Nichtolympischer Sport

Der Bereich des nicht-olympischen Sports erfährt bei weitem nicht die mediale Aufmerksamkeit, die er auf Grund seiner Vielfalt und Bedeutung in der Sportlandschaft Bayerns eigentlich verdient hätte. Unter diesem Begriff sammeln sich alle Sportarten und -disziplinen, denen die Aufnahme in den Kanon der Olympischen Sportarten (noch) nicht gelungen ist, oder die eine solche Aufnahme auch gar nicht anstreben.

Wettkampfgedanke

Im nicht-olympischen Sport ist der Wettkampfgedanke deutlich häufiger nachrangig gegenüber dem einer gemeinsamen körperlichen Aktivität unter Gleichgesinnten. Dennoch existieren auch hier durchaus leistungssportliche Strukturen und Ansätze - allerdings in von Sportart zu Sportart höchst unterschiedlicher Ausprägung und Intensität.

In den sogenannten World Games finden die Olympischen Spiele ihr nichtolympisches Gegenstück. Allerdings gibt es auch hier wiederum eine große Zahl von Sportarten, die sich nicht an ihnen beteiligen.

Sportförderung

Die staatliche Sportförderung behandelt im Rahmen der Breitensportförderung nichtolympische und olympische Sportarten grundsätzlich gleich. Durch die staatlichen Fördermittel soll einer möglichst großen Zahl an Menschen in Bayern zu einem qualifiziert angeleiteten Sporttreiben verholfen werden, das ihrem jeweils individuellen Interesse und Bedürfnis entspricht. Diese Aufgabe erfüllt der nichtolympische Sport in seiner Gesamtheit, der ja auch einen großen Teil neuer Trendsportarten beinhaltet, mindestens ebenso gut wie der Olympische Sport.

Die Leistungssportförderung hingegen, die auf die repräsentative Wirkung für den Staat abzielt, findet im nichtolympischen Sport nur sehr geringe Anknüpfungspunkte.