Verkehrsinfrastruktur

Für Bayern als das flächenmäßig größte Bundesland ist die Mobilität seiner Bürger Grundvoraussetzung für Wohlstand und Wachstum. Dafür brauchen wir eine moderne, leistungsfähige und sichere Verkehrsinfrastruktur.

Aufgaben und Zuständigkeiten

Im Zuge der Regierungsbildung für die aktuelle Wahlperiode 2013 bis 2018 hat Ministerpräsident Horst Seehofer entschieden, alle Verkehrsaufgaben in einem Ressort zu bündeln. Das Innenministerium wurde deshalb zum Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr erweitert und ist nun nicht mehr nur für den Verkehrsträger Straße, sondern für alle Themen der Verkehrspolitik zuständig. Hierunter fallen beispielsweise der Schienenverkehr, Luftverkehr und Flughäfen, Schifffahrt und Häfen sowie die Seilbahnen.

Verkehrsentwicklung und Verkehrsinfrastruktur

Der Verkehr in Bayern wird laut aktueller Verkehrsprognose weiter stark zunehmen. Im Personenverkehr wird die Verkehrsleistung bis 2025 um mehr als ein Fünftel steigen, beim Güterverkehr wird sogar mit einer Steigerung der Transportleistung von über 50 Prozent gerechnet.

Bayern setzt angesichts dieses sehr hohen Verkehrswachstums neben dem Erhalt der vorhandenen Infrastruktur auf einen bedarfsgerechten Ausbau. Ziele und Strategien hierfür legt der Gesamtverkehrsplan Bayern fest.

Für Bau und Erhaltung der Bundesverkehrswege ist nach dem Grundgesetz die Bundesregierung verantwortlich. Grundlage für die Entwicklung und den Ausbau dieser Verkehrsinfrastruktur ist der Bundesverkehrswegeplan, der die Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte umfasst. Der Ausbau der Staatsstraßen wird über den Ausbauplan gesteuert.

Barrierefreiheit

Ein besonderes Anliegen bayerischer Verkehrspolitik ist es, Verkehrsmittel des öffentlichen Verkehrs für alle Menschen einfach zugänglich zu machen, auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.