Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille auf der Cadolzburg

Cadolzburg, 25. Juli 2012 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat heute 18 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung geehrt.

Hugo Ackermann (72) aus Sand am Main

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Hugo Ackermann
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Hugo Ackermann ist seit 40 Jahren Mitglied des Gemeinderats Sand am Main. Die Gemeindepolitik bestimmte er zwölf Jahre als dritter und sechs Jahre als zweiter Bürgermeister an verantwortlicher Stelle mit. In dieser langen Zeit wurden zahlreiche Projekte realisiert, die die Gemeinde Sand als Freizeit- und Erholungsgemeinde über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Der Ausbau der Sportstätten, der Neubau, die Erweiterung und die energetische Sanierung einer Mehrfachturnhalle zählen hier ebenso dazu wie die Anlage eines Campingplatzes und eines Abenteuerspielplatzes. Als langjähriges Mitglied und als Vorsitzender des Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses hat er mit konstruktiven Ideen und Vorschlägen zur guten wirt-schaftlichen Situation der Gemeinde beigetragen. Der hohe Stellenwert, den Herr Ackermann einem gelungenen dörflichen Zusammenleben und dem Vereinsleben beimisst, zeigt sich an seinem großen Engagement als Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Blasorchesters und des Sportanglervereins. Hugo Ackermann wurde bei den Kommunalwahlen immer mit einem der höchsten Stimmanteile wiedergewählt. Dies zeugt von der hohen Wertschätzung, die seine Arbeit in der Bevölkerung erfährt.
Herr Hugo Ackermann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Karl Amslinger (67) aus Dittenheim

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Karl Amslinger
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Karl Amslinger kann auf vier Jahrzehnte kommunalpolitisches Wirken zurückblicken, zunächst als zweiter Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Sammenheim und nach der Gemeindegebietsreform als Mitglied des Gemeinderats Dittenheim. Seit 1996 bekleidet er auch hier das Amt des zweiten Bürgermeisters. Karl Amslinger hat großen Anteil an der positiven Entwicklung der Gemeinde Dittenheim. Bei vielen wichtigen Entscheidungen hat er verantwortungsvoll mitgewirkt, wie etwa bei der energetischen Sanierung der Mehrzweckhalle, dem Bau eines Feuerwehrgerätehauses und dem Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlagen.
Darüber hinaus kümmert er sich insbesondere um die Belange des Ortsteils Sammenheim. Im Zuge der Dorferneuerung wurden Straßen ausgebaut, der Dorfplatz neu gestaltet und Grünflächen angelegt. Aufgrund seines großen Engagements als örtlicher Beauftragter des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft" hat er maßgeblichen Anteil an dem heutigen Ortsbild Sammenheims. Der Ortsteil wurde dafür im vergangenen Jahr mit der Silbermedaille auf Bezirksebene ausgezeichnet. Als langjähriger Organisator der Sammenheimer Dorf- und Vereinsfeste hat Karl Amslinger dazu beigetragen, das soziale und kulturelle Leben zu fördern. Das abwechslungsreiche Vereinsleben unterstützt er nach Kräften.
Herr Karl Amslinger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Hans-Jürgen Bernhardt (71) aus Furth im Wald

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Hans-Jürgen Bernhardt
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Hans-Jürgen Bernhardt gehört seit vier Jahrzehnten dem Stadtrat Furth im Wald an. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender hat er viele für die Stadt wichtige Entscheidungen und Projekte mitgetragen. Der Bau der Dreifachsporthalle, einer Freizeitsportanlage und eines Hallenbades waren für den sportbegeisterten Stadtrat wichtige Anliegen. Als Umweltreferent maßgeblich begleitet hat er den Ausbau der Kanalisation und der Abwasserbeseitigung, für den zur damaligen Zeit viel Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung notwendig war. Auch beim Thema Luftreinhaltung war Herr Bernhardt besonders gefordert. Durch das früher in Furth im Wald ansässige Aluminiumschmelzwerk kam es wegen der Luftverschmutzung immer wieder zu Konflikten mit den Bürgerinnen und Bürgern. Hier galt es, einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss zu finden. In besonderem Maße eingebracht hat sich Herr Bernhardt beim weithin bekannten "Further Drachenstich". Als Festzugleiter trug er 17 Jahre lang Verantwortung für die Durchführung des jährlich stattfindenden großen historischen Festzuges.
Seit 28 Jahren setzt sich Hans-Jürgen Bernhardt als Mitglied des Kreistags Cham nachdrücklich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Region ein. Sechs Jahre trug er auch dort besondere Verantwortung als Fraktionsvorsitzender.
Herr Hans-Jürgen Bernhardt hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Gerd Geismann (67) aus Sulzbach-Rosenberg

