Bayern setzt auf Sicherheit: Herrmann stellt neue polizeiliche Videoüberwachung am Augsburger Hauptbahnhof vor

Sicher unterwegs am Augsburger Hauptbahnhof: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gemeinsam mit Augsburgs Polizeipräsident Martin Wilhelm und Oberbürgermeisterin Eva Weber die neue polizeiliche Videoüberwachungsanlage vorgestellt. Herrmann stellte dabei klar: „Auch im Jahr 2026 setzen wir unsere konsequente Sicherheitsstrategie fort. Die Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere an Brennpunkten wie Bahnhofsplätzen und Innenstädten, hat für uns hohe Priorität."

Innenminister Joachim Herrmann bei der Pressekonferenz zur Inbetriebnahme der Videoüberwachung am Augsburger Hauptbahnhof. ©PP Schwaben Nord

Polizeiliche Videoüberwachung nimmt zentrale Rolle ein

Herrmann weiter: „Die polizeiliche Videoüberwachung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Sie wirkt präventiv, unterstützt die Strafverfolgung und ermöglicht der Polizei ein schnelles und zielgerichtetes Eingreifen. Mit der neuen Videoüberwachung schaffen wir noch mehr Sicherheit in Augsburg und stärken zugleich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“

Täglich rund 50.000 Reisende am Augsburger Hauptbahnhof

Der Innenminister hob hervor, dass die Bayerische Polizei bereits seit mehreren Jahren die Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten und gefährdeten Orten mit großem Erfolg einsetzt. Die Videoüberwachung am Königsplatz in Augsburg habe in zahlreichen Fällen zur Aufklärung bedeutender Straftaten beigetragen. „In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu schweren Gewalttaten und Straftaten an oder in der Nähe von Bahnhöfen in Deutschland. Es ist daher nur konsequent und folgerichtig, dass Polizei und Stadt entschieden haben, das Bahnhofsareal in Augsburg noch effektiver zu schützen“, so Herrmann. Der Augsburger Hauptbahnhof wird täglich von rund 50.000 Reisenden genutzt und ist damit der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Großraum Augsburg.

Herrmann: Bayern investiert nachhaltig und zielgerichtet in Sicherheitsarchitektur

Herrmann unterstrich, dass die Bayerische Staatsregierung nachhaltig und zielgerichtet in die Sicherheitsarchitektur investiere: „Mein Dank gilt dem Bayerischen Landtag, der mit dem Nachtragshaushalt 2025 die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt hat. Insgesamt stehen 3,8 Millionen Euro zur Verfügung, um den weiteren Ausbau der Videoüberwachung in Bayern voranzubringen. Damit beschaffen wir neue Kameras, wie hier in Augsburg, und erneuern bestehende Videoüberwachungsanlagen. Erst vor drei Wochen habe ich die neue Videoüberwachung am Coburger Bahnhof vorgestellt. Auch im Alten Botanischen Garten und am Stachus in München sowie am Regensburger Hauptbahnhof hat die Polizei neue Videoüberwachungen installiert und damit bereits wichtige Erfolge erzielt. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen.“

Verstärkt gemeinsame Streifen der Bayerischen Polizei mit Bundespolizei

Die Videoüberwachung der Bayerischen Polizei im Umfeld und vor den Bahnhöfen ergänzt laut Herrmann die Videomaßnahmen der Bundespolizei, die im Bahnhofsgebäude und in den Bahnanlagen zuständig ist. „Unser Ziel ist ein intensiver, gegenseitiger Live-Austausch von Bildaufnahmen. Dafür werden wir die rechtlichen Voraussetzungen zeitnah schaffen.“ Zudem betonte Herrmann, dass im Rahmen der Offensive „Sichere Bahnhöfe“ verstärkt auf gemeinsame Streifen der Bayerischen Polizei mit der Bundespolizei gesetzt werde. "Hinzukommen regelmäßige Schwerpunkteinsätze mit geschlossenen Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Auch die Bundespolizei hat ihre Präsenz an den Bahnhöfen erhöht und ihre Kontrollen verstärkt."