München, 18. November 2007
Pressemitteilung Nr. 377/07
Herrmann: "Stärkere Nutzung des Fahrrads leistet Beitrag zur Abschwächung des Klimawandels"
"Eine stärkere Nutzung des Fahrrads kann wirkungsvoll dazu beitragen, den Klimawandel abzuschwächen. Zu dem trägt Radfahren in nicht unerheblichem Maße zur Entlastung unserer Innenstädte und damit zur Erhöhung der Lebensqualität bei, genauso aber auch zur persönlichen Fitness und Gesundheit. Der Radverkehr ist deshalb auch ein wichtiger integraler Bestandteil der bayerischen Verkehrspolitik", betont Innenminister Joachim Herrmann anlässlich eines Gespräches mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) Landesverband Bayern am 17. November 2007 in Hersbruck. So gibt es in Bayern bereits ein umfangreiches Radwegenetz. Die Radwege entlang der Bundes- und Staatsstraßen haben eine Länge von insgesamt rund 3.500 Kilometern. Hinzu kommen für Radfahrer benutzbare sonstige öffentliche Wege mit ebenfalls 3.500 Kilometern. Das "Bayernnetz für Radler" enthält 110 Fernradwege mit 8.700 Kilometern Länge. Dieses weiträumige Netz wird durch regionale und lokale Radwegenetze auf Landkreis- und Gemeindebene ergänzt. Informationen zu den Fernradwegen sowie über 2.500 Links rund um das Thema Radfahren sind im Internet unter
http://www.bayerninfo.de abrufbar. Deutlich verstärken müssen nach Ansicht Herrmanns aber viele Kommunen ihre Angebote für Radfahrer im Nahverkehr. Gerade im innerörtlichen Verkehr könnten viele Kurzstreckenfahrten statt mit dem PKW billiger, umweltschonender und fast genauso schnell mit dem Fahrrad erledigt werden. Moderne Fahrradabstellplätze, baulich gute Radwege und übersichtliche, klare Wegweiser für Radfahrer könnten ohne großen Kostenaufwand, aber mit großer Wirkung für den Radverkehr von vielen Gemeinden kurzfristig verwirklicht werden.