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Aktionsgemeinschaft Brennerbahn

Die Aktionsgemeinschaft Brennerbahn (AGB) hat sich aus der Kooperation im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (ARGE ALP) entwickelt. Sie wurde 1991 gegründet und vereinigt die Regierungen und Handelskammern der fünf Länder beziehungsweise Provinzen entlang der Brennerachse: Bayern, Tirol, Bozen-Südtirol, Trient und Verona.

Bedeutung der Brennerachse

Die Verkehrsachse über den Brenner ist für unsere stark international agierenden Wirtschaften lebenswichtig. Angesichts des großen Umfangs des Warenaustausches zwischen Bayern, Österreich, Italien und der gesamten Mittelmeerregion sowie der zunehmenden Bedeutung der Mittelmeerhäfen ist diese Schienenverbindung eine wesentliche Voraussetzung nicht nur für eine dauerhaft hohe Wettbewerbsposition der deutschen und bayerischen Industrie, sondern auch für die Stärkung der österreichischen und der italienischen Wirtschaft.

Ziele

Die AGB hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausbau der bestehenden Eisenbahnstrecke über den Brenner sowie den Neubau einer Verbindung mit Basistunnel zu forcieren. Hierzu wirken Politik und Wirtschaft der betroffenen Regionen zusammen.

Vorsitz und Struktur

Der Vorsitz über die AGB wechselt turnusgemäß alle zwei Jahre. In den Jahren 2009 und 2010 hatte der Freistaat Bayern diese Aufgabe wahrgenommen. Ende des Jahres 2014 übergab das Land Tirol die Präsidentschaft für die nächsten beiden Jahre (2015/2016) an die Autonome Provinz Trient (Italien). Die Zusammenarbeit der Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn findet in den beiden Gremien Fachkommission und Präsidentenkonferenz statt.

Partner

Die AGB lebt vom kontinuierlichen Engagement der in ihr zusammengeschlossenen Partner. Gebietskörperschaften, Kammern und Unternehmen treiben gemeinsam die Verwirklichung des für den gesamten Alpenraum wichtigen Vorhabens voran: