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Stiftung Juliusspital Würzburg © Stiftung Juliusspital Würzburg

Stiftung Juliusspital Würzburg

Stiftungen

Unter einer rechtsfähigen Stiftung versteht man eine Vermögensmasse, die durch den Willensakt des Stifters einem bestimmten Zweck gewidmet wird. Durch staatliche Anerkennung erlangt sie als juristische Person auf grundsätzlich unbeschränkte Dauer rechtliche Selbständigkeit. Die rechtlichen Grundlagen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 80 bis 88) und in den Stiftungsgesetzen der Länder geregelt.

Stiftungen in Bayern

Stiftungen haben in Bayern eine reiche und lange Tradition. In Bayern gibt es über 3.900 rechtsfähige Stiftungen (ohne kirchliche Stiftungen), jährlich ist ein regelmäßiger Zuwachs von über 100 neuen Stiftungen zu verzeichnen. Damit liegt Bayern sowohl bei der Zahl der neu errichteten als auch der insgesamt registrierten Stiftungen bundesweit in der Spitzengruppe. Die älteste noch heute bestehende Stiftung in Bayern entstand bereits im 10. Jahrhundert. In den Stiftungsverzeichnissen finden Sie nähere Angaben zu den Stiftungen.

Was ist bei der Errichtung einer Stiftung wichtig?

Die Errichtung einer rechtsfähigen Stiftung erfordert zwar keinen großen Aufwand, jedoch ein ausreichend großes rentierliches Vermögen. Potentielle Stifter sollten möglichst konkrete Vorstellungen über das Stiftungskonzept haben, insbesondere was den vorgesehenen Zweck und die Verwaltung betrifft, bevor ein Antrag auf Anerkennung gestellt wird. Zuständig für die Anerkennung von rechtsfähigen Stiftungen sind in Bayern die Bezirksregierungen. Diese stehen gerne für weitere Auskünfte und Beratungsgespräche zur Verfügung.

Stiftungsaufsicht

Stiftungen, die öffentliche beziehungsweise gemeinnützige Zwecke verfolgen, unterliegen der staatlichen Stiftungsaufsicht (Rechtsaufsicht) - im Regelfall ist das die örtlich zuständige Bezirksregierung.