Bayerischer Fußballgipfel am 8. Mai 2013 in Ingolstadt
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Für Fußball - Gegen Gewalt!

Sowohl der laufende Fußball-Ligabetrieb wie auch große Turniere verschiedener Sportarten (WM, EM, Olympia und dergleichen) bedürfen umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen und polizeilicher Maßnahmen. Die aktuell mit allen Verantwortungsträgern überarbeiteten und zum Teil auch neuen Konzepte, allen voran das Nationale Konzept Sport und Sicherheit (NKSS), gilt es künftig mit Leben zu erfüllen, um das hohe Sicherheitsniveau in Bayern auch weiterhin aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Einsatzbelastung der Polizeikräfte nicht über Gebühr zu strapazieren.

Sportveranstaltungen, insbesondere Fußballspiele, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Jedes Wochenende füllen Tausende von Menschen die Stadien. Allein in den oberen drei Ligen besuchten in der Saison 2012/2013 in Bayern über 4 Millionen Menschen die Spiele, bundesweit über 20 Millionen. Große Turniere, wie zuletzt die Fußball-WM 2006 in Deutschland, ziehen Massen von Besuchern zu den Veranstaltungsörtlichkeiten, wie Stadien, Public Viewing-Veranstaltungen, Biergärten und Feiermeilen.

Randalierer - die Schattenseite des Sports

Trotzdem die überwiegende Mehrzahl der Besucher friedlich die Spiele genießen will, gibt es immer wieder Krawallmacher und Chaoten, die bewusst auf Randale aus sind. Sie provozieren und suchen Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fans und der Polizei. Sie sind es auch, die regelmäßig für negative Schlagzeilen sorgen und den Sport an sich in ein negatives Licht rücken.

Der organisierte Fußball, wie auch Sicherheitsbehörden und Polizei haben in den letzten Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen und Konzepten zur Verbesserung der Sicherheit in und außerhalb der Stadien entwickelt, wie zum Beispiel das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ des Ligaverbands oder die Fortschreibung des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS).

Intensivere Gespräche für mehr Sicherheit

Innenminister Herrmann ist bestrebt, ein Höchstmaß an Sicherheit in und um die Stadien zu gewährleisten. Dies machte er zuletzt beim „großen Fußballgipfel“ im Mai 2013 in Ingolstadt deutlich, in dem er die Vertreter der bayerischen Bundesligavereine, die Oberbürgermeister der Städte, die Polizeipräsidenten und auch Fanvertreter in die Pflicht nahm und mehr Engagement aller Verantwortungsträger einforderte. Motto: Gemeinsam „für Fußball - gegen Gewalt!“

Der Innenminister fordert insbesondere eine Intensivierung des offenen und verbindlichen Dialogs mit allen Beteiligten und vor allem auch den Fans. Vor diesem Hintergrund werden in Bayern sogenannte „Dialogforen Fußball und Sicherheit“ eingerichtet, an die sich Fußballfans, Vereine, Städte und Polizei bei konkreten Problemen wenden können.