Ausstellung "Studentenwohnhäuser"

München, 8. November 2017 (stmi). Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck hat die Ausstellung "Studentenwohnhäuser in Bayern" eröffnet. Die Ausstellung zeigt 20 realisierte Projekte aus dem Bereich der Studentenwohnraumförderung. Die Ausstellung befindet sich im Lesesaal der Alten Mensa im Olympischen Dorf (Helene-Mayer-Ring 9, Eingang C, 80802 München) und ist vom 9. bis 14. November 2017 von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Staatssekretär Gerhard Eck
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Der Freistaat Bayern sorgt für bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck: „Wir haben seit 2006 rund 300 Millionen Euro für den Neubau und die Sanierung von über 10.000 Wohnheimplätzen bereitgestellt. Auch dieses Jahr stehen im Rahmen des Wohnungspakts Bayern wieder 32,5 Millionen Euro für die Studentenwohnraumförderung zur Verfügung. Damit werden rund 1.200 Wohnheimplätze geschaffen.“ Gelungene Beispiele zeigt die Oberste Baubehörde in einer Ausstellung, die Eck heute im Olympischen Dorf in München eröffnet hat. Besucher sehen dort 20 architektonisch anspruchsvolle Projekte, die in den letzten Jahren vom Freistaat Bayern gefördert wurden.

Jährlich 32,5 Millionen Euro

 „Wir werden unser Engagement auch in den nächsten Jahren fortsetzen“, betonte Eck. Zahlreiche Projekte seien in Planung oder würden bereits umgesetzt. Die Ausstellung 'Studentenwohnhäuser in Bayern' ist laut Eck ein Beleg dafür, dass die Gelder gut angelegt sind. „Mit der Ausstellung wollen wir die Vielfalt unterschiedlicher Studentenwohnhäuser zeigen“, erläuterte Eck. Zu sehen ist beispielsweise die Nachverdichtung des Campus-Süd in Erlangen, die Nutzung von Konversionsflächen in Neu-Ulm und Landshut oder die Sanierung der Wohnanlage im Olympischen Dorf. Weiterhin betonte Eck, dass die Themen Familienfreundlichkeit und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung für den Freistaat Bayern von besonderer Bedeutung seien, was sich auch an einer erhöhten Förderung zeige.

Dank an die Studentenwerke

Der Staatssekretär dankte besonders den Studentenwerken, aber auch allen anderen Bauherren und allen Projektbeteiligten für ihren großartigen Einsatz und forderte dazu auf, sich weiterhin für den Bau von Studentenwohnheimen zu engagieren.

Die Geschäftsführerin des Münchner Studentenwerks, Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht, bedankte sich für die gebotenen Fördermöglichkeiten: „Ohne diese erheblichen Fördermittel wäre eine solche Schaffung zusätzlichen bezahlbaren Wohnraums wie in den letzten Jahren überhaupt nicht möglich gewesen. Ich bin überzeugt, dass diese Ausstellung der Obersten Baubehörde einen Anstoß für künftige Projekte geben kann.“

Der Freistaat Bayern steht als Förderpartner bei geplanten Bauprojekten zur Seite. Informationen zur Förderung von Wohnheimen für Studierende finden Sie hier.

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