München, 26. Juli 2010
Pressemitteilung Nr. 284/10
Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Georg Fahrenschon: "Weniger Zinsen für mehr Wohnungsbau"
Bayern braucht mehr Wohnungsbau. Deshalb senkt der Freistaat die Zinsen ab sofort auf ein historisches Tief. Unterstützt wird er dabei von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt. Bei der Einzelförderung im Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm werden für die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim oder von der Eigentumswohnung nur noch 1,95 Prozent Darlehenszinsen fällig. "Dies gilt übrigens auch beim Kauf einer Wohnimmobilie aus dem Bestand", gaben Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Georg Fahrenschon bekannt und raten den jetzt noch Unentschlossenen zuzugreifen.
In den ersten fünf Monaten des Jahres 2010 sind in Bayern rund 15.000 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt oder Genehmigungsfreistellungsverfahren abgeschlossen worden. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von 8,4 Prozent. Herrmann und Fahrenschon: "Aber wir brauchen noch erheblich mehr neue Wohnungen. Das gilt angesichts der demographischen Entwicklung insbesondere für den Eigenheimbereich. Gerade die selbst genutzte Immobilie bietet beste Rahmenbedingungen für Gründung und Bestand der Familie. Nicht zuletzt ist sie eine besonders sichere Form der Altersvorsorge, von der man obendrein sofort und nicht erst im Alter profitiert."
Die Darlehen können bei den Kreisverwaltungsbehörden beantragt werden. Sie werden von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt ausgereicht. Weitere Informationen sind im Internet unter
http://www.wohnen.bayern.de oder
http://www.bayernlabo.de abrufbar.