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München, 01. März 2010

Pressemitteilung Nr. 64/10

Innenminister Joachim Herrmann: "Alkohol am Steuer ist eine der Hauptunfallursachen – Startschuss für neue Plakataktion der Landesverkehrswacht Bayern"

Innenminister Joachim Herrmann gab heute in München zusammen mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht Bayern e.V., Horst Schneider, und dem Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Dr. Lothar Ebbertz, den Startschuss für die neue Plakatkampagne ''Kein Alkohol am Steuer''. Herrmann: "Alkohol zählt immer noch zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Bei mehr als 5.000 Verkehrsunfällen mit dieser Unfallursache kamen im Jahr 2009 in Bayern 102 Menschen ums Leben. Rund 3.000 wurden zum Teil schwer verletzt. Alleine diese Zahlen führen uns vor Augen, dass wir bei unserem Kampf gegen Alkohol am Steuer keinesfalls nachlassen dürfen." Herrmann: "Neben der zielgerichteten polizeilichen Verkehrsüberwachung setze ich hierbei auf eine ansprechende Präventionsarbeit. Ich begrüße daher die Initiative der Landesverkehrswacht Bayern, die mit diesem gut konzipiertem Plakat die sehr einprägsame Botschaft verbreitet, dass Alkoholgenuss und Auto fahren nicht zusammenpassen".
Die Landesverkehrswacht Bayern präsentiert das Plakat bis Ende April an mehr als 1.200 Plakatwänden entlang viel befahrener Bundes- und Staatsstraßen. Sie wird dabei von ihren Sponsoren, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR), der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) sowie dem Bayerischen Brauerbund unterstützt. Herrmann: "Die Plakataktion, die wir heute starten, bringt in prägnanter Form und bildhafter Sprache zum Ausdruck, auf was es ankommt. Geh kein Risiko ein – es gibt eine bessere Lösung!" Diese Botschaft könne den Verkehrsteilnehmern gar nicht oft genug nahe gebracht werden.

Gerade junge Leute, für die in der zweijährigen Probezeit nach Erwerb des Führerscheins eine 0,0 Promille Grenze gilt, seien eine wichtige Zielgruppe, so Herrmann. Herrmann bedankte sich bei Präsident Schneider und den Sponsoren für die Kampagne: "Die Aktion ist gut gemacht und wird ihre Wirkung nicht verfehlen. Ich bin überzeugt, dass wir damit dem Kampf gegen Alkohol im Straßenverkehr wichtige zusätzliche Impulse geben können."

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