Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnitts der U 3 in Nürnberg

Nürnberg, 22. Mai 2017 (stmi). Pendler im Großraum Nürnberg können sich freuen. Das Netzwerk des öffentlichen Nahverkehrs wird weiter effizient ausgebaut. "Mit der Verlängerung der U 3 über das Klinikum Nord bis zum Nordwestring ist das Verkehrsangebot für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver geworden. Die Verlängerung im Süden ist bis Großreuth in Bau und weiter nach Gebersdorf in Planung.“

Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnitts der U3 in Nürnberg
© Stadt Nürnberg

Das hat heute Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnitts der U 3 im Norden Nürnbergs gesagt. Für den Ausbau der U 3 in den Norden sowie im Süden nach Gebersdorf geben der Bund rund 87 Millionen Euro und der Freistaat rund 29 Millionen Euro. Auch für den Ausbau des S-Bahnnetzes hatte sich Herrmann in der Vergangenheit eingesetzt. Mittlerweile hat sich die Streckenlänge mehr als verdreifacht. Herrmann: „Ab Dezember dieses Jahr kann man bequem mit der S-Bahn nach Dombühl fahren. Ein Jahr später rollen die S-Bahnen bis nach Allersberg. Auch die Strecke nach Forchheim/Bamberg wird weiter ausgebaut.“ Für eine bessere Verbindung zwischen Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach sorgt in Zukunft die Stadt-Umland-Bahn. Seitdem der neue Zweckverband gegründet ist, laufen hier bereits die konkreten Planungen. „Auch im Hinblick auf den zukünftigen Universitätsstandort Nürnberg freue ich mich sehr, dass dieses Zukunftsprojekt jetzt angepackt wird“, sagte Herrmann.

Seit neun Jahren verkehrt die Linie U 3 in Nürnberg fahrerlos. Mittlerweile fährt auch die Linie U 2 ohne Fahrer. Deutschlandweit ist das einzigartig. Den automatischen Betrieb von U-Bahnen gibt es bisher nur in Nürnberg.