netz, das Netzwerk Asyl, die Traunsteiner Tafel oder das Mütterzentrum Traunstein. Waltraud Wiesholler-Niederlöhner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.