Schuhplattler vor Alpenkulisse
© Markt Garmisch-Partenkirchen

Freistaat Bayern

Der Freistaat Bayern ist das flächenmäßig größte Land der Bundesrepublik Deutschland: Auf rund 70.550 Quadratkilometern leben über zwölf Millionen Menschen.

„Freistaat“ ist die deutsche Übersetzung des Wortes Republik, das sich aus dem lateinischen „res publica“ ableitet. Die Bezeichnung „Freistaat Bayern“ wurde erstmals im Vorläufigen Staatsgrundgesetz vom 17. März 1919 aufgenommen und in der Bamberger Verfassung vom 14. August 1919 beibehalten. Mit ihr sollte der Gegensatz zu einer monarchischen Staatsform zum Ausdruck gebracht werden. Auch die nunmehr geltende Bayerische Verfassung vom 2. Dezember 1946 knüpft an diese Begrifflichkeit an. Sie verwendet das Wort „Freistaat“ zur Kennzeichnung einer republikanischen Staatsform.

Die staatsrechtliche Stellung Bayerns zum Bund und innerhalb der Bundesrepublik Deutschland wird durch das am 24. Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz (GG) bestimmt. Danach ist Bayern ein Land der Bundesrepublik Deutschland, die ein demokratischer und sozialer Bundesstaat ist. Als Gliedstaat besitzt der Freistaat Bayern nach den Eigentümlichkeiten eines Bundesstaates, ebenso wie der Gesamtstaat, Staatsqualität.

Das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr ist innerhalb der Bayerischen Staatsregierung unter anderem für die Bearbeitung staatsrechtlicher Angelegenheiten, zu denen vor allem solche der Bayerischen Verfassung sowie die bayerischen Staatssymbole zählen, und für das Feiertagsrecht zuständig. 

Bayern in Zahlen

In Zeiten der Globalisierung und des sozialen Wandels sind zuverlässige und objektive statistische Informationen wesentliche Voraussetzung, um die aktuelle Lage treffend beurteilen und die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Zentrale Behörde für die amtliche Statistik in Bayern ist das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung.

Mehr über die Arbeit des Bayerischen Landesamts für Statistik erfahren Sie auf den folgenden Seiten: Sie finden dort Informationen zum Statistischen Jahrbuch und zur Bevölkerungsentwicklung in Bayern.

Aktuell

  • Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann informiert sich in der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung über die Umwandlung in eine ANKER-Einrichtung (Archiv) © Regierung der Oberpfalz
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    01.08.2018

    Startschuss für ANKER-Einrichtungen

    Die bisherigen Erstaufnahmeeinrichtungen in Ingolstadt/Manching, Deggendorf, Regensburg, Bamberg, Zirndorf, Schweinfurt und Donauwörth sind seit heute ANKER-Einrichtungen. Vorteile der Behörden-Bündelung sind schnellere und effizientere Asylverfahren.

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    11.07.2018

    Innenetat auf 4,74 Milliarden Euro erhöht

    Mit dem Nachtragshaushalt 2018 werden die Mittel für das Innenministerium nochmal kräftig erhöht. Damit investiert der Freistaat in die Innere Sicherheit sowie in die Ordnung und Begrenzung der Zuwanderung.

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