Ordensaushändigung an Karl Hopfner
© Jakob Ganslmeier

Herrmann händigt Bundesverdienstkreuz am Bande an Karl Hopfner aus

München, 12. Juni 2018 (stmi). Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat das Bundesverdienstkreuz am Bande an Karl Hopfner ausgehändigt.

Bundesverdienstkreuz am Bande

Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitaiven Bereich.

Karl Hopfner

Karl Hopfner aus Oberhaching engagiert sich seit Jahrzehnten in vielfältigster Weise und mit großem persönlichen Einsatz für die Belange des deutschen und internationalen Fußballs und damit auch für das Gemeinwohl. Als gelernter Betriebswirt stand er seit 1983 als Geschäftsführer in den Diensten des „FC Bayern München e.V.“. 1996 übernahm er zusätzlich die Verantwortung in der ausgegliederten „FC Bayern Sport-Werbe GmbH“, einer Vorgängergesellschaft der „FC Bayern München AG“ (FCB AG), in deren Vorstand er 2002 mit der Gründung der Aktiengesellschaft aufrückte. 2009 wurde er vom Aufsichtsrat zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der FCB AG gewählt, er zeichnete verantwortlich für die Bereiche Finanzen und Controlling, Ticketing, Mitgliederservice, Recht und Personal. Nach seinem Rückzug aus dem Vorstand 2012 wurde er Vizepräsident, 2014 bis 2016 sogar Präsident des FC Bayern München und gehörte dem Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft an. Er hat maßgeblich zur wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte des Vereins beigetragen.

Aus ehemals zwölf Mitarbeitern und zwölf Millionen Euro Umsatz im Jahr 1983 entwickelte sich der FC Bayern zu einem Unternehmen mit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp 400 Millionen Euro. Mit seiner umsichtigen und sicherheitsorientierten Kapitalanlagenpolitik ist aus dem FC Bayern München ein wirtschaftsstarkes, profitables und hoch angesehenes Unternehmen geworden. Verantwortung übernahm Hopfner auch in der nationalen wie internationalen Verbandsarbeit. Er arbeitet seit 2009 sowohl im Vorstand der „Deutschen Fußball Liga GmbH“ (DFL) als auch des „Deutschen Fußball-Bundes e. V.“ (DFB). Überdies ist er seit 2009 Mitglied des Vorstandes und stellvertretender Vorsitzender des Lizensierungs-Ausschusses beim „DFL Ligaverband e. V.“. Er trägt maßgeblich zur Organisation und der Vermarktung des Profifußballs in Deutschland bei. Von 2000 bis 2008 war er Mitglied des Panels für Administrative Angelegenheiten bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA), ab 2009 Mitglied der Kommission für Klubwettbewerbe und von 2013 bis 2016 erster Vizepräsident der UEFA. Er wirkte bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Wettbewerbsphasen mit, bot Unterstützung bei der Festlegung der Auslosungsgrundsätze und überwachte die Vorbereitung und Durchführung der Auslosungen.

Als Gründungsmitglied ist er darüber hinaus seit 2009 Vorsitzender beim „FC Bayern Hilfe e. V.“. Zweck des Vereins ist die selbstlose Unterstützung unschuldig in Not geratener Personen mit finanziellen Mitteln und die Beschaffung von Mitteln als Förderkörperschaft zur Förderung von Bildung und Erziehung. Unter seiner Ägide wurde die Allianz Arena in Fröttmaning in den Jahren 2002 bis 2005 errichtet, die trotz Baukosten in Höhe von 340 Millionen Euro mittlerweile komplett im Besitz des FC Bayern München ist und als eines der schönsten und modernsten Stadien der Welt gilt. Auch ist er eine der treibenden Kräfte für den Bau des neuen Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern.

Bildergalerie