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Gerd Geismann
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Gerd Geismann bekleidete 24 Jahre lang das Amt des ersten Bürgermeisters der Stadt Sulzbach-Rosenberg. Durch seine engagierte und zukunftsorientierte Amtsführung konnte sich die Stadt zu einem lebendigen und wirtschaftlich aufstrebenden Gemeinwesen entwickeln. Zahlreiche Investitionen wurden durchgeführt, wie etwa die Altstadtsanierung, die Erschließung von Wohngebieten, die Einrichtung eines Jugendtreffs und der Ausbau eines Naherholungsgebietes. Vor eine besondere Herausforderung war Gerd Geismann durch die Schließung der Maxhütte gestellt. Mit einer expansiven Gewerbe- und Industrieansiedlung und Sonderprogrammen zur Nachfolgenutzung des Geländes konnte der durch die Schließung dieses traditionsreichen Betriebes entstandene Arbeitsplatzverlust aufgefangen werden. Die seit 2005 durchgeführte Sanierung, Sicherung und Rekultivierung des Schlackenbergs der ehemaligen Neuen Maxhütte Stahlwerke GmbH stellt das größte Sanierungsprojekt in Bayern dar mit dem Ziel, die sanierte Halde für sanfte touristische Zwecke zu öffnen. Einen neuen Weg in der Wirtschaftsförderung hat Gerd Geismann durch die Gründung eines Kommunalunternehmens beschritten, das als Gründerzentrum Existenzgründern wertvolle Unterstützung anbietet. Mit dem jährlich stattfindenden Musikfestival für zeitgenössische Musik und den Festspielen für Theater und Musik aus der Barockzeit hat Gerd Geismann das kulturelle Leben der Stadt besonders bereichert.
Im Kreistag Amberg-Sulzbach wirkt Gerd Geismann seit mehr als drei Jahrzehnten erfolgreich an der Gestaltung seiner Heimatregion mit.
Herr Gerd Geismann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Reinhardt Glauber (63) aus Pinzberg

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Reinhardt Glauber
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Landrat Reinhardt Glauber trägt seit mehr als drei Jahrzehnten kommunalpolitische Verantwortung auf allen drei Ebenen der kommunalen Selbstverwaltung. Von 1990 bis 1996 stand er an der Spitze der Gemeinde Pinzberg. Reinhardt Glauber konnte die Infrastruktur der Gemeinde Pinzberg qualitativ aufwerten und dadurch die Lebensqualität der Pinzberger Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessern.
1996 stellte sich Reinhardt Glauber erfolgreich der Wahl zum Landrat des Landkreises Forcheim. In den sechzehn Jahren seiner Amtszeit hat Reinhardt Glauber die Entwicklung des Landkreises nachhaltig gefördert und gestaltet. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte der Kreishaushalt stabil gehalten werden. Durch hohe Investitionen hat Landrat Glauber den Landkreis Forchheim als Bildungs- und Schulstandort gestärkt. Besondere Aufmerksamkeit widmet Landrat Glauber dem sozialen Bereich. Aufgrund der Initiative des Landrats wurde das "Projekt X" ins Leben gerufen, das jungen Menschen Hilfestellung bei der Bewältigung altersspezifischer Probleme bietet. Ebenso geht auf seine Initiative die Gründung des ersten Kreisseniorenrings in Bayern zurück - ein ehrenamtliches Netzwerk mit der Zielsetzung, die Situation der älteren Menschen im Landkreis zu verbessern und deren Zukunft mitzugestalten. Als eine der bundesweit ersten Kommunen erhielt der Landkreis Forchheim den Titel "Ort der Vielfalt", mit dem die Bundesregierung das Engagement des Landkreises gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit würdigte. Innovationsfreudig zeigt sich Reinhardt Glauber in seiner Umweltpolitik, insbesondere durch den Bau dreier Biomasseheizkraftwerke. Das in Oberfranken einmalige Wallfahrtsmuseum in Gößweinstein, das Kulturzentrum St.Gereon sowie der Archäologische Park Neideck spiegeln das bemerkenswerte Engagement auf kulturellem Gebiet wieder.
Landrat Reinhardt Glauber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Franz Gruber (77) aus Cham-Chammünster

