Richtfest für Nano-Institut an der LMU München

München, 06.12.2016 (stmi). Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle feierten Richtfest für das Nano-Institut der Fakultät für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Neubau für die Fakultät der Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entsteht direkt am Engli­schen Gar­ten und in unmittelbarer Nähe zur pracht­vollen Ludwigstraße. Das Gebäude ist der Auftakt für den neu geplanten Campus der LMU an der Königinstraße.

Nano-Institut der Fakultät der Physik der LMU München
© kklf Architekten

Beim heutigen Richtfest machte Bayerns Innen- und  Bauminister Joachim Herrmann deutlich: "Die mehr als 33 Millionen Euro vom Freistaat Bayern für das Nano-Institut im Herzen Münchens sind eine gute Investition. Auf rund 2.700 Quadratmetern entstehen modernste Forschungseinrichtungen mit optimaler Technik für exzellente Forschung." Im Nano-Institut sind künftig der neue Lehrstuhl für erneuerbare Energien und der bestehende Lehrstuhl für experimentelle Physik mit hochtechnisierten Laboren untergebracht. Fertigstellung ist Anfang 2019 geplant. Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle: "Mit dem Nano-Institut für Physik stärken wir die naturwissenschaftlichen Fächer der LMU im Herzen der Stadt und sichern national wie international die Spitzenforschung in Bayern. Die Einrichtung schafft optimale Voraussetzungen für neue Erkenntnisse und Innovationen in der Energieforschung und trägt dazu bei, die Zusammenarbeit mit renommierten Forschungszentren weiter auszubauen. Der Neubau des Nano-Instituts ist ein überzeugendes Signal für den Wissenschaftsstandort München und Bayern. Naturwissenschaft auf höchstem Niveau wird weiterhin und verstärkt im Herzen der Stadt betrieben.“

Hochschulbau als Schwerpunkt des staatlichen Bauens in Bayern

Bevor der Physik-Campus weiter wachsen kann, sind Ersatzbauten für die bestehenden Einrichtungen der benachbarten Tierärztlichen Fakultät erforderlich. Laut Herrmann werden alle veterinärmedizinischen Einrichtungen der LMU wegen unzureichender Unterbringung auf dem Campus der Tiermedizin in Oberschleißheim gebündelt. Herrmann: "Der Baubeginn für das Institut für Mikrobiologie und für die Klinik für Pferde ist im Frühjahr 2017 geplant. Wir investieren hierfür mehr als 77 Millionen Euro“. Nach den Worten Herrmanns ist der Hochschulbau Schwerpunkt des staatlichen Hochbaus in Bayern. In den vergangenen vier Jahren hat der Freistaat Bayern in den Ausbau der LMU und der Technischen Universität München (TUM) durchschnittlich mehr als 110 Millionen Euro pro Jahr investiert. Im offiziellen Vergleich aller TOP-Universitäten belegen die TUM und die LMU die Spitzenplätze Deutschlands.