Walhalla bei Donaustauf - neuer barrierefreier Zugang
© Staatliches Bauamt Regensburg

Barrierefreiheit im Staatlichen Hochbau

Durch das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz hat sich der Freistaat Bayern bereits 2003 selbst verpflichtet, bei Neubauten und großen Umbauten nach den anerkannten Regeln der Technik barrierefrei zu bauen. Für diese In­ves­ti­tionen in die Barrierefreiheit werden vom Freistaat zurzeit pro Jahr rund 20 Millionen Euro investiert. Darüber hinaus stehen im Zuge von 'Bayern Barrierefrei 2023' zusätzlich weitere 57,5 Millionen Euro zur Verbesserung der Barrierefreiheit bei öffentlich zugänglichen staatlichen Gebäuden im Doppelhaushalt 2015/2016 bereit.

Bei staatlichen Gebäuden wird seit 2012 ge­rade im Bereich der Barrierefreiheit durch ein Audit besonderen Wert auf eine lückenlose Qualitätssicherung gelegt. Auf Basis der gesetzlichen Regelwerke wird die Einhaltung der Belange des barrierefreien Bauens zusätzlich nach dem Vier-Augen-Prinzip geprüft. Dieses verwaltungsinterne Verfahren ist von den Staatlichen Bauämtern verpflichtend bei allen staatlichen Baumaßnahmen anzuwenden.