Courage-Medaille 2026
Auszeichnung für vorbildliche Zivilcourage
Innenminister Joachim Herrmann und Landespolizeipräsident Michael Schwald haben 23 Bürgerinnen und Bürger mit der Medaille für Verdienste um die Innere Sicherheit, kurz „Courage-Medaille“, ausgezeichnet. Herrmann betonte in seiner Rede: „Die heute Geehrten haben durch ihr beherztes Handeln Straftaten verhindert, Täter aufgehalten, Mitmenschen in schwierigen Situationen beigestanden und sogar Leben gerettet. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, was gelebte Zivilcourage bedeutet, und macht sie zu Vorbildern für unsere Gesellschaft.“
Geehrte aus dem gesamten Freistaat
Bei der diesjährigen Verleihung wurden Bürgerinnen und Bürger aus Adlkofen, Ammerndorf, Bad Neustadt a.d. Saale, Berg, Bichl, Dinkelsbühl, Dinkelscherben, Garching b. München, Geiselwind, Landshut, Mellrichstadt, München, Nürnberg, Peißenberg, Piding, Sindelfingen und Solnhofen ausgezeichnet. Mit ihrem mutigen Engagement haben sich die Geehrten in unterschiedlichen Situationen für die Sicherheit ihrer Mitmenschen eingesetzt – unter anderem bei Messerangriffen, zur Verhinderung von Vergewaltigungen und anderen Sexualdelikten, bei Raubüberfällen, Betrugsmaschen wie „Schockanrufe“ und „Falsche Polizeibeamtes“ sowie bei der Vereitelung von Einbrüchen und illegaler Schleusung.
Erinnerung an Dominik Brunner
Herrmann erinnerte auch an Dominik Brunner, der sich am 12. September 2009 in einer S-Bahn schützend vor Jugendliche stellte, die von gewalttätigen Angreifern bedroht wurden. Dominik Brunner erlag den Folgen des brutalen Angriffs. „Der Name Dominik Brunner ist seither untrennbar mit dem Begriff der Zivilcourage verbunden und steht deutschlandweit für entschlossenes Handeln in einer Gefahrensituation“, betonte Herrmann.
Laudationes zu den Geehrten 2026:
Im Juli 2025 verletzte in Ihrer Arbeitsstätte, ein 21-Jähriger unvermittelt eine 59-jährige Arbeitskollegin von Ihnen, Herr SCHMITT und Herr REININGER, mit einem Messer. Die Frau wurde völlig überrascht und hatte keine Möglichkeit den Angriff abzuwehren.
Sie, Herr SCHMITT, reagierten sofort auf und eilten der verletzten Frau zu Hilfe. Beim Versuch den Angreifer wegzuziehen, wurden sie selbst attackiert und erlitten acht Stichverletzungen. Auch Sie, Herr REININGER, kamen aus einem Nachbarbüro zu Hilfe. Dabei wurden auch Sie durch einen Messerstich verletzt. Trotz Ihrer Verletzungen gelang es Ihnen gemeinsam den Angreifer zu entwaffnen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Für die 59-jährige Frau kam leider jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch am Tatort an ihren schweren Verletzungen.
Lieber Herr REININGER, lieber Herr SCHMITT, Ihr selbstloses, entschlossenes und äußerst mutiges Einschreiten zeugt von größter Zivilcourage! Dadurch konnte der Täter festgenommen und weitere schwere Verletzungen Dritter verhindert werden.
Im September 2025 randalierten drei junge Brüder in einer Eisdiele in der Hofer Innenstadt und verletzten dort einen Angestellten, welcher die Polizei verständigte.
Bei ihrer Flucht widersetzten sich die Täter den Polizeibeamten bei der Festnahme. Einer von ihnen versuchte, in Richtung Altstadt davonzulaufen.
Sie, Herr WUNDER, stellten sich dem flüchtenden Täter entschlossen in den Weg und versuchten ihn festzuhalten. Hierdurch konnten die verfolgenden Polizeibeamten den Mann erneut fassen und zu Boden bringen.
Lieber Herr WUNDER, durch Ihr couragiertes Handeln haben Sie maßgeblich zur Festnahme eines Straftäters beigetragen. Herzlichen Dank für diesen Mut!
Herr ÖZTUNC, Sie beobachteten im Juli 2025 in einem Geschäft in Altötting einen Mann, der mehrere Waren heimlich in seinen Rucksack steckte und anschließend das Geschäft verlassen wollte.
Als Sie ihn ansprachen, ergriff der Mann die Flucht. Sie, Herr ÖZTUNC, nahmen sofort die Verfolgung auf, setzten gleichzeitig einen Notruf ab und informierten die Polizei fortlaufend über den Standort des Mannes. Eine Polizeistreife konnte den Mann dadurch schließlich schnell festnehmen.
Herr ÖZTUNC, ohne Ihre direkte Verfolgung wäre das Ergreifen des Täters deutlich
erschwert worden. Vielen Dank für Ihre Wachsamkeit und Ihr Einschreiten!
Im Mai 2025 bedrängte in einem Regionalzug ein Mann sexuell eine junge Frau. Der Täter ergriff beim Einsteigen in den Zug ihre Hand, setzte sich zu ihr hin und streichelte wiederholt ihren Arm.
Du, Seraphin, hattest diese Situation beobachtet und bemerkt, dass sich die junge Frau sichtlich unwohl und abweisend verhielt. Weil Dir das Verhalten des Mannes verdächtig vorkam, hast Du vorsorglich Fotos und Filmaufnahmen gemacht. Dies bemerkte der Mann und stieg deshalb an der nächsten Haltestelle aus.
Du hast die junge Frau auf die Situation angesprochen und nach Hause begleitet. Durch Deine Beobachtungen und die Aufnahmen hast Du maßgeblich zur Identifizierung und Verurteilung des Täters beigetragen.
Liebe Seraphin, Du hast die Situation richtig erkannt und nicht weggeschaut. Mit Deinem aufmerksamen und couragierten Handeln hast du der Frau unmittelbar geholfen und darüber hinaus zur Aufklärung der Straftat beigetragen. Dafür herzlichen Dank!
Herr GEIGER, im November 2024 bemerkten Sie an einem Sportplatz in Bichl ein verdächtiges Fahrzeug mit ausländischer Zulassung. Mehrere Personen stiegen aus und entfernten sich, während der Fahrer am Fahrzeug blieb.
Sie hatten den Verdacht, dass es sich um eine illegale Schleusung handeln könnte und sprachen den Fahrer an. Dieser gab vor, kein Deutsch zu verstehen, und fuhr anschließend davon.
Sie verfolgten den Pkw und verständigten noch während der Fahrt die Polizei und übermittelten fortlaufend den aktuellen Standort. Dadurch konnte das verdächtige Fahrzeug schließlich von einer Polizeistreife angehalten und der Fahrer festgenommen werden.
Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich tatsächlich um einen Schleuser handelte.
Lieber Herr GEIGER, mit Ihrer Aufmerksamkeit, Ihrem entschlossenen Handeln und Ihrer schnellen Reaktion haben Sie die polizeilichen Maßnahmen maßgeblich unterstützt. Für diese Zivilcourage herzlichen Dank!
Im Juli 2024 verfolgten und bedrohten drei Männer ihr Opfer mit Baseballschlägern. Ein weiterer Täter verblieb am Fahrzeug. Die Täter und ihr Opfer kennen sich. In der Vergangenheit erfolgten bereits mehrere Angriffe der Täter auf das Opfer.
Sie, Herr PESCHKE, hatten das beobachtet, liefen der Gruppe hinterher und machten lautstark auf sich aufmerksam. Die Angreifer flüchteten daraufhin mit ihrem Fahrzeug.
Sie hatten sich jedoch das Kennzeichen des Fahrzeugs gemerkt und verständigten umgehend die Polizei. So konnte die Tätergruppe schließlich nachträglich ermittelt werden.
Lieber Herr PESCHKE, vielen Dank für Ihre Zivilcourage! Dank Ihnen konnten die Täter festgenommen werden. Drei der vier Männer wurden verurteilt.
Herr MENIG, Sie belauschten im November 2023 am U-Bahnhof Königsplatz in München zufällig eine Verabredung zwischen drei Personen zu einem Einbruch in eine Münchner Arztpraxis.
Obwohl Sie die Polizei verständigten, gelang es den Tätern die geplante Tat umzusetzen. Es wurde wertvolles medizinisches Gerätentwendet. Ein erster Tatverdacht richtete sich schnell gegen einen ehemaligen Mitarbeiter dieser Praxis.
Aufgrund Ihres Hinweises und den vorhandenen Videoaufzeichnungen der U-Bahn-Station konnte der betreffende Mitarbeiter schließlich identifiziert werden.
Herr MENIG, Sie erkannten die verdächtige Situation, schätzten diese richtig ein und haben vorbildlich reagiert. Herzlichen Dank!
Frau NOVELA MOILA, Sie setzten sich, gemeinsam mit einer weiteren Zeugin, welche heute nicht hier sein kann, für einen Jungen aus Ihrer Schule ein, der von einem bestimmten Mitschüler über einen längeren Zeitraum wiederholt drangsaliert wurde.
Im Juni 2026 lauerte der Täter dem Jungen erneut auf und verlangte nach dessen Rucksack. Aus Angst kam der Geschädigte der Aufforderung nach. Sie, Frau NOVELA MOILA und die weitere Zeugin, gingen dazwischen und wurden selbst vom Täter verbal angegangen.
Nachdem sie über weitere Personen erfuhren, dass der Täter beabsichtige Sie beide nach der Schule zu verprügeln, vertrauten Sie sich der Schulleitung an und es wurden polizeiliche Ermittlungen eingeleitet.
Der Täter wurde zwischenzeitlich verurteilt.
Liebe Frau NOVELA MOILA, Sie haben vorbildlich gehandelt und nicht weggeschaut. Herzlichen Dank für Ihre Zivilcourage!
Im Juni 2023 verfolgte das Opfer einer Körperverletzung zwei seiner Angreifer in einen Hinterhof. Als diese erneut auf den Mann einschlagen wollten, kamen Sie, Herr DEMELER, dem Mann zu Hilfe und gingen dazwischen.
Sie, Frau MARQUES MOREIRA, waren gemeinsam mit Herrn Demeler unterwegs und wurden ebenfalls auf die Situation aufmerksam. Sie kündigten an, die Polizei zu verständigen. Daraufhin wurden Sie alle von einem der Täter bedroht und beleidigt. Einer der beiden Täter ging etwas später zunächst scheinbar beschwichtigend auf Sie, Herr DEMELER, zu, schlug Ihnen dann jedoch unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Dabei erlitten Sie Verletzungen im Gesicht.
Die Täter flüchteten, konnten jedoch von einem weiteren Zeugen, welcher heute nicht hier sein kann, unauffällig verfolgt werden. Dadurch konnten die Täter schließlich von der verständigten Polizei festgenommen werden.
Herr DEMELER, Frau MARQUES MOREIRA, vielen herzlichen Dank für Ihr mutiges und beherztes Einschreiten!
Ein Mann belästigte im November 2025 ein 15-jähriges Mädchen sexuell in einer S-Bahn.
Du, Jayden, hast die Situation genau richtig erkannt und dem Mädchen Deine Hilfe angeboten und die Bundespolizei verständigt. Als der Mann zurückkam, hast Du den Täter - um Zeit zu gewinnen - geschickt in ein Gespräch verwickelt.
Sogar weitere Übergriffe hast Du verhindert, indem Du Dich zwischen die Geschädigte und den Täter gestellt hast.
Als die Polizeibeamten eintrafen, hast Du den Täter gezeigt und dieser wurde festgenommen.
Jayden, Du hast die Situation erkannt und Dich schützend vor das Mädchen gestellt. Das war nicht nur hervorragende Zivilcourage, sondern auch eine „polizeitaktische“ Meisterleistung! Wir brauchen mehr solcher mutigen Helden des Alltags! Herzlichen Dank!
Im Juni 2023 wurde eine Frau im Glockenbachviertel in München von einem Mann ohne erkennbaren Anlass und unvermittelt vom Fahrrad gestoßen. Sie stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei schwer. Der Täter flüchtete zunächst unerkannt.
Sie, Frau URBANSKI, wurden auf das Geschehen aufmerksam und verfolgten den Täter. Sie forderten ihn auf, stehenzubleiben. Der Täter beleidigte Sie und trat Ihnen in den Bauch und Rücken.
Auf diese Situation wiederum, wurden Sie, Frau BENDIT, Herr STEINHOFF sowie eine weitere Zeugin, aufmerksam und folgten gemeinsam mit Frau URBANSKI dem Täter bis zum nächsten U-Bahnhof. Ihnen, Frau BENDIT, gelang es zudem, Fotos vom Täter zu machen.
Aufgrund der gefertigten Fotoaufnahmen konnte der Täter im Nachgang ermittelt und festgenommen werden.
Frau URBANSKI, Frau BENDIT und Herr STEINHOFF, durch Ihr äußerst couragiertes, mutiges und entschlossenes Handeln wurden Sie zu zivilen Helden. Ihr „Fall“ zeigt, dass Zivilcourage und Einsatzbereitschaft unsere Gemeinschaft stark und sicher machen. Dafür herzlichen Dank!
An einem Sonntag im August 2024 drang ein damals unbekannter Mann über die offenstehende Terrassentüre in die Wohnung Ihrer Nachbarin im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein, um diese brutal zu vergewaltigen.
Sie, Herr THOMA, hörten die lauten Hilfeschreie Ihrer Nachbarin und begaben sich sofort in die betreffende Wohnung. Mit Wucht gelang es Ihnen die Schlafzimmertüre, die vom Täter von innen zugehalten wurde, zu öffnen. Sie schrien den Täter an, woraufhin er die Flucht ergriff.
Sie verfolgten den Täter, verloren ihn aber dann aus den Augen. Dank Ihrer präzisen Täterbeschreibung konnte der Täter im weiteren Verlauf ermittelt und festgenommen werden. Er wurde inzwischen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und neun Monaten rechtskräftig verurteilt, die er derzeit verbüßt.
Dank Ihres beherzten Eingreifens, Herr THOMA, konnte diese abscheuliche Straftat beendet, Schlimmeres verhindert und der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt werden. Ihr vorbildliches Handeln verdient höchste Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank!
Frau KARGL, Sie wurden im Mai 2025 das Ziel eines betrügerischen „Schockanrufs“. Bei dieser kriminellen Masche setzen Kriminelle ihre Opfer durch Schilderung dramatischer Notlagen massiv unter Druck, um so an Bargeld oder Wertsachen zu gelangen
Während des Telefonats Ihrer Mutter, kamen Sie, Frau SCHMAILZL, hinzu und durchschauten sofort den Betrugsversuch. Sie übernahmen das Gespräch, gingen scheinbar auf die Forderungen ein und vereinbarten eine vermeintliche Übergabe. Parallel dazu stimmten Sie sich mit der Polizei ab.
Frau KARGL, Sie begaben sich mit einer scheinbar prallgefüllten Tasche zum vereinbarten Treffpunkt. Was die Täter jedoch nicht wussten: Darin befand sich eine Rarität der etwas anderen Art – nämlich ein gedrucktes Telefonbuch. Aber: Die Täuschung funktionierte und die Abholerin wurde festgenommen.
Frau SCHMAILZL und Frau KARGL, durch Ihre Wachsamkeit und Ihr vorbildliches, couragiertes Vorgehen, konnte eine überregional agierende Täterin festgenommen und so auch die Begehung weiterer Straftaten verhindert werden. Dafür herzlichen Dank!
Frau SAUERBREY, Sie beobachteten im Juli 2024, wie ein Mann im Bereich des Wöhrder Sees mehrere Frauen belästigte und zunehmend aufdringlich wurde.
