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Freia Thiel (72) und Klaus Thiel (75) aus Möhrendorf, Landkreis Erlangen-Höchstadt, prägen seit vielen Jahrzehnten den Trampolinsport in Erlangen und machten diesen auch über die Grenzen Europas hinaus bekannt. Im Jahr 1961 etablierten sie den neuen Sport Trampolinturnen im Turnverein 1848 Erlangen. Sie formten in kurzer Zeit aus einer Sportart eine eigene Abteilung und bauten diese aus. Herr Thiel übernahm bis 2004 die Leitung der Trampolin-Abteilung. Er fungierte von 1961 bis zum Rückzug der TV-Mannschaft aus der Bundesliga im Jahr 2010 als Trainer der Bundesliga-Mannschaft. Darüber hinaus wirkte er als Schiedsrichter bei vielen Wettkämpfen. Bis zum heutigen Tag trainiert er die Trampolinspitzensportler des Vereins und die bayerischen Spitzensportler im Leistungszentrum des Bayerischen Turnverbandes (BTV) in München. Er engagiert sich weiterhin bei Lehrgängen für Übungsleiter im Trampolinsport. Frau Thiel war von 1961 bis 2004 stellvertretende Leiterin der Trampolin-Abteilung beim TV 1848 Erlangen. Des Weiteren übte sie von 1973 bis 1986 das Amt der Bezirksfachwartin Mittelfranken für Trampolinturnen aus. Frau Thiel wirkte von 1964 bis 2009 als Trainerin und Übungsleiterin. Von 1986 bis 1994 übernahm sie die Funktion der Landeskampfrichter-Wartin, von 1998 bis 2009 war sie Landesfachwartin für den Trampolinsport in Bayern. Aktuell unterstützt sie den Bayerischen Turnverband (BTV) in München bei organisatorischen Verwaltungsaufgaben. Schließlich organisierte das Ehepaar Thiel zusammen mit anderen Trainern, Eltern und weiteren Helfern über Jahrzehnte hinweg in Erlangen mindestens eine bayerische Meisterschaft pro Jahr sowie zwei deutsche Meisterschaften. Darüber hinaus engagierten sie sich in sämtlichen Bereichen des Turnvereins 1848 Erlangen. Sie transportierten beispielsweise große Geräte mit dem eigenen Anhänger zu den Wettkampforten und fuhren oder begleiteten Jugendliche zu Jahrgangsmeisterschaften auf der ganzen Welt.
Otto Rückert (65) aus Weigenheim, Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim, nimmt seit Jahrzehnten unterschiedliche Ehrenämter auf örtlicher und überörtlicher Ebene wahr. Mit 16 Jahren trat er der Freiwilligen Feuerwehr Geckenheim bei und übernahm von 1970 bis 2001 das Amt des 1. Kommandanten. Für die Evangelische Kirchengemeinde Geckenheim war er von 1982 bis 1994 als Kirchenvorsteher tätig, davon acht Jahre als Vertrauensmann des Kirchenvorstandes. 1988 wurde er Gründungsmitglied des Gartenbauvereins Geckenheim und übernahm als 1. Vorsitzender bis Mitte 2008 die Leitung des Vereins. Als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Gartenbauvereine Uffenheim von 1993 bis 1997 zeigte er auch überörtliches Engagement. Bis zur Verschmelzung des Verbandes mit dem Gartenbau-Kreisverband Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim hatte er zwei Jahre lang das Amt des 1. Vorsitzenden inne. Seither übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes. Auch im kulturellen Bereich engagiert er sich ehrenamtlich. So ist er Gründungsmitglied des 1984 ins Leben gerufenen Deutsch-Italienischen Vereins Uffenheim e.V. und gehört seit 1998 dem Vorstand als Beisitzer an. Seit Bestehen der Städtepartnerschaft Uffenheim-Pratovecchio im Jahr 1981 setze er sich in besonderer Weise für diese ein. Seit über 30 Jahren sammelt er Altes und Historisches aus dem dörflichen und bäuerlichen Leben, um es für die Nachwelt zu bewahren. Mittlerweile hat er in der Scheune des Familienanwesens ein sehenswertes Bauernhof-Museum aufgebaut. In einer weiteren Scheune hat er auf vier Etagen eine stattliche Sammlung mit land- und hauswirtschaftlichen Maschinen, Geräten und Werkzeugen zusammengestellt. Seit 1986 ist er außerdem Vertrauensmann in Geckenheim für den Versicherungsverein für Brandfälle Uffenheim. Ferner spielte er für den Krieger- und Schützenverein Geckenheim von 1971 bis 2006 jedes Jahr an Weihnachten den Nikolaus.