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Franz Gruber
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Franz Gruber gehört seit 1966 dem Kreistag Cham an. Als politisches "Urgestein" ist er ein allseits gefragter Ratgeber und Ansprechpartner. Mit seinem durch Fleiß, Einsatzbereitschaft und Integrität geprägten Wirken hat er an der positiven Entwicklung des Landkreises Cham von einer überwiegend landwirtschaftlich geprägten Region hin zu einem fortschrittlichen Wirtschaftsstandort mit zukunftsfähigen mittelständischen Betrieben entscheidend mitgearbeitet. Als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss war er an vielen Investitionen, insbesondere im Schul- und Straßenbau, maßgeblich beteiligt. Auch der soziale Bereich war ihm ein wichtiges Anliegen. Den Ausbau von Seniorenheimen hat er nachhaltig unterstützt. Nachdrücklich ist er dafür eingetreten, dass im Landkreis Projekte der Christlichen Arbeiterhilfe durchgeführt wurden, um Langzeitarbeitslosen eine Perspektive zu geben.
In besonderer Weise hat sich Franz Gruber für den ländlichen Raum eingesetzt. Die Interessen der Bevölkerung auf dem Land hat er über zwei Jahrzehnte auch als Abgeordneter des Bayerischen Landtags erfolgreich vertreten.
Herr Franz Gruber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Joachim Hanisch (64) aus Bruck i.d. Oberpfalz

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Joachim Hanisch
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Joachim Hanisch stand nahezu drei Jahrzehnte als erster Bürgermeister an der Spitze des Marktes Bruck. Sein vorausschauendes tatkräftiges Engagement hat die Entwicklung des Marktes entscheidend geprägt und vorangebracht. Der Anschluss aller Ortsteile an die öffentliche Wasserversorgung und der Ausbau der öffentlichen Entwässerungseinrichtungen sind ebenso seiner Initiative zu verdanken wie der Aufbau einer guten Verkehrsinfrastruktur. Zielgerichtet hat er die Neugestaltung des Ortskerns in die Wege geleitet, um den Markt zu einer attraktiven und lebenswerten Gemeinde auszubauen. Durch die Ausweisung neuer Industrie- und Gewerbegebiete wurden zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. Jungen Familien bezahlbare Bauplätze zur Verfügung zu stellen und bezahlbaren Wohnraum für sozial und finanziell schwache Familien zu schaffen und zu erhalten waren ihm besondere Anliegen. Das von Joachim Hanisch initiierte und weiterentwickelte Naherholungsgebiet "Sandoase Sulzbach" mit seinen zahlreichen Freizeiteinrichtungen erfreut sich bei Erholungssuchenden aus Nah und Fern großer Beliebtheit. Beispielhaft ist seine intensive Jugend-, Senioren- und Behindertenarbeit, die vielfach ausgezeichnet wurde und der Gemeinde bereits in den 80er Jahren den Titel "Behindertenfreundliche Gemeinde" einbrachte.
Als Stellvertreter des Landrats trägt er besondere Verantwortung in der Kreispolitik und bringt sich engagiert für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Schwandorf ein.
Im Bayerischen Landtag nutzt Herr Hanisch seine reiche Erfahrung aus allen drei Ebenen der kommunalen Selbstverwaltung und leitet als Vorsitzender den Ausschuss für kommunale Fragen und innere Sicherheit sehr sachkundig und verantwortungsbewusst.
Altbürgermeister Joachim Hanisch hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Hubert Jungbauer (68) aus Sulzbach-Rosenberg

