Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt
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Bayern ist Vorbild bei der Integration

München, 13. Juni 2018 (stmi). Bayern ist bundesweites Vorbild bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Anlässlich der aktuellen Zwischenbilanz der Vereinbarung für 'Integration durch Ausbildung und Arbeit' ziehen die Partner eine sehr positive Bilanz. Insgesamt fanden seit Start der Initiative Ende 2015 bis Ende März 2018 153.791 Integrationen in Ausbildung, Praktikum oder Arbeit statt. Im Zeitraum Dezember 2015 bis März 2018 konnten in 64.511 Fällen Geflüchtete an eine Arbeit in Bayern herangeführt werden.

Partner haben engagiert angepackt

"Dass schon nach zweieinhalb Jahren das Ziel der Initiative erreicht wurde, ist ein großer Erfolg. Alle Partner haben engagiert angepackt", betonte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann. "Wir dürfen jetzt aber nicht die Hände in den Schoß legen. Das Arbeits- und Fachkräftepotential der vielen Anerkannten ist noch lange nicht ausgeschöpft. Als neuer bayerischer Integrationsminister werde ich die Initiative tatkräftig unterstützen. Dazu gehört beispielsweise die Finanzierung der von uns geförderten Ausbildungsakquisiteure für Flüchtlinge und Jobbegleiter, die wir auch 2019 sicherstellen können. Die Ausbildungsakquisiteure beraten und unterstützen junge Flüchtlinge auf ihrem Weg in eine Ausbildung. Die Jobbegleiter leisten eine hervorragende Unterstützung während und auch noch nach der Vermittlung in Arbeit und stehen den Betrieben ebenfalls mit Rat zur Seite."

60.000 erfolgreiche Arbeitsmarktintegrationen

Die Initiative „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ wurde am 13. Oktober 2015 unterzeichnet. Partner sind die Bayerische Staatsregierung, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw), der Bayerische Handwerkstag e. V., der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e. V. und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Damit haben sich die Partner ehrgeizige Ziele gesteckt. Bis Ende 2019 sollen 60.000 Arbeitsmarktintegrationen erfolgen.