München, 28. November 2007
Pressemitteilung Nr. 393/07
Heike: "Mit der neuen Integrierten Leitstelle Landshut setzt Bayern seinen Weg bei der Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr konsequent fort"
"Die Einweihung der neuen Integrierten Leitstelle Landshut ist ein weiterer bedeutender Markstein bei der flächendeckenden Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr in Bayern. Dazu gratuliere ich dem Vorsitzenden des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, Landrat Dr. Hubert Faltermeier, dem Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf und dem gesamten Team der Integrierten Leitstelle herzlich. Die gemeinsame Nutzung der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger eine entscheidende Erleichterung in Notfällen. Die Alarmierung aus einer Hand hat den Vorteil, dass man sich nur noch die eine Nummer 112 merken muss. Unter der 112 kann auch aus den Mobilfunknetzen gebühren- und vorwahlfrei schnell um Hilfe in Notlagen gerufen werden", betonte Innenstaatssekretär Jürgen W. Heike bei der Einweihung der Integrierten Leitstelle Landshut am 28. November 2007 in Landshut.
Aufgabe der Integrierten Leitstelle Landshut wird es künftig sein, die über 112 eingehenden Notrufe aus der Stadt Landshut sowie den Landkreisen Dingolfing-Landau, Kelheim und Landshut entgegen zu nehmen, Feuerwehr und Rettungsdienst zu alarmieren und die eingesetzten Kräfte tatkräftig zu unterstützen. Dazu wurden in der Integrierten Leitstelle Landshut sechs Einsatzleitplätze mit modernster Technik ausgestattet. Für die Errichtung der Integrierten Leitstellen wird der Freistaat verteilt über mehrere Haushaltsjahre rund 52 Millionen Euro an staatlichen Mitteln bereitstellen. Darüber hinaus überträgt der Freistaat den Betreibern der Integrierten Leitstellen kostenlos das Nutzungsrecht für die Einsatzleit-Software ELDIS III By. Dasselbe gilt für die Geodaten der bayerischen Vermessungsverwaltung. "Damit unterstreichen wir die hohe Priorität, die das Vorhaben für die Bayerische Staatsregierung hat. Bürger, die in einen Notfall geraten, haben einen Anspruch darauf, dass ihnen so schnell und gut wie nur möglich geholfen wird." so Heike.