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Hubert Jungbauer
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Hubert Jungbauer gehört seit vier Jahrzehnten dem Stadtrat Sulzbach-Rosenberg an. Er bestimmte 24 Jahre als Fraktionsvorsitzender und zwölf Jahre als zweiter Bürgermeister die Geschicke der Stadt an verantwortlicher Stelle mit. Zahlreiche Projekte hat er während dieser langen Zeit erfolgreich begleitet, wie etwa den Auf- und Ausbau der kommunalen Infrastruktur, die Stadt- und Ortskernsanierungen oder Straßenbau- und Verkehrsentlastungsmaßnahmen. Die Förderung des kulturellen und sozialen Bereichs war ihm ebenso wichtig. Nachhaltig hat er sich für die Stärkung der Stadt als Mittelzentrum in der Region eingesetzt. Ebenfalls seit 40 Jahren vertritt Herr Jungbauer die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sachkundig und engagiert auf Kreisebene. Als langjähriges Mitglied im Kreisausschuss hat er auch überregional besondere Verantwortung übernommen.
Hubert Jungbauer ist als Mann des Ausgleichs bekannt, der im Stadtrat und im Kreistag zu einem sachlichen und konstruktiven Miteinander über die Parteigrenzen hinweg beiträgt.
Herr Hubert Jungbauer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Waltraud Koller-Girke (64) aus Weiden i.d. Oberpfalz

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Waltraud Koller-Girke
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Waltraud Koller-Girke setzt sich seit 40 Jahren mit großem Engagement in den verschiedensten Ausschüssen für die Stadt Weiden i.d.OPf. ein. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lokal umzusetzen, ist ihr ein zentrales Anliegen. Deshalb unterstützt sie in besonderem Maße den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen. Als langjährige Sprecherin im Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat sie die Einrichtung von Kinderbetreuungseinrichtungen in Weiden initiiert. Im Klinikumsausschuss war sie ebenfalls maßgeblich an der Bereitstellung von Kindergartenplätzen für das Klinikpersonal beteiligt. Die Belange der älteren Menschen sind ihr ebenso wichtig. So geht die Bestellung eines Seniorenbeauftragten auf ihren Antrag zurück. Weiterer Schwerpunkt ihres kommunalpolitischen Wirkens ist der kulturelle Bereich, für den sie sich als Sprecherin im Kulturausschuss engagiert einsetzt. Den örtlichen Vereinen und Verbänden ist sie sehr verbunden und hat stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Über ihre Stadtratstätigkeit hinaus bringt sich Frau Koller-Girke als Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, im Vorstand von Fördervereinen und als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Frauenhaus der Diakonie Weiden für das Wohl der Gemeinschaft ein.
Frau Waltraud Koller-Girke hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Franz Leitner (75) aus Furth im Wald

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Franz Leitner
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Franz Leitner hat sich 42 Jahre lang engagiert in den Dienst der Stadt Furth im Wald gestellt. Über drei Jahrzehnte gehörte er dem Kreistag Cham an.
Als Mitglied des Krankenhausausschusses im Kreistag und auch im Stadtrat lag der Schwerpunkt seines Wirkens im Gesundheitsbereich. Besonders war er gefordert, als das in die Trägerschaft des Landkreises übergegangene städtische Krankenhaus Furth im Wald aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen vor der Schließung stand. Mit einer neuen Ausrichtung des Krankenhauses konnte der Fortbestand bis zu weiteren Strukturreformen im Jahr 2007 gesichert und zahlreiche Arbeitsplätze erhalten werden. Besonderes Augenmerk legte Herr Leitner auf eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Nach der Grenzöffnung zur Tschechischen Republik erlernte er die Sprache und knüpfte vielfältige Kontakte mit den tschechischen Nachbarn, die er bis heute pflegt. Darüber hinaus wirkt er in einer Vielzahl von Vereinen und Verbänden verdienstvoll für die Gemeinschaft. Die Further Drachenstich-Festspiele hat er als Mitglied des Festausschusses und aktiver Spieler entscheidend geprägt.
Herr Franz Leitner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Volker Liedtke (61) aus Burglengenfeld

