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Radfahrer auf der Maximilianbrücke in München  © Wigand von Sassen

Radfahrer auf der Maximilianbrücke in München

Fuß- und Radverkehr, Seilbahnen

Mobilität ist ein zentrales Grundbedürfnis aller Menschen, sowohl im Wirtschafts- als auch im Privatleben. Die Ausgestaltung von Mobilität ist deshalb nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Frage.

Seilbahnen

Für den Tourismusstandort Bayern waren Seilbahnen schon immer von grundlegender Bedeutung. Die Seilbahnen in Bayern blicken auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Im Jahr 2013 feierte die älteste bayerische Seilbahn, die Predigtstuhlbahn, ihren 85. Geburtstag.

Anforderungen an die Mobilität in Bayern

Mobilität soll sinnvoll und umweltverträglich sein. Ziel sind möglichst effektive Wege und Fahrten. Für den Fahrtzweck wird daher das sinnvollste Fortbewegungsmittel verwendet. Das Fahrrad ist flexibel und umweltfreundlich. Es eignet sich daher im Alltag bevorzugt für Entfernungen bis zu fünf Kilometern. Auch für die Freizeitnutzung ist es ein äußerst attraktives Verkehrsmittel. Bayern ist mit seiner Natur- und Kulturlandschaft außergewöhnlich attraktiv für den freizeitorientierten Radverkehr, den es zusammen mit dem Alltagsverkehr weiter zu entwickeln gilt. Allerdings wird der Radverkehr bislang oft nicht ausreichend berücksichtigt. Das gilt auch für andere Verkehrsmittel des Umweltverbunds wie den Fußverkehr und den öffentlichen Verkehr. In allen Entwicklungsbereichen und Fördermöglichkeiten des Fuß- und Radverkehrs ist zusätzlich auch die Barrierefreiheit zu beachten.

Potenziale des Radverkehrs

Ludwigstraße München © Wigand von Sassen

Viele Innerortsfahrten sind kürzer als ein Kilometer, etwa die Hälfte der Pkw-Fahrten beträgt maximal fünf Kilometer. Gerade bei diesen Entfernungen ist das Fahrrad das schnellste, kostengünstigste, flexibelste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Erfolgreiche Beispiele zeigen, dass sich vor allem in Städten bis zu 30 Prozent der Pkw-Fahrten auf den Radverkehr verlagern lassen.

Mehr als 80 Prozent der Landesfläche in Bayern ist ländlich strukturiert - hier leben über sechs Millionen Einwohner. Gerade auch in diesen Bereichen lassen sich die Ortszentren oft schnell mit dem Fahrrad erreichen. Das Fahrrad dient auch als wichtiger Zubringer zu den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, mit dieser Vernetzung zweier Verkehrsmittel kann eine attraktive Flächenerschließung im Umweltverbund gewährleistet werden. Die Integration der Verkehrswege von Fußgängern, Radfahrern und Nutzern des öffentlichen Verkehrs in der Verkehrsplanung ist noch zu intensivieren.

Um sämtliche Potenziale des Radverkehrs nutzen zu können, müssen alle Facetten der Förderung parallel ausgeschöpft werden. Die ganzheitliche Förderung des Radverkehrs stützt sich dabei auf vier gleichberechtigte Säulen.

Infrastruktur - Information - Kommunikation - Service

Geh- und Radweg Mehlmeisel, Fichtelgebirge © Katrin Horn, Wunsiedel-Schönbrunn

Die Infrastruktur bildet den Grundbaustein und schafft alle Voraussetzungen für ein sicheres und komfortables Radfahren. Dazu gehören alle Führungs- und Sicherungselemente, die zu einem zügigen und angenehmen Vorwärtskommen beitragen sowie sichere und komfortable Fahrradabstellanlagen am Start und Ziel der Fahrt. Mit Information mittels aller Medien (zum Beispiel Internet, Broschüren, Flyer) werden den Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich die Vorteile des Radfahrens und die zugehörigen Verbesserungen wie zum Beispiel neue Routen, zusätzliche Serviceangebote oder Veränderungen der Rechtslage nahe gebracht.

Die Kommunikation zwischen Akteuren in Politik und Verwaltung sowie mit den Bürgern bildet den zentralen Schlüsselfaktor zur vermehrten Fahrradnutzung. Ein nachhaltiger Einstellungs- und Verhaltenswandel kann über aufklärende, motivierende und verhaltensstabilisierende Kommunikation erreicht werden.

Die Säule Service beinhaltet alle Komponenten, die zu einer bequemen und komfortablen Nutzung des Fahrrades beitragen. Hierzu zählen auch Hilfestellungen (Aufzüge an Bahnhöfen, Haltegriffe an Ampeln) und Dienstleistungsangebote (zum Beispiel ein schneller Reparaturservice, bewachtes Parken, Waschanlagen oder Möglichkeiten der Gepäckaufbewahrung an Sehenswürdigkeiten und im Stadtzentrum). Solche in der Regel privatwirtschaftlichen Dienstleistungsangebote machen das Radfahren attraktiv, schaffen neue Arbeitsplätze und sind ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

Verkehrspolitische Ziele des Freistaats Bayern

Der Freistaat Bayern fördert seit Jahren den Radverkehr im Rahmen seiner ganzheitlichen Mobilitätspolitik. Dadurch ist es gelungen, den Radverkehrsanteil in Bayern kontinuierlich zu erhöhen.

Der kontinuierliche Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur im Rahmen der Radwegeprogramme und der kommunalen Förderungen sowie die Schaffung einer einheitlichen Wegweisung liefern die stabile Grundlage für einen sicheren Radverkehr.

Veröffentlichungen

Logo des Bayernnetz für Radler © Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

Mit Hilfe informativer Veröffentlichungen bietet der Freistaat Bayern ein umfangreiches Informationsangebot zum Radfahren in Bayern. Beispiele sind das Radverkehrshandbuch Radlland Bayern für den Fachmann und interessierten Laien sowie die Karte Bayernetz für Radler für den Freizeitradler, die als gedruckte Ausgabe im Internet und für Smartphones zur Verfügung steht.

Mit dem regelmäßig tagenden Runden Tisch Radverkehr aber auch der Veranstaltung von Seminaren und der Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern besteht eine qualifizierte Kommunikationsplattform, die kontinuierlich verbessert wird.

Radlland Bayern

Ob in der Freizeit, zum Einkaufen, in die Arbeit: Radln ist gesund und schont die Umwelt. Es ist gerade im Nahbereich eine sinnvolle Alternative zum Auto. Im Radlland Bayern wird viel geboten: Von speziellen Radlzügen bis hin zu nützlichen Apps. Erfahren Sie mehr.

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  • Diskussion während der Fahrradkommunalkonferenz in Erlangen mit Staatsminister Herrmann - © Doris Reichel
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Messeauftritte

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Vom 10. bis 14. Februar 2016 waren wir gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat auf der Messe f.re.e in München.

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Vom 24. bis 28. Februar 2016 waren wir auf der Freizeit-Messe Nürnberg.

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