Neue Broschüre "Wohnraum fördern in Bayern"

München, 20. Januar 2017 (stmi). Innen- und Bauminister Joachim Herrmann macht sich weiter dafür stark, dass mehr Wohnungen in Bayern gebaut werden.

Wohnungsbauprogramm: Ersatzneubau einer Wohnanlage in der Dientzenhoferstraße in München
© Ingrid Scheffler, München

Wohnungen müssen für alle erschwinglich sein. „Wohnen und arbeiten in Bayern ist attraktiv. Das darf aber nicht dazu führen, dass Menschen mit niedrigerem Einkommen keine angemessene Wohnung mehr finden. Hier setzen wir mit einem breit gefächerten Angebot der Wohnraumförderung gezielt an. Ich denke dabei vor allem an junge Familien, ältere Menschen und Studierende“, so Herrmann. Mit der neuen Broschüre "Wohnraum fördern in Bayern" informiert das Innenministerium über die verschiedenen bayerischen Förderangebote. Laut Herrmann gibt es beispielsweise Zuschüsse (Neubau bis zu 300 €/m² Wohnfläche und Modernisierung bis zu 100 €/m² Wohnfläche) und zinsgünstige Baudarlehen für den Neubau und die Modernisierung sozialer Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Auf staatliche Unterstützung kann ebenso zählen, wer seinen bestehenden Eigen- und Mietwohnraum barrierefrei ausbaut. Wer Eigenwohnraum erwirbt oder neu baut erhält ein zinsgünstiges Baudarlehen und Kinderzuschüsse. Bezahlbaren Wohnraum für Studierende unterstützt der Staat durch zins- und tilgungsfreie Baudarlehen gegen Mietpreisbindung, stationäre Wohnplätze für Menschen mit Behinderung werden sogar mit bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

Wohnen für alle weiter voranbringen

Herrmann: „Bezahlbarer Wohnraum für alle gehört zu den Kernzielen bayerischer Politik. Deshalb haben wir den Wohnungspakt Bayern initiiert. Mit rund 2,6 Milliarden Euro wollen wir von 2016 bis 2019 bis zu 28.000 neue Wohnungen und Wohnplätze in Bayern schaffen. Das ist ein Kraftakt, der im bundesweiten Vergleich beispiellos ist.“ Zugleich wies Herrmann darauf hin, dass allein mit klassischer Wohnraumförderung die Probleme am Wohnungsmarkt nicht zu lösen sind. Nach den Worten Herrmanns braucht Deutschland viel mehr Wohnungen und zwar in jedem Segment. Das ist nur mit einem klaren gemeinsamen Vorgehen aller politischen Ebenen zu schaffen. „Vor allem der Bund muss endlich die Weichen auf mehr und günstigeren Wohnungsbau stellen, von Energieeinsparvorgaben mit Augenmaß bis hin zum Steuerrecht. Und auch die Kommunen sind gefordert. So müssen beispielsweise die notwendigen Baugebiete ausgewiesen und die erforderlichen Verfahren zügig durchgezogen werden“, so Herrmann.

Die neue Broschüre gibt es hier.