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Volker Liedtke
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Volker Liedtke begann sein kommunalpolitisches Wirken 1984 als Mitglied des Stadtrats Burglengenfeld und gestaltete dort als zweiter Bürgermeister die Stadtpolitik maßgeblich mit. Seit 16 Jahren prägt er als Landrat nachhaltig die Geschicke des Landkreises Schwandorf. Von der erfolgreichen Entwicklung des Kreises während seiner Amtszeit zeugen die positiven Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten, wonach der Landkreis seit Jahren eine Spitzenstellung in der Oberpfalz einnimmt. Unter der Führung von Volker Liedtke wurde das Landratsamt Schwandorf als moderne und kundenorientierte Verwaltung strukturiert. Besonders wichtig ist dem Landrat der Bildungsbereich, für den hohe Investitionen getätigt werden. Der Landkreis verfügt über 22 schulische Einrichtungen in eigener Trägerschaft. Mit dem Verein "Lernende Region Schwandorf" konnte unter dem Vorsitz von Landrat Liedtke eine landkreisweite Bildungsplattform geschaffen werden, die u.a. die größte jährliche Bildungsmesse der Oberpfalz anbietet und in jüngster Zeit auch die Aufgaben einer Freiwilligenagentur wahrnimmt. Die heimatliche Kulturlandschaft zu erhalten ist Landrat Liedtke ein großes Anliegen, für das er sich auch als Vorsitzender im Naturparkverein Oberpfälzer Wald erfolgreich einsetzt. Zusammen mit Kommunen und Verbänden versucht er einen Weg des Ausgleichs zwischen Ökologie und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten zu gehen. Um den Bereich des ehemaligen Braunkohletagebaus touristisch nutzen zu können und attraktive Naherholungsmöglichkeiten zu schaffen, wurde der Zweckverband Oberpfälzer Seenland gegründet. Mit dem Oberpfälzer Seenland ist in den letzten Jahren eine attraktive Freizeitregion entstanden, die über eine der modernsten Wasserskiliftanlagen Europas verfügt.
Zukunftsorientiert unterstützt Landrat Liedtke die geplante Wasserkraftnutzung der Vorsperre am Eixendorfer See, ein Vorzeigeprojekt alternativer Energiegewinnung.
Landrat Volker Liedtke hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Oswald Marr (65) aus Küps

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Oswald Marr
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Landrat Oswald Marr engagiert sich seit mehr als dreißig Jahren für die Interessen seiner Heimat auf den drei Ebenen der kommunalen Selbstverwaltung. Als erster Bürgermeister des Marktes Küps setzte er sich erfolgreich dafür ein, dass sich die Kommune stetig weiter entwickelt hat. Während seiner Amtszeit wurde der Markt Küps vom Kleinzentrum zum Unterzentrum aufgestuft. Zahlreiche Maßnahmen der Städtebauförderung, der Dorferneuerung und des Denkmalschutzes prägen bis heute das Erscheinungsbild des Marktes Küps.
Seit vierzehn Jahren steht Oswald Marr an der Spitze des Landkreises Kronach. Als Landrat hat er wegweisende Vorhaben initiiert und realisiert, die die Entwicklung der Region angeschoben und vorangebracht haben. Durch die Fusion der Sparkassen Kronach und Kulmbach konnten Arbeitsplätze gesichert und die Wirtschaftskraft der Region gestärkt werden. Weitsicht bewies er beim Aufbau des Regionalmanagements Landkreis Kronach für eine dynamische und zukunftsfähige Regionalentwicklung. Das Thema Energiewende wurde als zentrales Handlungsfeld in das Regionale Entwicklungskonzept aufgenommen. Die Stärkung des Bildungssektors hat für Oswald Marr hohe Priorität. Der Landkreis Kronach hat in den vergangenen Jahren mit hohen Investitionen die kreiseigenen Schulen ausgebaut, erweitert und saniert. Neben der Ansiedlung neuer Berufsschulzweige wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass im Herbst 2012 die Fachoberschule am Rennsteig ihren Betrieb aufnehmen kann. Verantwortungsvoll hat sich Landrat Marr für die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und zugleich wohnortnahen medizinischen Versorgung der Landkreisbevölkerung eingesetzt. Als Vorsitzender des Vereins "Naturpark Frankenwald e.V." engagiert sich Landrat Marr in besonderer Weise für die Förderung von Maßnahmen, die der Erholung im Naturpark dienen und die Naturschönheiten des Frankenwalds erschließen.
Landrat Oswald Marr hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Helga Martin (71) aus Kronach

