Abschluss­appell des 125. Offizier­anwärter­­lehrgangs in Roth

Beim Abschluss­­appell des 125. Offizier­­anwärter­lehrgangs in Roth hat Innenminister Joachim Herrmann den Soldatinnen und Soldaten zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratuliert.

Innenminister Joachim Herrmann gemeinsam mit dem Kommandeur der Offiziersschule der Luftwaffe in Roth, Brigadegeneral Gero von Fritschen (links) und Brigadegeneral Stephan Knobloch (rechts). © BayStMI

Abschluss­appell erstmals am neuen Standort in Roth

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute am Abschlussappell des 125. Offizieranwärterlehrgangs der Offizierschule der Luftwaffe der Bundeswehr teilgenommen. Zum ersten Mal fand dieser Abschlussappell am neuen Standort der Luftwaffenoffizierschule in Roth statt. Rund 450 Soldatinnen und Soldaten haben die achtmonatige Ausbildung erfolgreich beendet. 

Herrmann gratuliert zukünftigen Offizierinnen und Offizieren

Herrmann gratulierte den zukünftigen Offizierinnen und Offizieren und betonte: „Künftig tragen Sie besondere Verantwortung: für Ihren Auftrag, vor allem aber für die Menschen, die Ihnen anvertraut werden. Als langjähriger Reserveoffizier der Bundeswehr weiß ich: Offizier zu sein heißt, Führung zu übernehmen und unter schwierigen Bedingungen Orientierung zu geben, Entscheidungen zu treffen und dafür einzustehen. Es bedeutet, für die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats einzutreten. Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen brauchen wir solche Führungspersönlichkeiten.“

Bayern setzt sich für bessere Ausstattung und Ausrüstung der Bundes­wehr ein

Die Staatsregierung stehe eng an der Seite der Soldatinnen und Soldaten. Die Bundeswehr leiste seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zu Frieden, Freiheit und Sicherheit in Deutschland und Europa, daher setze sich der Freistaat für eine bessere Ausstattung und Ausrüstung der Bundeswehr ein, so der Innenminister. 

Hybride Bedrohungen, Cyber­angriffe und Des­information längst sicherheits­politische Realität

Gleichzeitig zeige die aktuelle geopolitische Lage, dass Frieden und Sicherheit keine Selbstverständlichkeit seien – hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und staatlich beeinflusste Desinformationskampagnen gehören längst zur sicherheitspolitischen Realität und machen eine krisenfeste Aufstellung von Staat und Gesellschaft nötig. „Fremdstaatliche Akteure versuchen gezielt, unsere Gesellschaft zu verunsichern, unseren Zusammenhalt zu schwächen und Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zu nehmen. Unsere Antwort darauf muss eine starke und widerstandsfähige Demokratie sein“, bekräftigte Herrmann.