Rettungswagen
© BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

112-Newsletter vom 9. September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

mehr Sicherheit in den Bergen und eine schnellere Rettung von verunglückten Wanderern, Kletterern, Skifahrern und Mountainbikern – das ist das Ziel der neuen länderübergreifenden alpinen Notfall-App, der 'SOS-EU-Alp App'. Diese habe ich als für den Rettungsdienst zuständiger Minister gemeinsam mit der Vorsitzenden des Bayerischen Kuratoriums für alpine Sicherheit, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und dem Südtiroler Landesrat für Bevölkerungsschutz Arnold Schuler in Wörgl/Tirol vorgestellt.

Ab sofort kann die App auch in Bayern verwendet werden, bislang war sie nur in Tirol und Südtirol nutzbar. Die App ist ein großer Sicherheitsgewinn für alle, die in den Bergen unterwegs sind. Sie gibt den Nutzern hilfreiche Anweisungen, selbst wenn kein Netzempfang besteht. Nutzen auch Sie im Gebirge diesen digitalen Schutzengel für alle Bergfreunde! Die App können Sie ganz einfach über den für Ihr Endgerät passenden Appstore herunterladen.

Mit besten Grüßen

Ihr
Joachim Herrmann, MdL
Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Ihr
Gerhard Eck, MdL
Gerhard Eck, MdL
Staatssekretär


Unsere Themen

  • Gruppenfoto
    © Land Tirol/Sax

    'Digitaler Schutzengel' für mehr Sicherheit in den Bergen

    Innenminister Herrmann hat in Wörgl/Tirol die länderübergreifende Notfall-App 'SOS-EU-Alp App' vorgestellt. Beim Absetzen eines Notrufs mithilfe der App werden automatisch die genauen Positionsdaten des Unglücksortes an die zuständige Integrierte Leitstelle in Bayern, Tirol oder Südtirol übermittelt und eine automatische Sprachverbindung aufgebaut. Wenn kein Netz vorhanden ist, bekommt der Nutzer der App wichtige Hinweise für das richtige Verhalten im Notfall. Allein vergangenes Jahr wurde laut dem Minister die Alpine Einsatzgruppe der Bayerischen Polizei zu fast 500 Ereignissen gerufen, davon waren über 100 Bergunfälle mit zahlreichen Verletzten und Todesfällen sowie über 100 Skiunfälle und knapp 60 Vermisstenfälle. Die Bayerische Bergwacht ist 2018 zu ca. 8.500 Einsätzen im Gebirge gerufen worden. "Die meisten Unfälle passieren im schwer zugänglichen und unwegsamen Gelände, so dass die Auffindung des Unglücksortes sehr zeitaufwändig ist. Das soll sich mit der App ändern", sagte Herrmann. "Ich danke insbesondere dem Bayerischen Kuratorium für Alpine Sicherheit für die Einführung dieser App im Freistaat!"

    mehr
  • Gruppenbild
    © Bayerisches Innenministerium

    Herrmann verleiht Medaillen für vorbildliche Zivilcourage

    Sie haben Sexualstraftaten aufgedeckt oder verhindert, Räuber festgehalten, Einbrecher gestellt, Diebe verfolgt und Betrüger auffliegen lassen. Sie haben hingeschaut, sich eingemischt, sich bei verbalen und körperlichen Angriffen schützend zwischen Opfer und Täter gestellt und damit Schlimmeres verhindert. 37 engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Bayern hat Innenminister Joachim Herrmann in Anerkennung ihrer Leistungen die Medaille für Verdienste um die Innere Sicherheit verliehen. "Wir brauchen Menschen, die Zivilcourage zeigen! Denn es darf uns nicht gleichgültig sein, wenn Mitmenschen belästigt oder körperlich angegriffen werden. Mit Ihrem Handeln haben Sie sich für andere stark und Bayern dadurch ein Stück sicherer gemacht! Damit sind Sie alle großartige Vorbilder", lobte Herrmann die Ausgezeichneten bei der Feierstunde im Odeon des Innenministeriums.

    zum Video
  • Sirene
    © brandwacht

    12. September 2019 ab 11:00 Uhr: Probealarm in weiten Teilen Bayerns

    Am Donnerstag, den 12. September 2019, wird ab 11:00 Uhr die technische Warnung der Bevölkerung geprobt. In weiten Teilen Bayerns wird das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, die Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden, soweit vorhanden, auch andere Warnmittel, wie z. B. Warn-Apps, getestet. Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Neben Antenne Bayern und dem Bayerischen Rundfunk werden auch viele lokale und regionale Rundfunksender über die Durchführung des Probealarms informieren.

    mehr

Newsletter-Service

Sollten die Bilder des Newsletters vom Mailprogramm Ihres Rechners nicht richtig angezeigt oder ausgedruckt werden, können Sie sich hier die Internet-Version des Newsletters ansehen, herunterladen und ausdrucken.

Möchten Sie den Blaulicht-Newsletter abonnieren oder Ihr Abo ändern: hier
Über Anregungen und Kritik freuen wir uns: oeffentlichkeitsarbeit@stmi.bayern.de
Für mehr Informationen besuchen Sie uns auf der Homepage des 112-Newsletters.