Nachdem einige Frauen sichtlich schockiert flüchteten, verständigten Sie die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten den Mann noch vor Ort festnehmen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Täter mehrere Frauen sexuell belästigt und bedrängt hatte. Auf einen Zeugenaufruf der Polizei meldeten sich noch weitere Geschädigte und erstatteten Anzeige.
Frau SAUERBREY, durch Ihr Mitwirken konnte der Täter gestoppt und weitere Taten verhindert bzw. aufgeklärt werden. Herzlichen Dank dafür!
Im November 2024 bemerkten Sie, Frau LISBETH WALZ, dass Ihre hochbejahrte Nachbarin am Hoftor mit einer unbekannten Frau im Gespräch war und gleichzeitig telefonierte. Als Sie Ihre Nachbarin ansprachen, teilte Ihnen diese mit, dass sie soeben von dieser Frau bestohlen worden sei. Es stellte sich heraus, dass Ihre Nachbarin Opfer eines sogenannten „Schockanrufs“ geworden ist.
Die Täterin lief mit der übergebenen Beute in Richtung eines wartenden Taxis und Sie, Frau Monika WALZ, dann hinterher.
Auch ein weiterer Zeuge, welcher heute nicht hier sein kann, bekam die Situation mit und folgte der Täterin. Mit seinem Pkw versperrte er den Fahrtweg des Taxis und verhinderten dadurch die Flucht.
Gemeinsam hielten Sie die Täterin bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Frau WALZ, Lisbeth, Frau WALZ, Monika durch Ihre Aufmerksamkeit und Ihr mutiges Vorgehen konnte nicht nur eine Straftat verhindert, sondern Ihre Nachbarin vor einem erheblichen finanziellen Schaden bewahrt werden. Sie trugen maßgeblich zur Festnahme der Täterin bei. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Anfang Februar 2024 meldeten sich bei Ihnen, Herr GERSTMAYR, falsche Polizeibeamte.
Sie durchschauten den Betrugsversuch sofort, ließen sich das gegenüber den Telefonbetrügern jedoch nicht anmerken. Stattdessen hielten Sie diese ganze 10 Stunden in dem Glauben, 30.000 Euro Bargeld und 30 Krügerrandmünzen zur Übergabe bereit zu halten. Von den Tätern unbemerkt verständigten Sie jedoch im Hintergrund die echte Polizei.
Der Abholer muss ganz schön gestaunt haben, als ihn – anstelle des mutmaßlichen Reichtums - ein wertloser Stoffbeutel und obendrein noch die Polizei erwartete.
Lieber Herr GERSTMAYR, durch Ihr couragiertes und mutiges Handeln konnte sogar noch eine weitere Mittäterin des Abholers, welche im Fluchtfahrzeug wartete, festgenommen werden.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Liebe Frau MUSSA, im Januar 2023 beobachteten Sie am U-Bahnhof Silberhornstraße in München, wie ein Mann von vier Tätern gewaltsam ausgeraubt wurde. Die Männer entrissen seinen Geldbeutel und das Mobiltelefon.
Sie, Frau MUSSA, schritten ein und versuchten den Mann aus den Griffen der Täter zu befreien. Gleichzeitig riefen Sie lautstark Hilfe herbei und verhinderten einen Tritt nach dem Geschädigten.
Zu diesem Zeitpunkt kamen zwei weitere Zeugen dazu. Gemeinsam stellten sie sich zwischen die Beteiligten und forderten die Täter auf, abzulassen. Diese flüchteten daraufhin mit der Tatbeute. Die weiteren Ermittlungen führten zur Festnahme und zur Verurteilung der Täter.
Durch Ihr mutiges und beherztes Eingreifen, liebe Frau MUSSA, konnte Schlimmeres verhindert werden. Herzlichen Dank!
Einer der Helfer, der an diesem Tag Unterstützung leistete, kann heute leider nicht hier sein. Unser besonderer Dank gilt auch ihm!
(Der zweite Helfer ist bereits verstorben. Jedoch gebührt auch ihm posthum unser aufrichtiger Dank!)