Herrmann vereidigt 1.546 neue Polizistinnen und Polizisten

Nürnberg, 8. Juli 2017 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Nürnberg in der Frankenhalle 1.546 neuen Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei feierlich den Diensteid abgenommen.

Innenminister Joachim Herrmann nimmt zusammen mit dem Präsidenten der Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, 1.546 neu eingestellten jungen Polizistinnen und Polizisten feierlich den Diensteid ab.
© Polizei Bayern

"Das ist eine absolute Rekordzahl", betonte Herrmann bei der zentralen Vereidigungszeremonie mit insgesamt mehr als 6.000 Teilnehmern, darunter auch die Bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm. "Noch nie zuvor haben wir an einem Termin mehr Polizeibeamte vereidigt." Die kräftige personelle Verstärkung der Bayerischen Polizei ist laut Herrmann "keine Eintagsfliege". Der Minister kündigte auch für die kommenden Jahre hohe Einstellungszahlen an: "Allein 2017 planen wir rund 1.500 Neueinstellungen bei der Bayerischen Polizei und 2018 rund 1.700 Neueinstellungen." Grundlage dafür seien unter anderem die 2.000 zusätzlichen Polizeistellen, die die Bayerische Staatsregierung für den Zeitraum von 2017 bis 2020 beschlossen hat. Bereits schon jetzt habe die Bayerische Polizei mit rund 42.000 Stellen den bislang höchsten Personalstand aller Zeiten erreicht. Herrmanns Fazit: "Die Bayerische Polizei ist für die kommenden Herausforderungen sehr gut aufgestellt."

Strenges Auswahlverfahren

Beim Polizeinachwuchs kann der bayerische Innenminister "aus dem Vollen schöpfen": Etwa 10.000 Frauen und Männer haben sich zu den beiden letzten Einstellungsterminen im September 2016 und März 2017 bei der Bayerischen Polizei beworben. Das waren rund sieben Bewerber pro zu besetzende Stelle. Alle Polizeianwärter haben ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen, bei dem unter anderem auch die soziale Kompetenz und das logische Denkvermögen getestet wurden. Dazu kamen ein anspruchsvoller Sporttest und eine ärztliche Untersuchung. "Dank der hohen Bewerberzahlen können wir uns die Besten aussuchen", betonte Herrmann. "Die Bayerische Polizei ist ein hochattraktiver Arbeitgeber mit einem vielfältigen Arbeitsspektrum, exzellenten Karrierechancen und einem hervorragenden Ruf weit über Bayerns Grenzen hinaus." Das große Interesse junger Leute an der Bayerischen Polizei führt der Minister auch auf die große Nachwuchswerbekampagne 'Mit Sicherheit Anders' zurück, die er im Februar 2016 gestartet hatte. Unter www.mit-sicherheit-anders.de können sich Interessenten über die ausgezeichneten Perspektiven bei der Bayerischen Polizei informieren und sich auch online bewerben.

Direkter Draht zu Menschen mit Migrationshintergrund

Die heute vereidigten 446 Frauen und 1.100 Männer leisten ihren Dienst bei den Ausbildungsstandorten der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau, Eichstätt, Königsbrunn, Nürnberg, Würzburg und Sulzbach-Rosenberg mit der Außenstelle Nabburg sowie in den Hochschulstädten Fürstenfeldbruck und Sulzbach-Rosenberg. Darunter sind Polizeianwärter beispielsweise mit griechischer, kosovarischer, türkischer, kroatischer, italienischer und polnischer Herkunft. "Unsere Polizistinnen und Polizisten mit ausländischen Wurzeln haben oftmals einen direkteren Draht zu Menschen mit Migrationshintergrund", erläuterte Herrmann. "Die Kolleginnen und Kollegen mit ausländischer Herkunft gehören längst zum Selbstverständnis unserer modernen und bürgernahen Polizei."

Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei

Außerdem vereidigte der Innenminister vier Spitzensportler der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei. Seit Sommer 2012 gibt es für Spitzensportler bei der Bayerischen Polizei die Möglichkeit einer zeitlich gestreckten Ausbildung. Während die Polizei für die berufliche Absicherung der Spitzensportler sorgt, organisieren die beteiligten Spitzensportverbände eine umfassende sportliche Betreuung.

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