140 neue Staatsbedienstetenwohnungen in München

München, 20. Februar 2017 (stmi). Gute Nachrichten: Auf dem Gelände der ehemaligen McGraw-Kaserne in München können bis zu 400 neue Wohnungen für Staatsbedienstete gebaut werden. "Nach Auskunft der Stadibau kann der Bau der ersten rund 140 neuen Wohnungen möglicherweise schon Ende 2017 beginnen", hat heute Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann bei einem gemeinsamen Ortstermin mit Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mitgeteilt.

Innen- und Bauminister Herrmann stellt gemeinsam mit Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder die Pläne für neue Staatsbedienstetenwohnungen auf dem Gelände der McGraw-Kaserne vor.
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Die Fertigstellung der 140 neuen Staatsbedienstetenwohnungen werde nach jetzigem Stand für 2019/2020 erwartet. Dr. Söder ergänzte: "Damit wird der Wohnungsmarkt in München insgesamt entlastet. Der Freistaat schafft bezahlbaren Wohnraum in München – und zwar selbst. Bis 2020 bringen wir über die staatliche Wohnungsbaugesellschaft Stadibau in München mehr als 1.000 Wohnungen auf den Weg. Dies bedeutet ein Investitionsvolumen von mehr als 300 Millionen Euro für den Großraum München." Herrmann kündigte weiter an, dass die IMBY in enger Zusammenarbeit mit der Stadibau und der Landeshauptstadt München möglichst schnell die Grundlagen für den notwendigen Bebauungsplan für rund 260 weitere neue Staatsbedienstetenwohnungen auf dem McGraw-Gelände schaffen will. Die entsprechenden Flächen werden vom Freistaat der Stadibau bereitgestellt.

Angebot für Dienstanfänger

"Mit unserem verstärkten Angebot an Staatsbedienstetenwohnungen helfen wir gerade Dienstanfängern in München", fasste Herrmann zusammen. "Gleichzeitig erhöhen wir damit auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber." Dr. Söder betonte: "Die vom Freistaat Bayern geförderten Staatsbedienstetenwohnungen sollen mit Mieten unter Marktniveau vor allem Staatsbediensteten in niedrigen Einkommensgruppen zugutekommen, etwa für Polizisten, Krankenschwestern und Justizbedienstete." Wie Herrmann erläuterte, entstehen die rund 140 neuen Staatsbedienstetenwohnungen im Gebäude der ehemaligen 'University of Maryland' an der Ecke Soyerhof-/Peter-Auzinger-Straße. Für die weiteren bis zu 260 Wohnungen ist das etwa drei Hektar große Areal südlich der 'Halle 19' vorgesehen. Die unter Denkmalschutz stehende 'Halle 19' selbst soll auch zukünftig von der Münchner Polizei für Dienstfahrzeuge und Werkstätten genutzt werden können.

Bauprojekte Teil des "Wohnungspakts Bayern"

Die auf dem ehemaligen Kasernengelände schon heute befindlichen 219 Wohnungen in der Bewirtschaftung durch die Stadibau bleiben erhalten. Die Bauprojekte in der ehemaligen McGraw-Kaserne sind nach Herrmanns Worten Teil des 'Wohnungspakts Bayern', ein umfassendes Programm des Freistaats für mehr bezahlbaren Wohnraum. Bis 2019 sollen mit Hilfe des Wohnungspakts in Bayern bis zu 28.000 neue staatliche oder staatlich geförderte Wohnungen entstehen. Laut Herrmann sollen für den Wohnungspakt Bayern insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro bereitgestellt werden.