Harald Betscher (63) aus Winkelhaid, Landkreis Nürnberger Land, engagiert sich seit vielen Jahren in der 'International Police Association' (IPA). Er war von 1996 bis 2005 Sekretär und anschließend bis 2010 Leiter der IPA, Landesgruppe Bayern. In dieser Funktion organisierte er von 1999 bis 2010 unter dem Motto „IPARAD“ Benefiztouren. Er hat die Routen für die Touren abgefahren und zusammengestellt, Unterkünfte für die zwischen 80 und 90 Teilnehmer ausgesucht und gebucht. Er organisierte zudem im letzten Jahr als Co-Organisator die Radtour für die Isabell-Zachert-Stiftung, die unter dem Motto 'Mit dem Rad durch Südmähren gegen Kinderkrebs' vom 21. bis 27. August 2011 rund um Lednice in Tschechien stattfand. 2008 wurde ihm die höchste tschechische Ehrenmedaille für seine Verdienste um die Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei verliehen.
Johann 'Hans' Feidel (70) aus Eckental-Forth, Landkreis Erlangen-Höchstadt, übernahm 1980 als Gründungsvorsitzender des Fischereivereins Eckental e.V. die Aufgaben eines Jugendleiters. Gleichzeitig fungierte er als Beisitzer im Vorstand. 18 Jahre später wurde er zum 1. Vorsitzenden des Fischereivereins Eckental gewählt und hat dieses Ehrenamt seither inne. Der Fischereiverein bietet jährlich Vorbereitungskurse für die staatliche Fischereiprüfung an. Dort vermittelt Herr Feidel seit über zehn Jahren an sechs Wochenenden den Kursteilnehmern das nötige Wissen, um an der staatlichen Fischereiprüfung teilnehmen zu können. Die Gewinnung von Kindern und Jugendlichen für den Verein ist ihm nach wie vor ein wichtiges Anliegen. Die Satzung wurde dementsprechend geändert und so kümmern sich mittlerweile zwei Jugendleiter im Verein um die Fischerjugend. In ganz besonderer Weise engagiert er sich für die beiden Partnerschaften des Marktes Eckental mit der französischen Gemeinde Ambazac und der ungarischen Gemeinde Högyész. Seine Aktivitäten tragen seit vielen Jahren maßgeblich zur Festigung, Stärkung und Belebung der Partnerschaften bei.
Anni Volleth (65) aus Erlangen ist seit 1992 als Ortsbäuerin von Hüttendorf im Bayerischen Bauernverband aktiv. Von 1997 bis 2007 war sie für zwei Amtsperioden Kreisbäuerin des Bayerischen Bauernverbandes für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt. Nach ihrer Amtszeit wurde sie zur Ehrenkreisbäuerin ernannt. Durch ihr vielfältiges Engagement im Landfrauenbund brachte sie das ganze Spektrum der Aufgaben und Aktivitäten der Landfrauenschaft einer breiten Öffentlichkeit nahe. Beispielsweise ermöglicht sie Schulklassen den Besuch auf ihrem Bauernhof, wo die Kinder unter anderem den Ablauf des heutigen bäuerlichen Lebens kennen- und die Herstellung von Butter erlernen dürfen. Im Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder in Bayern e.V. war sie für 29 weibliche Lehrlinge und Praktikantinnen verantwortlich und ist seit 1974 im Prüfungsausschuss für Hauswirtschafterinnen. Seit der Gründung des Beirates zur Erlanger Agenda 21 im Jahr 2001 war sie zudem die Repräsentantin des Bayerischen Bauernverbandes in diesem Gremium und wurde einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden des Beirates gewählt. Dieses Amt übte sie bis 2008 aus. Seit 1994 ist sie im Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Kriegenbrunn/Hüttendorf und wurde 2006 zur stellvertretenden Vertrauensfrau gewählt. Im Übrigen ist sie seit 2000 im Besuchsdienst der Gemeinde und seit 2008 in der Seniorenarbeit aktiv.