Andrea Degl wird neue Regierungsvizepräsidentin von Oberbayern

München, 30 Januar 2017 (stmi). "Die Regierung von Oberbayern hat mit Regierungspräsidentin Brigitta Brunner und Andrea Degl als neuer Regierungsvizepräsidentin erneut eine weibliche Doppelspitze", informierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in München.

Gerhard Eck und Andrea Degl
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Am 1. Februar 2017 wird Andrea Degl die Amtsgeschäfte von Maria Els übernehmen. Die bisherige Regierungsvizepräsidentin Maria Els wird Leiterin der Personalabteilung im Bayerischen Innenministerium. "Beide Beamtinnen eignen sich mit ihrer besonderen Erfahrung und ihrer hervorragenden fachlichen Qualifikation besonders für diese Spitzenpositionen", so Herrmann. Andrea Degl, geboren im Juli 1968 in München, begann nach der Zweiten juristischen Staatsprüfung ihren Dienst beim Freistaat Bayern im Januar 1996 als Richterin auf Probe beim Verwaltungsgericht München. Ab Juli 1998 arbeitete sie im Innenministerium als Referentin im Sachgebiet für Ausländer- und Asylrecht. Im September 2000 wechselte sie als persönliche Referentin des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten in die Vertretung des Freistaats Bayern in Berlin und koordinierte dort zudem bis Februar 2004 die Bundesratsangelegenheiten sowie den Vermittlungsausschuss. Nach kurzem Aufenthalt am Landratsamt München wechselte sie im April 2004 als persönliche Referentin der damaligen Justizministerin Dr. Beate Merk an das Bayerische Justizministerium. Ab August 2006 trat sie ihren Dienst als Oberlandesanwältin bei der Landesanwaltschaft Bayern an, bevor sie im Dezember 2007 die Leitung des Staatssekretärsbüros im Innenministerium übernahm.

Maria Els wechselt ins Innenministerium

Die Diplom-Sozialpädagogin und Juristin Maria Els, geboren im März 1956 in Steinhöring, trat im Juni 1988 ihren Dienst beim Freistaat bei der Regierung von Oberbayern an. Im Oktober 1988 wechselte sie an das Landratsamt Rosenheim, bevor sie ab November 1997 als Referentin im Sachgebiet "Personalrecht des öffentlichen Dienstes, staatliche Auszeichnungen" im Bayerischen Innenministerium arbeitete. Dort war sie von April 1998 bis Februar 2007 auch Gleichstellungsbeauftragte. Ab April 2007 leitete sie im Innenministerium das Sachgebiet Straßenverkehrsrecht, bevor sie Innenminister Herrmann im März 2013 zur Regierungsvizepräsidentin der Regierung von Oberbayern ernannte.