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Helga Martin
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Helga Martin wurde vor vierzig Jahren erstmals in den Gemeinderat der damals noch selbständigen Gemeinde Haßlach bei Teuschnitz gewählt, zu einer Zeit, in der es für eine Frau noch keine Selbstverständlichkeit war, in einem solchem Gremium mitzuarbeiten. Nach der Gemeindegebietsreform setzte Helga Martin ihr Wirken im Stadtrat Teuschnitz fort. Von 1984 bis 1990 bekleidete sie das Amt der zweiten Bürgermeisterin. Aufgrund ihres vorbildlichen Einsatzes gewann Frau Martin immer wieder das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und hat deren Interessen nachdrücklich im Stadtrat vertreten. Das Schulwesen und alle damit verbundenen Aufgaben-stellungen waren ihr ein besonderes Anliegen. Insbesondere hat sie den Aufbau des Schulverbands Teuschnitz verantwortungsvoll mitbegleitet und sich maßgeblich für die Integration der aufgelösten Ortsteilschulen eingesetzt. Die Umgestaltung des Teuschnitzer Marktplatzes und des angrenzenden Schlossgartens, die Bachrenaturierung im Ortsteil Wickendorf sowie der Bau einer Entwässerungsanlage für diesen Ortsteil waren Themen, für die sie sich engagiert einbrachte.
1984 übernahm Helga Martin zusätzliche kommunalpolitische Verantwortung im Kreistag Kronach. Als Mitglied des Krankenhausauschusses beschäftigte sie sich intensiv mit dem Um- und Erweiterungsbau des Kreiskrankenhauses in den neunziger Jahren. Auch der Kreis-, Schul- und Kulturausschuss profitierte von ihren langjährigen Erfahrungen.
Frau Helga Martin hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Prof. Dr. Wolfgang Protzner (69) aus Kulmbach

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Prof. Dr. Wolfgang Protzner
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Prof. Dr. Wolfgang Protzner engagiert sich seit vierzig Jahren mit außerordentlichem Engagement und großem Sachverstand im Stadtrat Kulmbach für die örtliche Gemeinschaft und hat ein Stück Kulmbacher Kommunalgeschichte mitgeschrieben. Als zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender gestaltete er die Entwicklung
Kulmbachs an verantwortlicher Stelle mit. Seine Hauptanliegen sind wirtschafts- und strukturpolitische Fragen. Hohen Stellenwert hat für ihn die verkehrstechnische Anbindung der Region, insbesondere der Ausbau der Maintalautobahn als wichtige Ost-Westverbindung. Akzente konnte Dr. Protzner setzen durch die von ihm unterstützte Aktion "1000 Bäume" für die Begrünung der Stadt sowie durch seine Initiative zur Einrichtung des Naherholungsgebiets Mainaue, das maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität in der Region beiträgt. Als langjährigem wissenschaftlichem Projektleiter der Akademie für neue Medien war es ihm ein wichtiges Anliegen, Kulmbach als eigenständigen Medienstandort zu etablieren.
Seit 1996 wirkt Dr. Protzner verantwortungsvoll als Mitglied des Kreistags Kulmbach und vertritt nachdrücklich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsausschuss und sowie im Schul- und Sozialausschuss. Besondere Würdigung verdient sein Engagement um die Basilika Marienweiher und die Belebung der Wallfahrt. Über die Regionalpolitik hinaus engagiert sich Dr. Wolfgang Protzner in bemerkenswerter Weise für die Idee des europäischen Gedanken, die er auch in seine Arbeit vor Ort immer wieder einbringt.
Prof. Dr. Wolfgang Protzner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Franz Schindler (56) aus Schwandorf

