Herrmann ehrt 190 neue Coolrider

14. Februar 2019 (StMI). Innenminister Joachim Herrmann hat heute als Schirmherr des Projekts 'Coolrider' gemeinsam mit Polizeipräsident Michael Schwald und Staatssekretär a. D. Bernd Kränzle als Vertreter der Stadt Augsburg die jugendlichen Fahrzeugbegleiter im Schülerverkehr für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet.

Innenminister Herrmann mit Coolridern (Archiv)
© Verkehrs-AG Nürnberg

Bei der Coolrider-Jahresveranstaltung in Augsburg überreichten sie den rund 190 Schülerinnen und Schülern, die im vergangenen Jahr als Coolrider ausgebildet wurden, ihre Urkunden und bedankten sich für ihre Zivilcourage. "Ich finde es großartig, dass Ihr Euch schon in jungen Jahren für das Gemeinwohl engagiert und durch Eure ehrenamtliche Tätigkeit unsere Gesellschaft bereichert und nachhaltig sicherer macht. Ihr übernehmt damit Verantwortung und setzt Euch aktiv für Eure Mitmenschen ein", lobte Herrmann. Die Coolrider seien echte Vorbilder – nicht nur für andere Schüler, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger. "Denn Ihr zeigt Zivilcourage, wo andere nur daneben stehen und sorgt dafür, dass das Miteinander in den öffentlichen Verkehrsmitteln harmonischer und reibungsloser verläuft."

Im Jahr 2002 startete laut Innenminister Herrmann das Projekt Coolrider zunächst in Nürnberg und entwickelte sich beständig weiter, so dass sich bis heute über 6.000 Schülerinnen und Schüler an rund 100 Schulen in mehr als 30 Städten und Gemeinden in Bayern als Coolrider engagieren. Seit dem Jahr 2013 finden auch an Schulen im Augsburger Raum Coolrider-Ausbildungen statt. Bis heute haben nach Herrmanns Worten die Ausbilder, die sich hier aus Mitarbeitern der Augsburger Verkehrsbetriebe und der Stadtwerke Augsburg sowie Beamten des Polizeipräsidiums Schwaben Nord zusammensetzen, über 550 Schülerinnen und Schüler zum Thema Zivilcourage ausgebildet. Seit 2017 gibt es zudem eine Coolrider-Außenstelle in Krumbach.

"Es erfordert viel Mut und Selbstbewusstsein das großartige Motto der Coolrider "Hinschauen statt Wegschauen" mit Leben zu erfüllen", sagte Innenminister Herrmann. Die Coolrider tragen laut Herrmann zur Einhaltung von Regeln und zu einem sicheren Schulweg in öffentlichen Verkehrsmitteln bei. "Dabei geht es darum, mögliche Problemsituationen durch deeskalierende Kommunikation ohne körperlichen Einsatz zu lösen", erklärte der Innenminister. Ihm sei es besonders wichtig, dass sich die Coolrider in Konfliktsituationen nicht selbst in Gefahr bringen.

Laut Innenminister Herrmann ist die Innere Sicherheit eines der wichtigsten Themen für die Bürgerinnen und Bürger. Bayern sei seit vielen Jahren bundesweiter Spitzenreiter in Sachen Innere Sicherheit. "Diesen Spitzenplatz verdanken wir maßgeblich der hervorragenden und hochengagierten Arbeit unserer Polizei", so Herrmann. Aber die Polizei stehe zum Glück nicht allein da: "Es ist auch ein Verdienst aller Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig einbringen – ein Verdienst von Menschen wie Euch, liebe Coolrider!"

Weitere Informationen zum Coolrider-Projekt können unter www.coolrider.de abgerufen werden.