Snowboarderin Ramona Hofmeister, Skeletoni Anna Fernstädt und Bob-Anschieber Christian Rasp
© Polizei Bayern

Innen- und Sportminister Joachim Herrmann gratuliert bayerischen Spitzensportlern zu Erfolgen bei Olympia

München, 25. Februar 2018 (stmi). Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat den deutschen und insbesondere den bayerischen Spitzensportlern bei Olympia zu ihren großartigen Erfolgen bei den olympischen Winterspielen in Südkorea gratuliert.

„Die historische Silbermedaille für die deutsche Eishockeymannschaft, der aufopferungsvolle Einsatz gegen scheinbar übermächtige Gegner, die unbändige Leidenschaft für ihren Sport und der überragende Teamgeist stehen sinnbildlich für das ganz deutsche Olympiateam. Gerade die bayerischen Athleten spielten wieder eine herausragende Rolle.“ Insbesondere freute sich der Innenminister über die Leistungen der bayerischen Polizeisportler: Ramona Hofmeister holte im Snowboard Cross die Bronzemedaille. Christian Rasp erreichte als Anschieber im Team von Viererbob-Pilot Johannes Lochner Platz acht. Die dritte Teilnehmerin aus dem Polizeiteam, Anna Fernstädt, raste bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme im Skeleton auf Platz sechs.

Ramona Hofmeister holt Bronze

Die 21-jährige Polizeioberwachtmeisterin Ramona Hofmeister zeigte im Snowboard Parallel Riesenslalom Wettbewerb eine beeindruckende Leistung und krönte diese mit der Bronzemedaille. Auf der Top-Snowboarderin aus Bischofswiesen lastete nach den diesjährigen Spitzenergebnissen im Weltcup – sie gewann die Rennen in Bad Gastein und Bansko – bei ihrer Olympiapremiere ein enormer Erfolgsdruck. Mit ihrer Leistung in Korea meisterte sie dies bravourös und feierte im Ziel ausgelassen ihren Erfolg. Direkt nach Olympia heißt es für die Polizeioberwachtmeisterin aber wieder volle Konzentration auf die Ausbildung zur Polizeivollzugsbeamtin. Ab März drückt sie die Schulbank am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring, wo sie ihre fünfjährige Ausbildung mit der Ernennung zur Polizeimeisterin erfolgreich abschließen möchte.

Erfolgreiche Polizeisportler

Im Skeleton konnte die Polizeioberwachtmeisterin Anna Fernstädt bei ihren ersten Olympischen Winterspielen einen tollen Erfolg feiern. Nach vier spannenden und abwechslungsreichen Läufen im Eiskanal belegte die 21jährige Sportpolizistin aus Berchtesgaden einen respektablen 6. Platz. Damit zeigte sich die Polizeioberwachtmeisterin sehr zufrieden und kehrt hochmotiviert aus Südkorea zurück. Konkret bedeutet dies auch für Anna Fernstädt, den Platz auf der Schulbank in Ainring zu drücken, wo ab April die Bewältigung des nächsten Ausbildungsabschnittes wartet.

Polizeioberkommissar Christian Rasp, Anschieber des Viererbob, konnte am letzten Olympiawochenende im Weltmeisterteam Johannes Lochner bei seiner ersten Olympiateilnahme leider nicht um eine Medaille mitreden. Nach insgesamt vier Fahrten auf der Bahn im Sliding Centre von Pyeongchang reichte es für den an vierter Anschub-Position eingesetzten 28jährigen Sportpolizisten leider nur zum 8. Platz. Nach Ende dieser sehr erfolgreichen Wintersaison gilt es für den fertig ausgebildeten Polizeivollzugsbeamten, den Fokus auch wieder auf den Polizeidienst zu legen. Ab Mitte März leistet er sein jährliches Praktikum im regulären Wach- und Streifendienst auf einer Polizeiinspektion in Bayern ab.

Beeindruckender Zusammenhalt

Im August 2012 gab Sportminister Joachim Herrmann den Startschuss für die Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei. Dieses Fördermodell bietet herausragenden Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, eine Berufsausbildung und spätere Verwendung im allgemeinen Polizeivollzugsdienst mit der Ausübung ihres Sports auf Weltklasseniveau zu vereinen.

Das Fazit für diese Olympischen Winterspiele fällt für die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei insgesamt positiv aus. Herrmann: „Alle drei Athleten zeigten bei ihrer Olympiapremiere sportliche Höchstleistungen, feierten tolle Erfolge und lassen uns für die nächste Olympiade 2022 in Peking optimistisch sein. Ich bin stolz auf unser gesamtes Olympia-Team. Der Zusammenhalt der Sportler untereinander und teamübergreifend hat mich am meisten beeindruckt.“