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Franz Schindler
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Franz Schindler engagiert sich seit 1984 verantwortungsvoll auf Stadt- und Kreisebene für seine Heimat. Dem Stadtrat Schwandorf gehört er seit 22 Jahren an und trägt als Fraktionsvorsitzender besondere Verantwortung. Maßgeblich beteiligt war er an den Entscheidungen zur Ansiedlung der Vogtlandbahn und zur Erstellung eines Verkehrsentwicklungsprogramms für die Entlastung der Innenstadt. Die Unterstützung der Geschäfte in der Innenstadt war ihm ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Besonders eingetreten ist Franz Schindler für den Verkauf der E-Werkanteile an ein Energieunternehmen, um eine dauerhafte Haushaltskonsolidierung zu sichern. Für die Familien- und Jugendarbeit hat sich Herr Schindler besonders eingesetzt. Er initiierte die Gründung eines Kinderhortes, der äußerst erfolgreich betrieben wird. Ganz wesentlich war er an der Gründung eines Jugendbeirats beteiligt, der in die Arbeit des Stadtrats und des Jugendtreffs eingebunden ist. Nachdrücklich hat Herr Schindler dafür geworben, jungen Familien in Schwandorf ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld zu bieten. Den Sportbereich unterstützt er fachkundig im Stadtrat und im Kreistag, insbesondere bei Baumaßnahmen und aufgrund seiner beruflichen Erfahrung auch in juristischen Fragen. Er ist Initiator und Mitglied des 2009 ins Leben gerufenen "Schwandorfer Bündnisses gegen Rechtsextremismus".
Als Mitglied des Landtags und als Vorsitzender des Ausschusses für Verfassungs-, Rechts- und Parlamentsfragen engagiert sich Franz Schindler nachhaltig für die Interessen seiner Heimatregion und für das landesweite Gemeinwohl.
Herr Franz Schindler hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Klaus Peter Söllner (55) aus Stadtsteinach

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Klaus Peter Söllner
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Klaus Peter Söllner prägt seit nahezu drei Jahrzehnten das kommunalpolitische Geschehen im Landkreis Kulmbach. Sechs Jahre lang stand er an der Spitze Stadtsteinachs. Umfangreiche Investitionen flossen in die Bereiche Straßenbau, Dorferneuerung und Abwasserentsorgung. Der Bau der Steinachtalhalle, einer zentralen Sport- und Veranstaltungseinrichtung, hat ebenso zu der positiven Gesamtentwicklung Stadtsteinachs beigetragen wie die Überführung des ehemaligen Kreiskrankenhauses als Fachklinik Stadtsteinach in den Zweckverband Klinikum Kulmbach.
1996 wurde Klaus Peter Söllner in das Amt des Landrats des Landkreises Kulmbach gewählt. Dank seiner außerordentlichen Einsatzbereitschaft entwickelt sich der Landkreis Kulmbach dynamisch und zukunftsorientiert. Hohe Priorität hat für Klaus Peter Söllner die Förderung der heimischen Wirtschaft. Die Organisation der Wirtschaftsförderung im Landkreis und die "Wirtschaftsoffensive Kreis Kulmbach" gehen auf seine Initiative zurück. Unter Landrat Söllner wurden große Anstrengungen unternommen, um den Bildungsstandort Kulmbach auf allen Ebenen voranzubringen. Beispielhaft zu nennen ist hier das Berufliche Schulzentrum, das mit mehr als 2.500 Schülern zu den größten Schulstandorten in Oberfranken gehört. Erheblichen Anteil hat Landrat Söllner an der positiven Entwicklung der Kulmbacher Kliniken als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis. Ein Meilenstein für eine umweltbewusste Ausrichtung des Landkreises wurde vor fünf Jahren mit dem Beschluss der sog. Klimaoffensive des Landkreises Kulmbach getroffen. Mit der energetischen Sanierung kreiseigener Gebäude, der Nutzung erneuerbarer Energien und der Förderung der Kreislaufwirtschaft wurden Zeichen für klimafreundliches Wirtschaften gesetzt. Auch im Bereich Tourismus entwickelt sich der Landkreis Kulmbach stetig vorwärts. So konnte sich das Kulmbacher Land als wesentlicher Teil der Genussregion Oberfranken etablieren und gilt mit über 700 Kilometer beschilderten Radwegen als Radlerparadies.
Landrat Klaus Peter Söllner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Otto Wirth (70) aus Schweinfurt

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Otto Wirth
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Otto Wirth engagierte sich über 27 Jahre hinweg kompetent und mit großem persönlichen Einsatz als Mitglied des Stadtrats Schweinfurt. Aufgrund seiner überzeugenden kommunalpolitischen Arbeit genoss er parteiübergreifend hohes Ansehen und bekleidete fünfzehn Jahre lang das Amt des zweiten Bürgermeisters. Den Schweinfurter Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Vereinen und Verbänden war er stets ein verlässlicher und vertrauenswürdiger Ansprechpartner. Besonders wichtig war es ihm, die Stadtpolitik und die damit verbundenen Entscheidungen transparent und nachvollziehbar zu machen. Neben den Anliegen der Bürger galt sein besonderes Augenmerk dem Mittelstand und dem Handwerk.
Aufgrund seiner Erfahrungen als Unternehmer setzte sich Otto Wirth nachdrücklich für verbesserte Ausbildungschancen und für die Förderung der überbetrieblichen Ausbildung ein. Vorbildlich wirkte Herr Wirth auch in den städtischen Tochterunternehmen, wie der Stadt- und Wohnbau GmbH und den Stadtwerken Schweinfurt. Besondere Würdigung verdient sein Einsatz für die sozial benachteiligten Bürgerinnen und Bürger, die Otto Wirth nach Kräften unterstützt. Als Vorsitzender im Jugendhilfeausschuss, im Sport- und im Sozialhilfeausschuss sowie im Umweltausschuss hat Otto Wirth wertvolle Arbeit für die Stadt Schweinfurt und ihre Menschen geleistet.
Herr Otto Wirth hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Johannes Wunram (71) aus Georgensgmünd

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 25. Juli 2012 auf der Cadolzburg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Johannes Wunram
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Johannes Wunram gehört seit vierzig Jahren dem Gemeinderat Georgensgmünd an. Er hat großen Anteil an der positiven Entwicklung seiner mittelfränkischen Heimatgemeinde. Als Fraktionsvorsitzender gestaltet er die Gemeindepolitik seit vielen Jahren verantwortungsvoll mit. Insbesondere im Bauausschuss des Gemeindrats leistet er aufgrund seiner beruflichen Erfahrung als Architekt wertvolle Arbeit. Johannes Wunram hat viele wichtige Entscheidungen, die das Erscheinungsbild der Gemeinde heute prägen, kompetent begleitet und mitgetragen. Durch den Erwerb und die Sanierung verschiedener Gebäude, die anschießend einer öffentlichen Nutzung zugeführt wurden, ist es gelungen, das gesellschaftliche und kommunale Leben in Georgensgmünd zu stärken und zu bereichern. Aufgrund einer vorausschauenden Wirtschaftspolitik konnte in einem neu ausgewiesenen Gewerbegebiet eine mittelständische Unternehmensstruktur entwickelt werden, die der Gemeinde 2003 den Bayerischen Qualitätspreis "Wirtschaftsfreundliche Gemeinde" einbrachte. Mit großem persönlichen Einsatz hat sich Johannes Wunram erfolgreich für den Bau einer Kinderkrippe eingesetzt, die im Jahr 2010 eingeweiht werden konnte.
Auch als Mitglied des Kreistags Roth war er an weitreichenden Entscheidungen beteiligt, wie etwa dem Neu- und Ausbau der kreiseigenen Schulen, der Erweiterung des Kreiskrankenhauses sowie dem Bau eines Gesundheitszentrums.
Herr Johannes Wunram hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.